Bankkaufmann/-frau Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Bankkaufleute werden in Banken, aber auch bei anderen Finanzdienstleistern eingesetzt. Sie beraten ihre Kunden zu Geldanlagemöglichkeiten oder führen diese im Kundenauftrag eigenständig durch, verwalten Konten, handeln mit Aktien und Fonds, vergeben Kredite und ähnliches mehr. Wer seine Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau durchlaufen hat, arbeitet für den Kunden und die Bank gleichermaßen: Der Kunde erhält sein eigenes oder geliehenes Geld oder lässt selbiges durch die Bank vermehren, die Bank selbst kassiert dafür Gebühren und Zinsen und verdient dadurch ebenfalls Geld.

Ausbildungsgehalt Bankkaufmann/-frau

In der Industrie und dem Handel
Ausbildungsdauer: 36 Monate

1. Lehrjahr
West / Ost
2. Lehrjahr
West / Ost
3. Lehrjahr
West / Ost
990 € / 990 € 1047 € / 1047 € 1109 € / 1109 €
(Quellenangabe: BIBB)

Schon während der Ausbildung ist das Gehalt von Bankkaufleuten im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen überdurchschnittlich hoch. Bei guten Noten besteht außerdem in vielen Banken die Möglichkeit, direkt am Ausbildungsplatz in eine feste Anstellung übernommen zu werden. Trotz Wirtschaftskrise sind die Berufsaussichten für Bankkaufleute also gut.

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Bankkaufmann /-frau

Über die Ausbildung zum/r Bankkaufmann /-frau

Die Ausbildung zum Bankkaufmann findet im dualen System, also in der Bank und in der Berufsschule, statt. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, wobei das erste Jahr einer Grundbildung über das allgemeine Bankenwesen gewidmet wird. Anschließend kann der Azubi sich auf einen bestimmten Bereich spezialisieren. Dabei kann es sich zum Beispiel um Anlagemöglichkeiten oder Hausfinanzierungen handeln. Wer als Azubi mit einer mittleren Reife die Berufsausbildung beginnt oder sogar Abitur hat, der kann die Ausbildungsdauer um bis zu 12 Monate verkürzen, dasselbe gilt bei herausragenden schulischen Leistungen.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Wer als Azubi eine Ausbildung zum Bankkaufmann machen möchte, der sollte nicht nur gut in Mathematik sein, sondern auch einen einwandfreien Lebenslauf haben. Da man an seinem Ausbildungsplatz und später bei der Arbeit täglich mit dem Geld fremder Leute hat, ist ein polizeiliches Führungszeugnis ohne negative Einträge unerlässlich, um eine Berufsausbildung zum Bankkaufmann zu machen. Da Berufe bei der Bank bei jungen Menschen wegen dem guten Gehalt und den günstigen Arbeitszeiten sehr beliebt sind, sind die Chancen auf eine Ausbildung zur Bankkauffrau umso günstiger, je besser die Schulnoten sind. Ein Abitur wird zwar nicht vorausgesetzt, wird bei vielen Banken aber gerne gesehen.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Die Ausbildungsinhalte für Bankkaufleute umfassen die:

  • Planung, Durchführung und Nachbereitung von Beratungsgesprächen, Anfragen und Verkaufsgesprächen von Kunden,
  • Bearbeitung von Kundenaufträgen und –anfragen,
  • Gegenüberstellung von Kosten und Erlösen einer Kundenverbindung,
  • Information von Kunden über Zinsgutschriften und die jeweilige steuerliche Auswirkung,
  • Beratung über Anlagen in Wertpapiere einschließlich der Bewertung, welche Risiken und Chancen diese Anlagen mit sich bringen,
  • Aufbereitung und Auswertung von Statistiken und anderen Daten,
  • Aufklärung von Kunden über mögliche Risiken bei der Benutzung von Service- und dienstleistungen der Bank,
  • Anliegen der internen Revision,
  • Prüfung von externen Wirtschafts- und Unternehmensprüfungen,
  • Einschätzung rechtlicher und Wirtschaftlicher Voraussetzungen für Kreditvergaben,
  • Entscheidung von Kreditaufnahmen unter Berücksichtigung von Risiken,
  • Mitwirkung bei Kontrollen in Buchführung und Rechnungswesen,
  • Bearbeitung von Geschäftsvorgängen im internationalen Zahlungsverkehr,
  • Beratung von Kunden über verschiedene Reisezahlungsmittel.

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