*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt CNC-Fachkraft

Datenbasis: 116 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.898 € 2.684 € 3.853 €
Baden-Württemberg 2.254 € 3.149 € 4.110 € Jobs CNC-Fachkraft
Bayern 1.855 € 2.385 € 4.105 € Jobs CNC-Fachkraft
Berlin 1.760 € 2.489 € 3.573 € Jobs CNC-Fachkraft
Brandenburg 1.418 € 2.005 € 2.878 € Jobs CNC-Fachkraft
Bremen 1.824 € 2.579 € 3.702 € Jobs CNC-Fachkraft
Hamburg 2.013 € 2.847 € 4.087 € Jobs CNC-Fachkraft
Hessen 2.197 € 3.107 € 4.460 € Jobs CNC-Fachkraft
Mecklenburg-Vorpommern 1.395 € 1.973 € 2.832 € Jobs CNC-Fachkraft
Niedersachsen 1.818 € 2.385 € 2.988 € Jobs CNC-Fachkraft
Nordrhein-Westfalen 2.187 € 3.389 € 3.968 € Jobs CNC-Fachkraft
Rheinland-Pfalz 2.045 € 2.892 € 4.152 € Jobs CNC-Fachkraft
Saarland 1.805 € 2.552 € 3.664 € Jobs CNC-Fachkraft
Sachsen 1.459 € 2.063 € 2.962 € Jobs CNC-Fachkraft
Sachsen-Anhalt 1.431 € 2.023 € 2.904 € Jobs CNC-Fachkraft
Schleswig-Holstein 1.667 € 2.357 € 3.384 € Jobs CNC-Fachkraft
Thüringen 1.411 € 1.996 € 2.865 € Jobs CNC-Fachkraft

CNC-Fachkraft:

1. Gehalt

Als CNC-Fachkraft liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.684 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 116 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.898 € beginnen, CNC-Fachkräfte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.853 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.357 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.149 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als CNC-Fachkraft in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.320 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.509 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.866 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.819 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.872 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.466 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.076 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.522 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung
CNC steht als Abkürzung für Computerized Numerical Control. Das bedeutet übersetzt rechnergestützte numerische Steuerung.

Sie dient als elektronische Methode zur Regelung von Werkzeugmaschinen. CNC-Fachkräfte (m/w) erstellen die entsprechenden Programme. Um diesen Beruf auszuführen, benötigen Interessenten eine abgeschlossene Ausbildung in einem einschlägigen anerkannten Lehrberuf. Darauf baut die Zusatzausbildung zum/zur CNC Fachkraft auf. Eine geeignete schulische Ausbildung endet mit der Prüfung zum/zur Assistenten /-in Informatik Softwaretechnik. An Berufsfachschulen dauert diese Lehre zwei Jahre. Schüler bringen einen mittleren Schulabschluss oder die Hochschulreife mit und interessieren sich für die Fächer Informatik, Mathematik, Englisch.

Assistenten für Softwaretechnik erarbeiten diverse Anwenderprogramme mittels unterschiedlicher Programmiersprachen. Daher sind Informatikkenntnisse wichtig. Um komplexe Zusammenhänge zu durchschauen ist ein Verständnis für Zahlen und logisches Denken unerlässlich. Rechenkenntnisse benötigen Auszubildende zur Kalkulation von Preisen. Die Fachliteratur für Assistenten der Softwaretechnik ist in der Regel in englischer Sprache verfasst.

In der Berufsfachschule beschäftigen sich die Schüler mit

  • zahlreichen verschiedenen Programmiersprachen,
  • der Programmierung von mobilen Geräten,
  • den vielfältigen Hardwarekomponenten mobiler Geräte (vom Empfangsmodul über Sensoren bis zum Touchscreen),
  • der Funktionsweise von GPS und Mikroprozessorsystemen,
  • der Konfiguration von mobilen Gerätschaften (unter anderem Bluetooth, Einbindung in Betriebsnetzwerke, Zugriffsprofile),
  • der Programmierung von Websites,
  • dem Aufbau von Betriebssystemen,
  • der Installation, Konfigurierung und Administration von IT-Systemen,
  • der Konzeption und Realisierung von Datenbanken,
  • Strategien, Werkzeugen und Methoden für Softwareentwicklung.

Während der schulischen Ausbildung leisten die Lehrlinge Praktikumsphasen in Unternehmen ab. Sie unterstützen bei Softwareprojekten. Dadurch erhalten sie Einblick in das Firmengeschehen und sammeln Erfahrungen im berufstypischen Alltag. Die angehenden Assistenten Softwaretechnik erlernen Struktur und Organisation eines Unternehmens.

CNC-Fachkräfte (m/w) qualifizieren sich mit Aufstiegsweiterbildungen für Führungspositionen. Eine Möglichkeit ist ein Hochschulstudium auf dem Gebiet Softwaretechnik. Durch Anpassungsfortbildungen zu den Themen Softwareentwicklung und IT-Sicherheit halten CNC-Fachkräfte (m/w) ihre Expertise auf dem neuesten Stand. Ihre Dienstleistungen können sie mit Hilfe von betriebswirtschaftlichem Know-how auf selbstständiger Basis mit einem eigenen Betrieb/Büro anbieten.

3. Studium

Ein Fachstudium oder –kurs bereitet Interessenten auf die IHK-Prüfung zum/zur CNC Fachkraft vor. Der Abschluss ist eine Zusatzqualifikation zu einer Berufstätigkeit. Lehrgänge eignen sich für

  • Mitarbeiter aus der Metallbranche,
  • Facharbeiter der Holz- oder Kunststoffverarbeitung,
  • Techniker aus Fertigungs-, Automatisierungs- oder Anlagentechnik,
  • Quereinsteiger, die mit NC- und CNC-Maschinen arbeiten möchten.

Im Studium erlernen die Teilnehmer die Programmierung und Steuerung von Werkzeugmaschinen mittels NC- und CNC-Technik. Die Schlüsseltechnologie für Produktions- und Automatisierungstechnik ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Die computergesteuerten Werkzeugmaschinen erledigen Aufgaben wie Bohren, Drehen, Fräsen, Stanzen.

Die Automatisierung der Prozesse trägt wesentlich dazu bei, Qualität, Produktivität und Profit in der Herstellung zu optimieren. Viele Betriebe honorieren diese Optimierung. Die Fortbildung zum/zur CNC-Fachkraft vermittelt Sachkenntnisse in nachstehenden Kategorien:

  • Struktur und Funktion von NC-Maschinen,
  • Abspantechnik,
  • Schneidegeometrie,
  • Werkzeuge und Werkzeugsysteme,
  • Schneidstoffe,
  • Koordinatensysteme und –pläne,
  • NC-Programme und Befehle nach DIN-Norm,
  • Wirkungen und Verknüpfungen,
  • Unterprogrammtechnik,
  • Programme zur Fräs- und Drehbearbeitung.

Im Hinblick auf NC-Maschinen erarbeiten die Studierenden die Details der Geräte:

  • Bedienelemente,
  • Symbolik,
  • Funktionen,
  • Zuordnung,
  • Displayanzeigen,
  • Grafik- und Textdarstellungen,
  • Werkstattprogrammierungen,
  • Werkzeugvoreinstellungen bis hin zu Werkzeugkorrekturen,
  • Einfahren von Referenzpunkten,
  • Verschieben des Nullpunktes,
  • Messschnitte.

Im Fachlehrgang bereiten die Studenten technische Zeichnungen auf. Sie legen technologische und geometrische Daten anhand von Tabellen und Diagrammen fest. Sie üben das manuelle Programmieren einfacher Werkstücke. Künftige CNC-Fachkräfte (m/w) verbessern Programmierungen und diagnostizieren Fehler. Sie sind imstande, CNC-gebundene Peripheriegeräte praktisch zu handhaben. Auch die Dokumentation und Archivierung von Werkstückprogrammen und weiteren Datenträgern steht auf dem Kurslehrplan.

Wer sich einem Vollzeit Hochschulstudium widmen möchte, um später als CNC-Fachkraft aktiv zu werden, wählt das Studienfach Maschinenbau. Es behandelt die Konstruktion von Maschinen jeglicher Art. Einige Universitäten bieten den Bachelorabschluss mit Forschungsschwerpunkt Werkzeugmaschinen an.

4. Tätigkeit

CNC Fachkräfte finden ihr Arbeitsumfeld vor allem in Industriebetrieben des Maschinen- und Anlagebaus, der Holz- und Kunststoffverarbeitung und des Fahrzeug- und Werkzeugbaus sowie der Textilindustrie. Im Grunde sind sie überall dort beschäftigt, wo computergesteuerte Fertigungsmaschinen eingesetzt werden.

Die täglichen Handgriffe von CNC-Fachkräften (m/w) umfassen die Vorbereitung von Werkstücken und Maschinen. Anschließend spannen sie die Werkstücke auf dem Maschinentisch oder in ein Futter. Sie richten sie aus und tasten die Stücke an. Die Fachkraft (m/w) gibt das gewünschte CNC-Programm in die Maschine ein. Das Werkstück wird von der Maschine bearbeitet und danach vermessen. CNC-Fachkräfte (m/w) testen Programme und prüfen die Qualität der bearbeiteten Flächen. Sie korrigieren Programmierungen bis erforderliches Maß und Güte fehlerfrei realisiert werden. Nach Beendigung der Bearbeitung spannen CNC-Fachkräfte (m/w) die Werkstücke ab und reinigen die genutzten Maschinen.

Sie arbeiten zeitlich flexibel, je nach Arbeitgeber sogar im Schichtwechsel. Die Fachkräfte für CNC-Maschinen besitzen Zielstrebigkeit und Ausdauer bei zeitraubender Fehlersuche. Sie arbeiten sorgfältig bei der korrekten Einstellung von computergesteuerten Produktionsanlagen. Bei Störungen der Maschinen leiten sie selbstständig die Beseitigungsmaßnahmen ein. CNC-Fachkräfte (m/w) finden Arbeit in allen Teilbereichen der Industrie.

Das Gehalt kann dadurch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn meist vom Normal- oder Schichtbetrieb.