Pferdewirt/-in Ausbildung

Für viele Menschen, für die das Pferd zu den größten Leidenschaften gehört, steht die Ausbildung zum Pferdewirt an erster Stelle der Berufswünsche. Je nach Fachrichtung ist er für die verschiedensten Arbeiten rund um den Vierbeiner zuständig: In der Fachrichtung Pferdehaltung und Service dreht sich alles um die täglichen Arbeiten im Stall, wie zum Beispiel Füttern und Misten sowie Versorgung der Tiere bei Krankheiten. Eine eigene Fachrichtung nimmt die Zucht von Pferden ein, außerdem gibt es drei Fachrichtungen in der Ausbildung zum Pferdewirt, die sich ausschließlich auf das Reiten konzentrieren. Dazu gehören die klassische Reitausbildung, Reiten und Ausbilden in Pferderennen sowie die Ausbildung im Westernreiten und mit Gangpferden. Gerade in kleineren Ställen vermischen sich die Aufgaben häufig, so dass der Reitlehrer auch für die Versorgung der Tiere oder die Zucht zuständig sein kann.

Wer eine Ausbildung zum Pferdewirt machen möchte, muss mit langen Arbeitstagen rechnen. Die Fütterung beginnt schon in den frühen Morgenstunden, anschließend stehen das Misten, Reitunterricht, Reparaturarbeiten im Stall und Tierarztbesuche auf dem Programm. Die Arbeitszeit endet erst nach der abendlichen Fütterung, wenn alle Tiere versorgt sind – und das auch am Wochenende. Da Heuballen, Sättel und Co. ein erhebliches Gewicht haben, ist körperliche Belastbarkeit neben der Freude am Pferd die wichtigste Voraussetzung, wenn man sich in diesem Beruf auf einen Ausbildungsplatz bewerben möchte. Wer Rennreiter oder Trabrennfahrer werden möchte, muss außerdem sehr klein und leicht sein.

Ausbildungsgehalt Pferdewirt/-in

In der Landwirtschaft Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 622 € 670 € 726 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 556 € 602 € 663 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie alles über die Ausbildung zum Pferdewirt

Die meisten Männer und Frauen, die eine Ausbildung zum Pferdewirt anstreben, haben lediglich einen Hauptschulabschluss. Bei einer Ausbildungsdauer von drei Jahren lernt der Azubi alles über den Umgang mit Pferden und je nach Fachrichtung alles über die richtige Fütterung und den Unterricht. Ausgebildet wird im Betrieb und in der Berufsschule. Gerade wenn man später als Reitlehrer arbeiten möchte, ist es darüber hinaus nützlich, bereits Reitabzeichen der Stufe Silber zu besitzen oder während der Ausbildung zu erwerben. Die Wahl des richtigen Pferdes für jeden Schüler, erkennen von Stärken und Schwächen bei Mensch und Tier sowie die schrittweise Heranführung an neue Herausforderungen sind einige der Kenntnisse, die man während der Ausbildung zum Pferdewirt erwirbt. Aber auch Krankheiten und Verletzungen müssen schnell erkannt werden können.

Wer die Ausbildung zum Pferdewirt abgeschlossen hat, kann sich in seinem Fachbereich zum Pferdewirtschaftsmeister weiter bilden. Auch zum Studium bieten sich an einigen Hochschulen Gelegenheiten: So kann man zum Beispiel den Bachelor in Agronomie erwerben oder sich zum diplomierten Reitlehrer weiterbilden.

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