*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Automobilverkäufer /-in

Datenbasis: 1.291 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.912 € 2.929 € 5.371 €
Baden-Württemberg 2.210 € 3.387 € 6.375 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Bayern 2.025 € 2.949 € 5.272 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Berlin 1.825 € 2.641 € 5.463 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Brandenburg 1.853 € 2.877 € 5.518 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Bremen 1.837 € 2.814 € 5.160 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Hamburg 2.074 € 3.119 € 6.948 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Hessen 2.011 € 3.239 € 5.916 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Mecklenburg-Vorpommern 1.528 € 2.101 € 3.103 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Niedersachsen 1.729 € 2.668 € 4.849 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Nordrhein-Westfalen 1.996 € 3.174 € 5.313 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Rheinland-Pfalz 1.781 € 2.877 € 6.867 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Saarland 1.824 € 2.929 € 5.468 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Sachsen 1.616 € 2.161 € 4.594 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Sachsen-Anhalt 1.864 € 3.096 € 5.300 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Schleswig-Holstein 1.758 € 3.217 € 6.444 € Jobs Automobilverkäufer /-in
Thüringen 1.602 € 2.850 € 4.932 € Jobs Automobilverkäufer /-in

Automobilverkäufer / Autoverkäufer:

1. Gehalt

Als Automobilverkäufer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.929 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.291 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.912 € beginnen, Automobilverkäufer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.371 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.217 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.387 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Automobilverkäufer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.449 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.838 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.206 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.308 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.438 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.418 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.787 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.357 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.394 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufs-Bezeichnung "Automobil-Verkäufer" beschreibt eine Weiterbildung für Personen mit einer vorhandenen Erstausbildung. Im Idealfall stammt die erwähnte Ausbildung aus dem Bereich des Verkaufs von Fahrzeugen. Diesbezüglich bietet sich vor allem die Ausbildung zum Automobil-Kaufmann an. Hierbei handelt es sich um eine drei Jahre andauernde Lehre, die bei Autohäusern oder Herstellern stattfindet.

Im Laufe seiner Ausbildung lernt der angehende Kaufmann alle betriebswirtschaftlichen Aspekte eines Autohauses kennen. Außerdem erwirbt er Fachwissen über Kraftfahrzeuge. Die Auszubildenden widmen sich den unterschiedlichen Strategien zur Beratung von Kunden und dem Verkauf von Automobilen. Nach dem erfolgreichen Verkauf besteht in regelmäßigen Abständen Bedarf an der Wartung oder der Reparatur der Fahrzeuge. Aus diesem Grund befasst sich der angehende Kaufmann mit begleitenden Werkstatt-Angeboten.

Die Ausbildung zum Automobil-Kaufmann baut auf dem dualen System auf. Dadurch stehen für die Auszubildenden wechselnde Präsenz-Zeiten im gewählten Betrieb sowie in der Berufsschule an. Rein rechtlich benötigen interessierte Personen keinen Abschluss von einer Schule. Allerdings besitzen Bewerber ohne Bildungsabschluss in der Praxis geringe Chancen. Der Großteil der eingestellten Interessenten weist einen Realschul-Abschluss oder die Hochschulreife vor.

Nach der Erst-Ausbildung schließt sich die Weiterbildung zum geprüften Automobil-Verkäufer an. Die Interessierten benötigen hierfür die Anstellung bei einem Autohaus, dessen Importeur oder Hersteller das Recht zur Durchführung der Weiterbildung besitzt. Die Dauer der Fortbildung erstreckt sich über sechs Monate. Während dieser Zeit lernen die Teilnehmer an mindestens 20 Tagen im Trainingszentrum des Herstellers oder Importeur die erforderliche Theorie. Zusätzlich finden Praxisphasen zwischen den Theorie-Blöcken statt.

Die Teilnahme an den Lehrgängen gilt als Vorbedingung, um an der abschließenden Prüfung teilzunehmen. Die Prüfung wiederum setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen. Die angehenden Automobil-Verkäufer legen die Prüfung vor einem Ausschuss des verantwortlichen Trägers des Lehrgangs ab. Nach dem erfolgreichen Bestehen erhalten die Absolventen eine Branchen-Urkunde.

Anschließend stehen den Automobil-Verkäufern weitere Optionen der Weiterbildung offen. Ein geeignetes Beispiel stellt die Aufstiegs-Fortbildung zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe dar. Sie bereitet auf Fach- und Führungsaufgaben in der Automobil-Industrie vor. Die Weiterbildung richtet ihren Fokus stark auf betriebswirtschaftliche Zusammenhänge. Die Teilnehmer erwerben Wissen aus diesen Bereichen:

  • BWL-Grundlagen
  • Rechnungswesen und Controlling
  • Marketing
  • VWL-Grundlagen
  • Führung von Unternehmen im Gewerbe der Kraftfahrzeuge; optional mit Schwerpunkt auf Sales Performance, After Sales Performance oder Back-Office-Performance
  • Wirtschafts-, Arbeits- und Steuerrecht
  • Automobil-Technik
3. Studium

Eine weitere Möglichkeit der Weiterbildung bietet ein Studium an einer Hochschule oder Universität. Es empfiehlt sich, einen Studiengang mit starkem inhaltlicher Verwandtschaft zur absolvierten Ausbildung zu wählen. Aus diesem Grund fällt die Wahl der ausgebildeten Automobil-Verkäufer oftmals auf das Fachgebiet der Fahrzeugtechnik. Zahlreiche Universitäten, Fachhochschulen und Duale Hochschulen bieten geeignete Studiengänge an.

Die Hochschulen unterteilen ihre Studiengänge aus der Fahrzeugtechnik in Bachelor- und Master-Abschlüsse. Die Studierenden beginnen zunächst mit dem Bachelor, an den sich bei guten Noten der Master anschließt. Es stehen die folgenden Inhalte auf dem Lehrplan:

  • Regelunsgtechnik
  • Antriebstechnik
  • Fahrzeug-Dynamik
  • Simulation
  • Wärme- und Strömungslehre
  • Software- und Rechnertechnik
  • Elektronik
  • Mathematik
  • Informatik
  • Festigkeitslehre
  • technische Mechanik

Am Ende vom Bachelor- und Master-Studium verfassen die Absolventen jeweils eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit. Darin stellen sie ihre Fähigkeit unter Beweis, das gelernte Wissen auf einen bestimmten Sachverhalt zu transferieren.

4. Tätigkeit

Die Geschäftstätigkeit von Automobilkonzernen besteht nicht nur in der Herstellung von Kraftfahrzeugen, sondern auch in ihrem Verkauf. Im Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen finden Automobilverkäufer ihren Einsatz. Neben der richtigen Präsentation der Fahrzeuge, Angebotserstellung, Marketingaufgaben, sowie Marktbeobachtung und Finanzierungsberatung, gehören vor allem die Beratungs- und Verkaufsgespräche zu den Tätigkeiten in diesem Beruf.
Die Gehälter der Verkäufer fallen recht unterschiedlich aus. Dabei ist nicht nur die jeweilige Automarke ausschlaggebend, oftmals arbeitet der Automobilverkäufer auch auf Provision mit geringeren Festgehalt, sodass sich das Gehalt an seinem Erfolg und Misserfolg messen lässt. Eingestiegen bei knapp 1600 Euro kann ein Automobilverkäufer auch über 4000 Euro und mehr verdienen.

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