*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Einkäufer / Einkäuferin

Datenbasis: 4.508 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.148 € 3.332 € 6.145 €
Baden-Württemberg 2.379 € 3.555 € 6.530 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Bayern 2.116 € 3.326 € 6.296 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Berlin 2.212 € 3.344 € 6.543 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Brandenburg 1.928 € 2.565 € 4.051 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Bremen 1.926 € 3.417 € 7.405 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Hamburg 2.371 € 3.418 € 5.696 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Hessen 2.142 € 3.364 € 6.227 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Mecklenburg-Vorpommern 2.011 € 2.925 € 4.012 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Niedersachsen 1.994 € 2.985 € 5.457 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Nordrhein-Westfalen 2.246 € 3.296 € 6.023 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Rheinland-Pfalz 1.951 € 2.877 € 5.065 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Saarland 2.023 € 3.223 € 7.112 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Sachsen 1.803 € 2.409 € 4.871 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Sachsen-Anhalt 1.744 € 2.552 € 4.267 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Schleswig-Holstein 2.059 € 3.104 € 5.297 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin
Thüringen 1.834 € 2.533 € 4.135 € Jobs Einkäufer / Einkäuferin

Einkäufer / Einkäuferin:

1. Gehalt

Als Einkäufer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.332 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 4.508 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.148 € beginnen, Einkäufer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.145 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.104 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.555 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Einkäufer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.685 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.163 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.551 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.711 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.808 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.897 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.881 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.392 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.434 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Unternehmen aller Größen setzen eine kaufmännische Ausbildung respektive kaufmännische Denkweisen voraus. Die Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bietet eine klassische, passende Grundlage. Es handelt sich um eine Ausbildung im dualen System. Der Auszubildende besucht abwechselnd die Berufsschule und arbeitet im ausbildenden Betrieb. Mit mittlerer Reife dauert die Ausbildung drei Jahre. Mit der allgemeinen Hochschulreife sind verkürzte Zeiten verhandelbar. Während der Ausbildung lernen die Schüler Grundlagen der Betriebswirtschaft kennen. Grundlagenfächer, wie Deutsch oder Englisch ergänzen das Repertoire.

Große Unternehmen bevorzugen akademische Hintergründe bei Bewerbern. Aus diesem Grund trumpfen nicht-akademische Bewerber mit Zusatzkenntnissen und Weiterbildungen auf. Vor der Industrie- und Handelskammer legen Groß- und Außenhandelskaufleute die Prüfung zum geprüften Einkäufer ab. Eine Alternative bietet die Ausbildung zum Fachkaufmann für Einkauf und Logistik. Es handelt sich um einen Meistergrad für Kaufleute der Branche. Dieser berechtigt den Absolventen zu einem Studium an Fachhochschulen. Industriekaufleute profitieren von ihren Kenntnissen in den Bereiche Logistik und Produktion. Sie kommen überwiegend in der Planung und Durchführung vom Einkauf zum Einsatz.

3. Studium

Um bei einem Großunternehmen als Einkäufer zu arbeiten, benötigt der Bewerber einen akademischen Abschluss. Branchenübergreifende Wirtschafts-Unternehmen setzen auf Absolventen der Wirtschafts-Wissenschaften. Die Studiendauer beträgt bis zum Bachelor drei Jahre. Mit einem Master wählt der Student von Beginn an eine Spezialisierung. Diese hilft ihm, sich gegenüber anderen Bewerbern auf die Positionen im Einkauf zu profilieren. Neben Wirtschaftswissenschaften kommen wirtschaftliche Studiengänge, wie Betriebswirtschaft und Volkswirtschaftslehre infrage. An den Fachhochschulen finden sich Studiengänge, die Praxis mit Theorie verbinden. Absolventen erleben gute Startmöglichkeiten und steigen mit einer höheren Gehaltsstufe ein.

Während jeglicher akademischen Studiengänge kommt es auf Praktika und vergleichbare Praxisnachweise an. Die Mehrheit der Studenten betätigt sich als Werkstudenten. Sie erhält neben dem Studium ein Einkommen und erste Einblicke in den angestrebten Beruf. Absolventen branchenfremder Berufe verbessern ihre Aussichten mit zusätzlichen Qualifikationen. Webinare mit wirtschaftlichen Inhalten sind eine Möglichkeit. Darüber hinaus offerieren die Industrie- und Handelskammern für Akademiker spezielle Aufbaukurse. Die Absolventen erhalten im Anschluss ein Zertifikat.

Wirtschaftsingenieure stellen in ihrer jeweiligen Branche ihre Fähigkeiten unter Beweis. Sie verfügen über nützliche Soft-Skills, wie Durchsetzungsvermögen und Hintergrundwissen. Zudem kennen sie sich mit der anspruchsvollen EDV des Einkaufs aus und behalten die Vorgänge im Unternehmen im Überblick.

4. Tätigkeit

Als Einkäufer / Einkäuferin geht der Arbeitnehmer unterschiedlichen Tätigkeiten nach. Er kauft für das Unternehmen Produkte verschiedener Art ein. Dazu gehören Dienstleistungen, Werkstoffe und Waren. Diese Planer benötigt die Mehrheit der Branchen und setzt auf ihre kaufmännischen Fähigkeiten. Regelmäßig befinden sie sich in einem Team, der sogenannten Einkaufs-Abteilung. In Deutschland fällt der Beruf unter keinem Berufs-Schutz, wie eingetragene, von der Kammer abhängige Berufe.

Grundsätzlich unterscheidet der Arbeitsmarkt zwischen unterschiedlichen Einkäufern. Operative Mitarbeiter der Abteilung arbeiten direkt an der Beschaffung mit. Konkret analysieren sie Märkte für:

  • Waren,
  • Dienstleistungen,
  • Rohstoffe,
  • Werkstoffe,
  • Maschinen.

Denkbar sind weitere Objekte, die das Unternehmen abhängig von der Branche benötigt. Die Operatoren vergeben nach Anweisung die Aufträge und kontrollieren Ein- und Ausgänge der Bestellungen. Weiterhin agieren sie in den Lagern und prüfen deren Bestand.

In Anlehnung an Mitarbeiter in der klassischen Disposition planen sie Losgrößen und Mengen. Von diesen Kalkulationen hängen Bestellroutinen und Bestands-Messungen ab. Als Projekteinkäufer beschaffen sie vor Beginn einer Produktions-Serie oder eines Projektes die nötigen Waren. Als Serien-Einkäufer konzentrieren sie sich auf Güterumfänge, die während der laufenden Produktion anfallen. Strategische Einkäufer nehmen andere Tätigkeiten wahr. Sie wählen selbsttätig Lieferanten, Spediteure und Dienstleister aus. In höheren Positionen schließen sie Verträge mit Partnern des Unternehmens. Die Strategen verhandeln über Konditionen, Termine und Preise. Darüber hinaus arbeiten sie mit Abteilungen, wie der Qualitäts-Sicherung oder dem Controlling zusammen.

Ihnen obliegen zunehmend kaufmännische und monetäre Aufgaben im Unternehmen. Sie planen und arrangieren die Verträge und Konditionen, welche die Operateure im Rahmen ihrer Tätigkeit ausführen. Zusammenfassend betreuen Einkäufer den gesamten Beschaffungs-Prozess externer Bestandteile des Unternehmens. Persönlich kennzeichnen den Beschaffer kaufmännische Affinität sowie Flexibilität. Zudem ist er in der Lage, Verhandlungen zu führen und gegenüber Geschäftspartnern souverän zu agieren. Darüber hinaus benötigt er im Rahmen der Internationalisierung Fremdsprachen-Kenntnisse und eine weltmännische Sichtweise. Märkte, Kennzahlen und Rentabilitäts-Rechnungen sind keine Fremdwörter für ihn.

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