Florist/-in Ausbildung

Auch wenn es als Handwerksberuf nicht gerade durch das höchste Gehalt besticht, ist die Ausbildung zum Floristen bei Schulabgängern doch hoch im Kurs. Es handelt sich dabei um eine sehr kreative Arbeit mit viel Kundenkontakt. Dabei dreht sich alles um den Verkauf von Blumen sowie um die Gestaltung von Sträußen und anderen Gebinden. Neben einfachen Sträußen gehören dazu zum Beispiel Kränze für Gräber, aber auch Sträuße zum Geburtstag, zu Taufen und anderen kirchlichen Festen zu gestalten. Insbesondere bei Hochzeiten kommen häufig auch noch Dekorationen in Vasen oder als Bindereien und Gestecke vor. Darüber hinaus gestalten Floristen Blumenschmuck für Hotels und Geschäftsräume, dekorieren auf Messen und sind hin und wieder sogar für die Blumengestaltung von Wohnungen zuständig. Neben der rein handwerklichen Tätigkeit wird während der Ausbildung zum Florist auch vermittelt, wie man Kunden fachlich richtig berät, wie Blumen richtig gelagert und geschnitten werden, wie Preise kalkuliert werden und vieles mehr.

Ausbildungsgehalt Florist/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 539 € 580 € 642 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 539 € 580 € 642 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

In wenigen Jahren die Ausbildung zum Floristen absolvieren

In der Regel findet die Ausbildung zum Floristen in Handwerksbetrieben und Blumenfachgeschäften statt, außerdem gehört auch der Besuch der Berufsschule zur Berufsausbildung hinzu. Die Ausbildungsdauer liegt dabei bei drei Jahren, in denen der Azubi alles lernt, was sein Handwerk mit sich bringt. Für eine spätere erfolgreiche Arbeit sind aber nicht nur Kenntnisse aus der Ausbildung zwingend erforderlich, sondern auch ein gewisses Maß an Kreativität, Sinn für Farben und Formen. Häufig müssen Blumenarrangements nämlich nach den Wünschen des Kunden zusammen gestellt werden, die nicht immer mit den geltenden Gestaltungsregeln vereinbart werden können. Das Arrangieren von Schnittblumen, Kranzbinden und Trauerfloristik gehören deshalb zur Ausbildung zum Florist ebenso dazu wie Farbenlehre und Proportionen, Pflanzenschutz und kaufmännische Kenntnisse.
Nach der Ausbildung zum Florist gibt es für den ehemaligen Azubi noch eine ganze Reihe an Weiterbildungsmöglichkeiten. Nachdem man seinen Ausbildungsplatz verlassen hat, kommt zum Beispiel das Studium an einer Meisterschule in Frage. Der Meistertitel ist nicht nur Grund für ein höheres Gehalt, sondern auch Voraussetzung, um selbst ausbilden zu dürfen. Die wichtigsten Fachschulen für Floristen liegen im bayerischen Straubing, in Dresden, Grünberg und Gelsenkirchen sowie in Weihenstephan.

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