*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Web-Designer

Datenbasis: 387 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.934 € 2.662 € 3.895 €
Baden-Württemberg 1.846 € 2.727 € 3.453 € Jobs Web-Designer
Bayern 2.110 € 2.925 € 3.931 € Jobs Web-Designer
Berlin 1.932 € 2.695 € 3.935 € Jobs Web-Designer
Brandenburg 1.505 € 2.072 € 3.032 € Jobs Web-Designer
Bremen 1.858 € 2.558 € 3.743 € Jobs Web-Designer
Hamburg 2.046 € 2.636 € 4.046 € Jobs Web-Designer
Hessen 2.137 € 2.805 € 4.590 € Jobs Web-Designer
Mecklenburg-Vorpommern 1.585 € 2.181 € 3.191 € Jobs Web-Designer
Niedersachsen 1.693 € 2.381 € 3.874 € Jobs Web-Designer
Nordrhein-Westfalen 1.985 € 2.659 € 4.201 € Jobs Web-Designer
Rheinland-Pfalz 2.080 € 2.419 € 4.007 € Jobs Web-Designer
Saarland 1.875 € 2.581 € 3.776 € Jobs Web-Designer
Sachsen 1.487 € 2.047 € 2.995 € Jobs Web-Designer
Sachsen-Anhalt 1.603 € 2.206 € 3.228 € Jobs Web-Designer
Schleswig-Holstein 2.014 € 2.283 € 2.901 € Jobs Web-Designer
Thüringen 1.658 € 2.282 € 3.339 € Jobs Web-Designer

Web-Designer / Web-Designerin:

1. Gehalt

Als Web-Designer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.662 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 387 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.934 € beginnen, Web-Designer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.895 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.283 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.727 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Web-Designer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.617 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.803 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.925 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.051 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.144 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.595 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.798 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.362 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Interessieren sich Auszubildende für einen Berufsweg als Web-Designer oder Web-Designerin, nehmen sie eine berufliche Weiterbildung in Anspruch. Die Richtlinien dieser Lehrgänge bestimmt die Industrie- und Handelskammer. In einigen Bildungs-Einrichtungen gibt es interne Vorschriften. In der Regel dauert die Lehrzeit im Vollzeitunterricht vier bis sechs Monate. Die entsprechenden Kurse besuchen die Lernenden in den Lehrinstituten. Hier erlernen sie auch die praktischen Fertigkeiten dieser Tätigkeit. Zu den relevanten Ausbildungs-Inhalten gehören:

  • Grundlagen der Webseiten- Programmierung
  • Beherrschen der angewendeten Software
  • Animationen, Flashs, Grafik und Bildbearbeitung
  • Konzeption eines Web-Auftritts
  • Erstellen von Webseiten, Blogs und sozialen Netzwerken
  • Interaktion auf Webseiten
  • Grundlagen der Gestaltung
  • die Navigation

Weiterhin befassen sich die Interessenten mit den technischen Faktoren wie der Internet-Technologie und den Datenbanken. Der sichere Umgang mit speziellen Computer-Programmen gereicht bei dieser Ausbildung zum Vorteil. In Video-Produktionen stellen die Lernenden ihr erworbenes Wissen unter Beweis. Zusätzlich vermitteln die Ausbilder allgemeine Kenntnisse. Diese umfassen das Projekt-Management, das Online-Recht und das Online-Marketing.

Einige Bildungs-Einrichtungen fordern von ihren Lehrlingen das Engagement zum Selbststudium. Die Auszubildenden bereiten beispielsweise Projekte oder Präsentationen zu Hause vor. Am Ende der Lehre legen die Teilnehmer eine Abschlussprüfung ab. Die entsprechenden Vorschriften bestimmten die Lehrgangsträger. Den mündlichen und schriftlichen Test absolvieren die Auszubildenden vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer sowie vor einem Prüfungsausschuss. Ein Zertifikat qualifiziert sie für die Arbeit als Web-Designer oder Web-Designerin.

3. Studium

Um als Web-Designer zu arbeiten, bietet sich der Studiengang Design Interactive an. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Kommunikations-Design, Grafik-Design und Medien-Design. Die Studenten bearbeiten innerhalb von sechs Semestern verschiedene Social Media Strategien und entwickeln Konzepte zu Web-Präsentationen. In diversen Seminaren beschäftigen sie sich mit Kreativideen. Einige Universitäten und Hochschulen bieten ihren Studierenden in diesem Bereich ein zusätzliches Praxissemester an. Die ersten zwei Jahre der Studienzeit bestehen als Grundstudium. Danach folgt die Spezialisierung. Hier finden sich folgende Schwerpunkte:

  • Gestaltung,
  • theoretische Grundlagen,
  • betriebswirtschaftliche Grundlagen,
  • Schwerpunktmodule (Fotografie, App-Design, Grafik-Design),
  • die Schlüsselqualifikationen (Projekt-Management, Präsentation und Soft Skills),
  • sowie die Abschlussarbeit.

Zu den Wahlmodulen in diesem Fachbereich zählen die Kurse Game-Design und Interactive. Hier befassen sich die Studierenden mit Echtzeit-Programmierungen und dem Artwork. Die Illustrationen, das Editorial-Design und die Typografie spielen eine wichtige Rolle. Weitere Kurse beinhalten die Kernthemen Werbung, Zeichnen und Textgestaltung. Relevanz erhalten die Fächer Kunst- und Kulturgeschichte sowie die Designgeschichte. Diese Themen stellen die theoretische Grundlage für das Studium dar. Um sich später erfolgreich in einem Unternehmen zu betätigen, benötigen die Studenten ein grundlegendes Verständnis im Bereich Marketing. Daher besuchen sie Kurse in der Betriebswirtschaftslehre.

Die Schwerpunktmodule unterscheiden sich an den einzelnen Universitäten. Beispielsweise konzentrieren sich angehende Web-Designer vorwiegend auf die Bereiche Apps und Usability. Dann wählen sie als Schwerpunkt das Interaction Design. Für die Arbeit mit dem Web- und Motion Design, bietet sich als Kernthema das Kommunikations-Design an. Am Ende des Studiums fertigen die Teilnehmer ihre Bachelor-Thesis. In der Regel beinhaltet diese auch eine praktische Aufgabe.

4. Tätigkeit

Der Web-Designer und die Web-Designerin finden ihr Arbeitsumfeld bei Werbe und Multimedia Agenturen, bei Providern und Online Dienstleistungsunternehmen, bei Medienunternehmen und Softwarehäusern. Darüber hinaus können sie in PR Abteilungen von größeren Unternehmen und Verlagen und bei allen Unternehmen die Waren online verkaufen, angestellt sein. Ihre Aufgaben umfassen die Erstellung des Internetauftrittes. Dabei legen sie besonders Wert auf den optischen Eindruck. Durch ihre Arbeit versuchen sie den Kunden, dass heißt, den Nutzer der Internet Seite in eine positive Stimmung zu versetzen und somit an die Gegebenheiten zu binden. Weitergehend sind sie für die Orientierung innerhalb der Internet Seiten verantwortlich. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn und Durchschnittsgehalt passen sich den Anforderungen an.