Automobilkaufmann/-frau Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Als Automobilkaufmann bzw. Automobilkauffrau ist man in erster Linie damit beschäftigt, Kunden beim Kauf eines Fahrzeugs zu beraten. Viele, die diese Arbeit ergreifen, sind Angestellte für einen bestimmten Fahrzeughersteller, es gibt aber auch zahlreiche Selbstständige. Darunter fallen dann Autohäuser mit verschiedenen Marken sowie die klassischen Gebrauchtwagenhändler. Es sind also verschiedene Antellunsgmöglichkeiten für Automobilkaufleute vorhanden.

Ausbildungsgehalt Automobilkaufmann/-frau

In der Industrie und dem Handel
Ausbildungsdauer: 36 Monate

1. Lehrjahr
West / Ost
2. Lehrjahr
West / Ost
3. Lehrjahr
West / Ost
804 € / 653 € 852 € / 682 € 942 € / 725 €

Ausbildungsgehalt Automobilkaufmann/-frau

Im Handwerk
Ausbildungsdauer: 36 Monate

1. Lehrjahr
West / Ost
2. Lehrjahr
West / Ost
3. Lehrjahr
West / Ost
716 € / 653 € 767 € / 682 € 849 € / 725 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Automobilkaufmann /-frau

Über die Ausbildung zum/r Automobilkaufmann /-frau

Bevor man als Automobilkaufmann tätig werden kann, ist allerdings erst einmal eine Berufsausbildung in diesem Fach nötig. Die Ausbildung zum Automobilkaufmann findet für gewöhnlich in Autohäusern sowie in der Berufsschule statt, wobei die Ausbildungsdauer normalerweise drei Jahre beträgt. Bei guten Ergebnissen in der Zwischenprüfung ist allerdings auch eine Verkürzung um ein halbes Jahr möglich.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Die Ausbildung zum Automobilkaufmann beinhaltet in erster Linie kaufmännische Inhalte. Deswegen sollten alle, die einen Ausbildungsplatz in diesem Beruf suchen, über gute mathematische Fähigkeiten und ein gutes Sprachgefühl verfügen. Die Kalkulation von Verkaufspreisen und Rabatten gehört nämlich ebenso zum täglichen Aufgabengebiet wie das Verhandeln mit Kunden. Nicht selten muss auch Überzeugungsarbeit geleistet werden. Darüber hinaus ist bei der Ausbildung zum Automobilkaufmann auch ein gewisses, technisches Grundverständnis nicht verkehrt, da man seine Kunden oft auch zu den Eigenschaften eines Autos beraten muss.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Zu den Inhalten der Ausbildung zum Automobilkaufmann gehören unter anderem die Bearbeitung von Rechnungen und Aufträgen, die Beschaffung von Fahrzeugen und Kundendienst, aber auch Versicherungen, Finanzdienstleistungen, die Analyse des Automobilmarktes sowie in der Regel auch noch der Handel mit Autoteilen und Zubehör. Oft findet spätestens nach der Ausbildung noch eine Spezialisierung statt, durch die man entweder im Büro eingesetzt und vor allem mit der Vor- und Nachbereitung von Autoverkäufen beschäftigt ist, oder durch die man direkt im Vertrieb arbeitet. Wer selbständig arbeiten möchte, dem empfiehlt sich nach der abgeschlossenen Ausbildung noch ein betriebswirtschaftliches Studium.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Automobilkaufmann /-frau

Das Gehalt für den Automobilkaufmann hängt vom jeweiligen Arbeitsort ab: Wer primär in der Verwaltung tätig ist, bekommt normalerweise ein Festgehalt, während Automobilverkäufer oft auf Provisionsbasis arbeiten: Sie erhalten ein niedriges Grundgehalt und werden an jedem Verkauf eines Fahrzeuges mit einer Provision beteiligt. Teurere Fahrzeugmarken bringen dabei höhere Provisionen ein als gebrauchte oder billigere Fahrzeugmodelle. Je nach Verkaufstalent und Fahrzeughersteller sind also beträchtliche Unterschiede im Gehalt möglich. Während der Ausbildung zum Automobilkaufmann ist das allerdings anders, da die Vergütungen hier tariflich festgelegt sind.

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