*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Baumarktfachberatung

Datenbasis: 348 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.758 € 2.336 € 3.078 €
Baden-Württemberg 2.035 € 2.720 € 3.217 € Jobs Baumarktfachberatung
Bayern 1.827 € 2.274 € 3.136 € Jobs Baumarktfachberatung
Berlin 1.677 € 2.123 € 2.333 € Jobs Baumarktfachberatung
Brandenburg 1.339 € 1.779 € 2.344 € Jobs Baumarktfachberatung
Bremen 1.617 € 2.148 € 2.830 € Jobs Baumarktfachberatung
Hamburg 1.805 € 2.408 € 3.145 € Jobs Baumarktfachberatung
Hessen 1.742 € 2.326 € 2.802 € Jobs Baumarktfachberatung
Mecklenburg-Vorpommern 1.344 € 1.786 € 2.353 € Jobs Baumarktfachberatung
Niedersachsen 1.627 € 2.029 € 2.762 € Jobs Baumarktfachberatung
Nordrhein-Westfalen 2.001 € 2.490 € 3.193 € Jobs Baumarktfachberatung
Rheinland-Pfalz 1.758 € 2.216 € 3.309 € Jobs Baumarktfachberatung
Saarland 2.059 € 2.376 € 2.519 € Jobs Baumarktfachberatung
Sachsen 1.352 € 1.797 € 2.368 € Jobs Baumarktfachberatung
Sachsen-Anhalt 1.325 € 1.761 € 2.320 € Jobs Baumarktfachberatung
Schleswig-Holstein 1.849 € 2.352 € 3.751 € Jobs Baumarktfachberatung
Thüringen 1.537 € 1.681 € 1.756 € Jobs Baumarktfachberatung

Baumarktfachberater / Baumarktfachberaterin:

1. Gehalt

Als Baumarktfachberater liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.336 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 348 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.758 € beginnen, Baumarktfachberater in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.078 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.352 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.720 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Baumarktfachberater in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.108 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.227 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.446 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.364 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.409 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.280 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.221 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.523 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Weg zum Baumarktfachberater bzw. zur Baumarktfachberaterin läuft über eine Weiterbildungsmaßnahme. Es gibt unterschiedliche Bildungsträger und Berufsförderungswerke, die eine geregelte schulische Weiterbildung anbieten. Durchschnittlich dauert die Maßnahme an einer Berufsakademie oder bei einem Bildungsträger zwischen neun und zwölf Monaten. Die Dauer hängt vom Aufbau der einzelnen Kurse ab und ist eng mit den Vorschriften der jeweiligen Anbieter verknüpft.

Die Bildungsträger bieten Lehrgänge an, an deren Ende eine interne Prüfung zum/zur Baumarktfachberater/in steht. Die Weiterbildung läuft häufig in Vollzeit, manchmal wird sie auch berufsbegleitend angeboten. Die Kurse kombinieren praktische Ausbildungsabschnitte mit theoretischen Grundlagen. Die Inhalte der Weiterbildung umfassen folgende Themen:

  • Gesprächsführung
  • Verkaufspsychologie
  • betriebswirtschaftliche und kaufmännische Grundlagen
  • Bestellwesen
  • Lager-und Warenhaltung
  • Materialkunde
  • Verarbeitungskunde
  • Grundlagen der Datenverarbeitung
  • fachspezifischer Anwendungssoftware

Die Voraussetzungen, um zu einer Weiterbildung zum Bar zum/zur Baumarktfachberater/-in teilzunehmen, sind üblicherweise einer bereits abgeschlossene Berufsausbildung und eine mehrjährige Berufstätigkeit. Alternativ ist eine nachweislich einschlägige Berufstätigkeit als Zulassungsvoraussetzung akzeptabel. In Einzelfällen wird von diesen Vorgaben abgewichen und es ist sinnvoll, sich im Detail mit dem ausgewählten Weiterbildungsanbieter auseinander zusetzen.

Der Beruf des/der Baumarktfachberater/-in eignet sich für Quereinsteiger und Menschen, die neu im praktischen Berufsleben Fuß fassen wollen. Die persönliche Komponente spielt eine besonders große Rolle, denn der Kundenkontakt ist das A und O in diesem Berufsfeld. Wer ein freundliches Wesen hat, sich auf die Kunden einlässt und ihnen hilfreich und beratend zur Seite steht, verkauft mehr und sorgt auf diese Weise für Umsatz. Das macht ihn aus Sicht der Arbeitgeber als Mitarbeiter interessant. Die fachlichen Anforderungen lassen sich in der Regel von jedermann erlernen.

Am Ende der Weiterbildungsmaßnahme steht eine Prüfung. Der schriftliche Teil umfasst die Fächer Absatzwirtschaft/Merchandising und inkludiert Rechtsfragen, Sortimente von Bau-und Heimwerkermärkten sowie Verhandlung und Kommunikation. Ergänzend hierzu kann eine mündliche Prüfung angesetzt werden, die dann aus einem Fachgespräch besteht, das spezielle Probleme aus der beruflichen Praxis thematisiert.

3. Studium

Im Anschluss an eine Weiterbildung zum/zur Baumarktfachberater /-in bieten sich unterschiedliche Studiengänge an. Zum einen sind Studiengänge in den Sparten Bau- und Ingenieurswesen interessant, zum anderen auch Architektur oder Innenarchitektur. Bauingenieure errichten Bauwerke, planen öffentliche Infrastruktur und beschäftigen sich mit Themen wie Umweltschutz, energetische Sanierung und Denkmalpflege. Es gibt kein klassisches Studium des Bauingenieurwesens, sondern man findet an den Universitäten und Fachhochschulen Studiengänge im Umweltingenieurwesen, in Material-und Werkstoffwissenschaften oder in der Bauwirtschaft. Über 50 Universitäten bieten Bauingenieurwesen verschiedener Schwerpunktrichtungen an. Die Studiengänge sind im Bachelor-Mastersystem angelegt.

Nach dem Abschluss des Bachelorstudiums können Studierende an Hochschulen ins Ausland wechseln. Doch auch der Wechsel innerhalb Deutschlands ist möglich und mit Blick auf die späteren Karrierechancen wünschenswert. Fachliche Voraussetzungen für ein Studium im Bauingenieurwesen sind mathematisches Verständnis und praktische Lösungsfähigkeit. Im Studium werden Inhalte dieser Fächer gelehrt:

  • Mechanik
  • Vermessungskunde
  • Werkstoffkunden
  • Entwurfstechnik
  • technisches Zeichnen
  • Projektsteuerung
  • angewandte Planungssoftware
  • Bauinformatik
  • Bauwirtschaft
  • Grundbau, Hochbau, Wasserbau und Straßenbau

Haben die Studierenden den Bachelor absolviert, eröffnen sich Ihnen zwei Alternativen: Entweder gehen Sie nun in den Beruf oder sie schließen sofort das aufbauende Masterstudium an. Bachelors können in Behörden oder in Ingenieurs- und Planungsbüros wichtige Berufserfahrung sammeln. Dort erledigen Sie die ersten praktischen Aufgaben und können ihre spezifischen Interessen entwickeln.

Mit der gesammelten neuen Berufserfahrung ist das aufbauende Masterstudium in der Regel sinnvoll und erfolgreich anzugliedern. Im Vertiefungsstudium entscheiden sich die Studierenden für zwei oder drei Schwerpunkte, die in Abhängigkeit vom Hochschulstandort variieren. Im Vertiefungsstudium werden tief greifende Kenntnisse beispielsweise zu diesen Schwerpunkten vermittelt:

  • Stahlbau, Massivbau
  • Geotechnik
  • Wasserbau
  • Verkehrswesen
  • Baubetrieb
  • Tunnelbau
  • Küsteningenieurswesen
  • Sanierung von bestehenden Bauwerken
  • Bauleitung
  • Statik
  • Massenberechnung
  • Energieeffizienz und Nachhaltigkeit
4. Tätigkeit

Baumarktfachberater /-innen haben die Aufgabe, den Kunden im Bau- und Heimwerkermarkt zur Seite zu stehen und rund um das angebotene Sortiment zu beraten. Viele Baumarktbesucher wissen nicht welches Produkt sie kaufen sollen und verlassen sich ganz auf einen fachmännischen Rat. Baumarktfachberater informieren über den Einsatz der Produkte, über die Anwendung von Werkzeugen und die Eigenarten von Geräten. Gut ausgebildete Mitarbeiter eines Baumarkts sind in den einzelnen Bereichen Sanitär, Elektro, Bauen und Renovieren, Holzbau, Garten und Pflanzen versiert. Meist spezialisieren sich die Berater auf ein oder zwei Fachabteilungen.

Ein weiterer Bereich, den Baumarktfachberater-/innen abdecken müssen, ist das Reklamationswesen. Sie kommunizieren mit Kunden und suchen nach Lösungen, um diese zufriedenzustellen. Darüber hinaus sind sie für die Beschaffung, die Lagerhaltung und dem damit in Zusammenhang stehenden Bestellwesen verantwortlich. Sie organisieren Aktionen zur Verkaufsförderung und konzipieren Veranstaltungen zur Kundenbindung.

Nach einer mehrjährigen Tätigkeit können sie einen Teil der Mitarbeiterführung übernehmen und eine Abteilung leiten. Sind Baumarktfachberater /-innen im Außendienst tätig, verfassen Sie Angebote, machen Kostenvoranschläge und wickeln Gesamtaufträge von Kunden von der Bestellung bis zur Kontrolle der termingerechten Lieferung und Abschlussrechnung ab.

Das Gehalt kann abhängig von der Firmengröße variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von den Qualifikationen und dem Arbeitsumfang sowie der Verantwortung innerhalb eines Unternehmens ab.

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