Jobangebote für Maurer (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Maurer

Datenbasis: 1.440 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.845 € 2.638 € 3.695 €
Baden-Württemberg 1.996 € 2.928 € 3.849 € Jobs Maurer
Bayern 1.891 € 2.665 € 3.504 € Jobs Maurer
Berlin 1.683 € 2.344 € 2.778 € Jobs Maurer
Brandenburg 1.617 € 1.935 € 2.590 € Jobs Maurer
Bremen 1.749 € 2.092 € 4.105 € Jobs Maurer
Hamburg 1.611 € 2.915 € 5.641 € Jobs Maurer
Hessen 1.754 € 2.709 € 3.565 € Jobs Maurer
Mecklenburg-Vorpommern 1.661 € 2.108 € 3.115 € Jobs Maurer
Niedersachsen 1.952 € 2.723 € 3.714 € Jobs Maurer
Nordrhein-Westfalen 2.026 € 2.846 € 3.806 € Jobs Maurer
Rheinland-Pfalz 1.778 € 2.584 € 3.706 € Jobs Maurer
Saarland 1.933 € 2.921 € 4.212 € Jobs Maurer
Sachsen 1.716 € 2.113 € 3.242 € Jobs Maurer
Sachsen-Anhalt 1.753 € 2.148 € 2.968 € Jobs Maurer
Schleswig-Holstein 1.905 € 2.443 € 3.273 € Jobs Maurer
Thüringen 1.578 € 2.071 € 2.949 € Jobs Maurer

Maurer / Maurerin:

1. Gehalt

Arbeiten auf dem Bau – das ist der Alltag eines Maurers. Hier und heute schauen wir uns allerdings mal eine ganz andere Baustelle an: das Gehalt.

2.638 € brutto im Monat – so viel verdienen Maurer deutschlandweit im Schnitt. Das entspricht einem Stundenlohn von 18,32 €. Diese Mittelwerte gelten aber natürlich nicht für jeden. Abweichungen sowohl nach unten als auch nach oben sind an der Tagesordnung:

  • So verdient ein Viertel aller Maurer maximal 1.845 €,
  • ein weiteres Viertel aber auch mindestens 3.695 € im Monat.

Basis für all diese Zahlen sind 1.440 Datensätze, die wir in den letzten zwei Jahren erhoben und ausgewertet haben. Neben Tarifverträgen, die für viele Betriebe gelten, gibt es weitere Faktoren, die Einfluss auf die Höhe des Lohns haben können.

Stein auf Stein - höherer Verdienst im Alter?

Nach abgeschlossener Ausbildung bekommt ein Maurer im Schnitt ein Einstiegsgehalt von 2.441 €. Danach geht es mit steigender Erfahrung langsam aufwärts.

  • So verdient ein Maurer mit 25 Jahren bereits 2.598 €,
  • mit 35 Jahren 2.636 €
  • und im Alter von 45 dann 2.710 €.

Allerdings sind die Gehaltssteigerungen im Vergleich zu vielen anderen Berufen eher gering. Wer deutlich mehr verdienen möchte, sollte sich weiterbilden – zum Beispiel zum Maurermeister, Technischen Fachwirt oder Vorarbeiter.

Großer Betrieb, großer Verdienst?

In vielen Berufen hat auch die Größe des Arbeitgebers Einfluss auf die Höhe des Einkommens. So gilt meist die Faustregel: Je größer die Firma, desto höher die Gehälter. Und auch für Maurer scheint diese Regel ganz offenbar zu gelten:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.613 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.839 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.111 Euro brutto

Die Nähe des Gesamtdurchschnitts zum Verdienst der Maurer in kleinen Betrieben zeigt, dass die meisten Arbeitgeber für diese Berufsgruppe eher kleinere bis mittelgroße Handwerksbetriebe sind.

Meistens verdienen Männer mehr als Frauen. Ein Blick auf unsere Maurer-Daten bestätigt das: Ein Maurer verdient in der Regel deutlich mehr (2.678 €) als eine Maurerin (2.104 €). Allerdings gibt es auch kaum Frauen, die in diesem von Männern dominierten Beruf arbeiten.

Bundesländervergleich der Maurerlöhne

Der Verdienst eines Maurers ist auch immer vom Bundesland abhängig, in dem er arbeitet. So verdienen Berufsangehörige im Saarland (2.921 €), in Hamburg oder Hessen deutlich mehr als in Brandenburg, Sachsen-Anhalt oder Thüringen (2.071 €). Bei der Bewertung dieser Gehaltsunterschiede sollte man jedoch auch die regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten bedenken. Mehr Geld auf dem Gehaltszettel bedeutet also nicht zwangsläufig auch mehr Geld im Portemonnaie.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Maurer handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Lehre zum Maurer oder zur Maurerin besteht als anerkannter Ausbildungsberuf. Dies bestätigen das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Handwerksordnung (HwO). Neben dem schulischen Unterricht bieten Unternehmen in Industrie und Handwerk diese Ausbildung an. In dem dualen System beträgt die Lehrzeit drei Jahre. Hier besuchen die Auszubildenden die Berufsschule sowie geeignete Lehrbetriebe.

Für den Beginn der Ausbildung gibt es keine bestimmten Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Allerdings haben Bewerber mit mindestens einem Hauptschulabschluss in entsprechenden Unternehmen höhere Chancen. Im ersten Jahr der Lehre beschäftigen sich die angehenden Maurer mit der beruflichen Grundausbildung. Sie erlernen den Gebrauch der richtigen Werkzeuge, das Fertigen von Baukörpern und das Lesen und Interpretieren von Verlegeplänen.

Im zweiten Ausbildungsjahr steht die berufliche Fachbildung im Mittelpunkt. Die Auszubildenden stellen Bauteile aus Beton selbstständig her. Des Weiteren stellt die praktische Arbeit an Fertigteilen einen relevanten Bestandteil des Unterrichts dar. Zu den wichtigen Schwerpunkten im dritten Lehrjahr gehören:

  • die Herstellung von Decken- und Wandputz,
  • der Einbau von Schalungen und Baustahl,
  • die Bewehrungs-Vorschriften für Maurer,
  • und die Fertigung von Ecken, Wänden und Pfeilern.

Daneben existieren die grundlegenden Lernziele wie das Arbeitsrecht und der Arbeitsschutz. Die Ausbilder vermitteln den Lernwilligen die Unfall-Verhütungs-Vorschriften und die Maßnahmen zum Umweltschutz. Zu dem Grundwissen der zukünftigen Arbeitnehmer zählt das Einrichten der Baustelle. Ebenso spielt das Gründen eines Bauwerkes eine tragende Rolle in der Lehre. Danach sollten die Auszubildenden im Stande sein, einen Rohbau korrekt ausführen zu können.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Maurer /-in.

3. Studium

Als weiterführendes Studium bietet sich das Bauingenieurwesen an. Diesen Studiengang absolvieren die Studierenden in drei Jahren. Danach erhalten sie einen Bachelor-Abschluss. Im ersten Studienjahr besitzen die Fächer Mathematik und Informatik eine hohe Priorität. Gleiches gilt für die Module Mechanik, Physik und Betriebswirtschaft. Um die Aufgaben im späteren Berufsleben optimal zu meistern, benötigen die Studenten umfassende Kenntnisse im Rechtswesen. Neben den theoretischen Vorlesungen gibt es Seminare mit praktischen Inhalten. Diese zeigen sich in Form der Konstruktionslehre und der Baustoffkunde. Andere Kernthemen im Studium bilden:

  • die Bauphysik,
  • die Werkstoffkunde,
  • die technische Mechanik
  • und der technische Ingenieurbau.

Zu den Pflichtfächern gehören weiterhin die Bau-Informatik, die Statik und die Vermessungskunde. Statistik, Bau-Chemie und Festigungslehre sind Wahlkurse im Bauingenieurswesen. Speziell das praktische Verständnis für diesen Beruf schulen Seminare in den Fächern Holzbau, Stahlbau, Brückenbau, Hydromechanik und Geotechnik. Das Wasserwesen besteht ebenfalls als Pflichtkurs für die Studenten. Dagegen bestehen das Baurecht und die Bauwirtschaft als Wahlmodule. Ein weiteres Beispiel hierfür stellt die Umwelttechnik dar.

Im letzten Jahr des Studiums führen die Lernwilligen ein Praxissemester durch. Hierbei bieten die Universitäten Praktika im In- und im Ausland an. Den Aufbau und die jeweiligen Inhalte dieser praktischen Semester hält die Praktikums-Verordnung fest. Nach Beendigung dieses Semesters bereiten sich die Studierenden auf ihre Bachelor-Arbeit vor.

4. Tätigkeit

Maurer sind Bauhandwerker, die Beton-, Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten durchführen. Sie sind also meist auf Baustellen tätig und führen ihre Arbeiten bei Bauprojekten wie z.B bei einem Hausbau aus. Da es sich um einen handwerklichen Beruf handelt, sollten Maurer ein handwerkliches Geschick aufweisen. Außerdem sollten sie körperlich nicht beeinträchtigt sein, da der Job körperliche Anstrengungen mit sich bringt.
Bei der Arbeit benötigen die Berufsangehörigen handwerkliche Hilfsmittel wie eine Maurerkelle, einen Hammer oder eine Wasserwaage. Die Arbeitsmaterialien reichen von Mörtel über Ziegel bis hin zu Porenbeton.