*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Bauhelfer / in

Datenbasis: 57 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.462 € 1.855 € 2.700 €
Baden-Württemberg 1.609 € 2.041 € 2.971 € Jobs Bauhelfer / in
Bayern 1.562 € 1.903 € 2.000 € Jobs Bauhelfer / in
Berlin 1.037 € 1.514 € 1.908 € Jobs Bauhelfer / in
Brandenburg 1.279 € 1.623 € 2.362 € Jobs Bauhelfer / in
Bremen 1.404 € 1.782 € 2.594 € Jobs Bauhelfer / in
Hamburg 1.551 € 1.968 € 2.864 € Jobs Bauhelfer / in
Hessen 1.659 € 1.903 € 2.449 € Jobs Bauhelfer / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.075 € 1.364 € 1.985 € Jobs Bauhelfer / in
Niedersachsen 1.511 € 1.746 € 1.974 € Jobs Bauhelfer / in
Nordrhein-Westfalen 1.730 € 2.091 € 2.502 € Jobs Bauhelfer / in
Rheinland-Pfalz 1.299 € 1.648 € 2.399 € Jobs Bauhelfer / in
Saarland 1.390 € 1.764 € 2.568 € Jobs Bauhelfer / in
Sachsen 1.125 € 1.427 € 2.077 € Jobs Bauhelfer / in
Sachsen-Anhalt 1.102 € 1.398 € 2.035 € Jobs Bauhelfer / in
Schleswig-Holstein 1.504 € 1.587 € 1.942 € Jobs Bauhelfer / in
Thüringen 1.143 € 1.450 € 2.111 € Jobs Bauhelfer / in

Bauhelfer / Bauhelferin:

1. Gehalt

Als Bauhelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.855 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 57 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.462 € beginnen, Bauhelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.700 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.587 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.041 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Bauhelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.953 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.887 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.833 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.857 Euro brutto
  • 45 Jahre = 1.913 Euro brutto
  • 50 Jahre = 1.913 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.844 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 1.781 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.123 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Bauhelfers setzt keine Aus- oder Weiterbildung voraus. Die Fachkräfte absolvieren eine Einweisung, bevor sie die Tätigkeiten der Bau-Hilfe ausführen. In einigen Betrieben gilt der Besitz eines Führerscheins der Klasse B oder C als Zulassungs-Voraussetzung. Darüber hinaus sind Vorkenntnisse im handwerklichen Bereich willkommen. In der Regel bieten die Betriebe der Baubranche ein Vorpraktikum an. Dabei erhalten die Interessenten einen ersten Einblick in das Berufsbild des Bauhelfers.

Die Lehre zum Maurer stellt eine Weiterbildungs-Möglichkeit für den Bauhelfer dar. Sie gilt laut dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) sowie der Handwerksordnung (HwO) als anerkannter Ausbildungs-Beruf. In Deutschland umfasst die Lehre drei Jahre und erfolgt an der Berufsschule und in einem Ausbildungs-Betrieb. Die Auszubildenden benötigen für den Beruf des Maurers mindestens einen Hauptschul-Abschluss. Außerdem gelten gute Fähigkeiten in den Bereichen Mathematik, Physik und Technik als Zulassungs-Voraussetzungen.

Die Ausbildung zum Maurer erfolgt im dualen System. Folglich absolvieren die Auszubildenden Theorie- und Praxis-Einheiten. Letztere finden in einem handwerklichen Betrieb statt. Die angehenden Maurer wenden ihr Wissen im Rahmen der Praktika an und sammeln im Umgang mit den Teamkollegen neue Erfahrungen. Im Gegensatz hierzu erwerben die Auszubildenden während der Theorie-Einheiten wesentliche Grundkenntnisse, die sie für ihren späteren Beruf benötigen. Dazu gehören folgende Lehr-Inhalte:

  • Übernahme von Aufträgen
  • Sichern und Räumen von Baustellen
  • technisches Zeichnen
  • Messungen durchführen
  • Sichern von Baukörpern

Am Ende der Ausbildung erfolgt die Abschluss-Prüfung. Diese umfasst einen mündlichen sowie einen praktischen Teil und deckt wesentliche Inhalte der Lehre ab. Nach der erfolgreichen Teilnahme steht den Maurern ein abwechslungsreiches Arbeitsfeld zur Verfügung. Im Zuge eines Studiums oder einer Weiterbildung besteht die Möglichkeit, sich auf einen Teilbereich des Handwerks zu spezialisieren.

3. Studium

Wer über die allgemeine oder fachgebundene Hochschul-Reife verfügt, bildet sich im Zuge eines Bau-Ingenieur-Studiums weiter. Dieses erfolgt an einer Universität, einer technischen Hochschule oder einer Fachhochschule. Die Regel-Studienzeit beträgt sechs Semester. Einige Hochschulen integrieren ein Praxis-Semester in den Bachelor-Studiengang. In diesem Fall verlängert sich die Gesamtdauer entsprechend. Während das Bachelor-Studium im Bereich des Bau-Ingenieur-Wesens wichtige Grundkenntnisse vermittelt, bietet das Master-Studium die Möglichkeit der Vertiefung. Mithilfe mehrerer Wahlfächer spezialisieren sich die Studierenden auf einen Fachbereich und führen eigene Forschungs-Projekte durch.

Das Bau-Ingenieur-Studium umfasst Wahl- und Pflichtmodule. Letztere behandeln folgende Themen:

  • Mathematik
  • Statistik
  • Baustoff-Kunde
  • Geotechnik
  • Holzbau
  • Arbeits-Sicherheit
  • Stahlbau

Zu den Wahlmodulen zählen die Umwelt-Technik, die Bau-Physik sowie das Baurecht.

Einige Hochschulen bieten das Bau-Ingenieur-Studium im dualen System an. Dabei absolvieren die Studierenden neben den Vorlesungen und Seminaren mehrere Praktika. Während der Arbeit in einem handwerklichen Betrieb wenden die angehenden Bau-Ingenieure ihr erworbenes Wissen an und führen erste Projekte durch. Nicht zuletzt umfasst das Studium mehrere Exkursionen. Das Praxis-Semester erfolgt in einem Ausbildungs-Betrieb im In- oder Ausland. Die Dozenten der Hochschule betreuen die Studierenden während den Praxis-Einheiten. Je nach Hochschule variieren die Anforderungen an die Studierenden.

Das Bau-Ingenieur-Studium endet mit der Bachelor-Prüfung. Dabei führen die Studierenden in der Regel ein Forschungs-Projekt durch und dokumentieren dieses in einer wissenschaftlichen Arbeit. Nach der erfolgreichen Prüfungs-Teilnahme besteht die Möglichkeit eines mehrsemestrigen Aufbau-Studiums.

4. Tätigkeit

Der Bauhelfer oder die Bauhelferin findet sein/ihr Arbeitsumfeld in Unternehmen aller Bereiche der Baubranche. Ohne geregelte Berufsausbildung ist er/sie zur Unterstützung der Fachkräfte da. Im Rahmen seiner Fertigkeiten macht er Zulieferarbeiten, verdichtet den Untergrund im Straßenbau, rührt Mörtel, Putz oder Estrich, hilft im Trockenbau und führt Tätigkeiten aus, die keiner gezielten Ausbildung bedürfen. Oft ist er/sie mit vorbereitenden Aufgaben für gelernte Handwerker und mit dem Nachbereiten und Aufräumarbeiten betraut. Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb des einzelnen Unternehmens ab.