Jobangebote für Werkleiter (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Werkleiter

Datenbasis: 669 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.987 € 7.242 € 12.059 €
Baden-Württemberg 3.602 € 7.477 € 13.074 € Jobs Werkleiter
Bayern 3.476 € 6.999 € 12.384 € Jobs Werkleiter
Berlin 2.514 € 8.048 € 13.589 € Jobs Werkleiter
Brandenburg 2.276 € 5.517 € 9.187 € Jobs Werkleiter
Bremen 2.870 € 6.959 € 11.588 € Jobs Werkleiter
Hamburg 2.499 € 8.463 € 9.764 € Jobs Werkleiter
Hessen 2.703 € 5.836 € 10.532 € Jobs Werkleiter
Mecklenburg-Vorpommern 2.196 € 5.324 € 8.865 € Jobs Werkleiter
Niedersachsen 3.019 € 7.299 € 10.824 € Jobs Werkleiter
Nordrhein-Westfalen 2.694 € 7.355 € 12.103 € Jobs Werkleiter
Rheinland-Pfalz 2.848 € 7.254 € 16.759 € Jobs Werkleiter
Saarland 5.540 € 7.162 € 10.717 € Jobs Werkleiter
Sachsen 4.363 € 6.979 € 10.047 € Jobs Werkleiter
Sachsen-Anhalt 2.764 € 5.254 € 11.408 € Jobs Werkleiter
Schleswig-Holstein 2.623 € 6.360 € 10.590 € Jobs Werkleiter
Thüringen 2.334 € 5.659 € 9.423 € Jobs Werkleiter

Werkleiter / Werksleiter:

1. Gehalt

Als Werkleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 7.242 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 669 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.987 € beginnen, Werkleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 12.059 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 6.360 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 7.477 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Werkleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.186 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.135 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.891 Euro brutto
  • 40 Jahre = 7.324 Euro brutto
  • 45 Jahre = 8.098 Euro brutto
  • 50 Jahre = 7.822 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.231 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 7.649 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 9.701 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufsbezeichnung des Werkleiters stellt eine Besonderheit dar. Es handelt sich hierbei um keinen herkömmlichen Ausbildungs- oder Weiterbildungs-Beruf. Gleichermaßen existiert kein spezieller Studiengang, der auf den beschriebenen Beruf vorbereitet. Stattdessen stellt der Werkleiter eine Tätigkeit dar, deren Kompetenzen und Anforderungen vom jeweiligen Unternehmen und seiner Branche abhängen. Dementsprechend variieren die vorhandenen Ausbildungen und das Fachwissen.

Beim Werkleiter handelt es sich um eine anspruchsvolle Aufgabe aus dem Management. Sie erfordert ein wirtschaftliches Verständnis und setzt gleichzeitig fundiertes Know-how in der zugehörigen Branche voraus. Deswegen stellen die beschäftigenden Unternehmen hohe Anforderungen an die Kompetenzen und Qualifikationen ihrer Werkleiter. Oftmals fordern sie von interessierten Bewerbern neben nachweisbarer Berufspraxis ein abgeschlossenes Studium an einer Hochschule oder Universität. Einige Betriebe akzeptieren darüber hinaus Bewerbungen von Personen mit einer passenden Aus- und Weiterbildung.

Die geforderte Ausbildung stimmt im Idealfall mit der wirtschaftlichen Aktivität des jeweiligen Unternehmens überein. Neben der grundlegenden Berufsausbildung besitzen Werkleiter häufig eine auf ihre Führungs-Position bezogene Weiterbildung. In dieser Hinsicht bietet sich beispielsweise die Fortbildung zum Betriebsleiter an. Das Qualifizierungs-Programm richtet sich an Führungskräfte aus technischen Betrieben. Es bildet die Teilnehmer in diesen Bereichen weiter:

  • Fachspezifische Fortbildung,
  • Vergabewesen,
  • Personal-Management,
  • Organisation,
  • Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre,
  • Marketing,
  • Service-Orientierung.
3. Studium

Im Großteil der Stellen-Ausschreibungen für Werkleiter verlangen die Unternehmen ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschul-Studium. Erneut richtet sich die geforderte Studienrichtung nach dem Wirtschaftszweig des Betriebes. Deswegen handelt es sich in der Regel um ein technisches Studium, dessen Schwerpunkte zu den gefertigten Produkten passen. So suchen beispielsweise Hersteller aus der Kunststoff-Industrie nach Werkleitern mit einem Studium aus dem Bereich der Polymer-Technik.

Die Tätigkeit als Werkleiter kommt nicht unmittelbar nach dem Studium für die Absolventen infrage. Die Position gilt als verantwortungsvolle Stelle, woraus eine Nachfrage nach erfahrenen Kräften resultiert. Aus diesem Grund richtet sich der Fokus der einstellenden Unternehmen auf Bewerber mit Branchen-Kenntnissen und erster Berufserfahrung. Die geforderte Berufspraxis erhalten interessierte Personen beispielsweise über die Tätigkeit als Leiter eines industriellen Fertigungs-Bereiches innerhalb eines Werkes. Der Werkleiter stellt die nächsthöhere Position dar.

Neben den im Studium erworbenen technischen Kenntnissen und der ersten Führungspraxis benötigen angehende Werkleiter weitere Kompetenz in den folgenden Themengebieten:

  • Qualitäts-Management,
  • betriebswirtschaftliche Kenntnisse,
  • Projekt-Management.

Es existieren unterschiedliche Optionen, um das geforderte zusätzliche Wissen zu erwerben. Studierende in technischen Fächern besitzen beispielsweise die Möglichkeit, BWL als Nebenfach zu wählen. Alternativ entscheiden sie sich für einen betriebswirtschaftlichen Studiengang, dessen Lehrplan Fächer aus dem Technik-Bereich vorsieht. Dazu zählt unter anderem das Technologie-Management.

Fehlen die BWL-Fächer im Rahmen des Studiums, bietet sich eine berufsbezogene Weiterbildung an. Es existieren zahlreiche Fortbildungs-Angebote, welche die Teilnehmer im Bereich des Qualitäts- oder Projekt-Managements schulen. Dasselbe gilt für betriebswirtschaftliche Grundlagen. Hierbei besitzen insbesondere die Buchhaltung und die Finanzierung für den Werkleiter einen großen Stellenwert.

4. Tätigkeit

Viele Arbeitsabläufe nebeneinander koordinieren, Dienstpläne schreiben und die Produktion des Unternehmens optimieren. Diese Aufgaben haben Werkleiter oder Werkleiterinnen von heute. Dabei werden diese Aufgaben mehr und mehr von Computern unterstützt. Denn alles auf einen Klick zu haben ist doch angenehmer als stundenlang durch ein Unternehmen, auf der Suche nach den gebrauchten Informationen, zu tigern. Werkleiter oder Werkleiterinnen benötigen meist neben der abgeschlossenen Berufsausbildung und viel Arbeitserfahrung auch noch in ihrem Fachgebiet einen Meisterbrief. Letzteres ist dazu nötig um zum einen die Ausbildung von Nachwuchs gewährleisten zu können. Und auf der anderen Seite braucht man einen Meisterbrief um die Befähigung zu haben um einen Betrieb in Eigenverantwortung leiten zu können. Dabei haben Werkleiter und Werkleiterinnen mannigfaltige Aufgaben bei entsprechend hohem Gehalt. Nach der Meisterausbildung in der entsprechenden Fachrichtung kann man mit einem guten Einstiegsgehalt und daher auch im späteren Verlauf seines Berufslebens mit einem hohen Verdienst rechnen. Man sollte als Werkleiter oder Werkleiterin dazu in der Lage sein, seine Mitarbeiter in die geforderte Arbeit so einzuarbeiten, dass alles zur vollen Zufriedenheit des Arbeitgebers abläuft. Kann man zudem mit einem hohen Maß an Zuverlässigkeit und einer guten Kommunikationsfähigkeit aufwarten, sollten einer sehr langen Beschäftigung in einem Betrieb keine Hindernisse im Weg stehen.