*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Datenbasis: 2.914 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.011 € 2.879 € 4.279 €
Baden-Württemberg 2.266 € 3.126 € 4.760 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Bayern 2.116 € 2.929 € 4.363 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Berlin 1.819 € 2.576 € 4.400 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Brandenburg 1.744 € 2.636 € 3.783 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Bremen 2.215 € 2.658 € 3.952 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Hamburg 2.210 € 2.850 € 3.836 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Hessen 1.983 € 2.794 € 4.192 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Mecklenburg-Vorpommern 1.653 € 2.336 € 3.117 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Niedersachsen 1.981 € 2.690 € 3.904 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Nordrhein-Westfalen 2.105 € 2.977 € 4.489 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Rheinland-Pfalz 1.935 € 2.865 € 4.146 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Saarland 2.029 € 2.845 € 4.632 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Sachsen 1.651 € 2.134 € 3.803 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Sachsen-Anhalt 1.715 € 2.691 € 4.173 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Schleswig-Holstein 1.910 € 2.685 € 4.060 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Thüringen 1.672 € 2.145 € 3.661 € Jobs Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Elektroniker / in für Energie- und Gebäudetechnik:

1. Gehalt

Als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.879 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 2.914 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.011 € beginnen, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.279 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.685 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.126 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.654 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.895 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.009 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.154 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.263 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.194 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.636 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.071 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.511 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf Elektronikers bzw. Elektronikerin gilt laut der Handwerksordnung (HwO) als anerkannter Ausbildungsberuf. Auszubildende wählen zwischen folgenden drei Fachrichtungen aus:

  • Automatisierungstechnik,
  • Informations- und Telekommunikationstechnik,
  • Energie- und Gebäudetechnik.

Eine Ausbildung zum Elektroniker mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik umfasst wichtige Kenntnisse rund um den Elektrizitäts-Einsatz im Innen- und Außenbereich von Häusern.

Die mittlere Reife gilt als Voraussetzung für eine Ausbildung zum Elektroniker. Die Lehre erstreckt sich in der Regel über dreieinhalb Jahre und verläuft im dualen System. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden Theorie- und Praxiseinheiten absolvieren. Während der Theorie-Einheiten erlernen die angehenden Elektroniker wichtige Grundkenntnisse, die sie in ihrem Beruf benötigen. Die Unterrichtsstunden erfolgen an der Berufsschule. Im Gegensatz hierzu verbringen die Auszubildenden die Praxiseinheiten in ihrem Ausbildungsbetrieb. Dabei wenden sie ihr erworbenes Wissen praktisch an und sammeln neue Erfahrungen. Im Umgang mit den Mitarbeitern erlernen sie wesentliche Schlüsselqualifikationen. Hierzu gehören Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit und Offenheit. Eine erfahrene Fachkraft betreut die Auszubildenden während ihrer Praxisphasen.

Wer den Beruf des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik erlernen möchte, benötigt fachliche und persönliche Kompetenzen. Da Elektroniker mit wichtigen Sicherheitssystemen arbeiten, sind Sorgfalt und Vorsicht wichtige Voraussetzungen. Ferner benötigen die Auszubildenden Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein. Aufgrund der ständig fortschreitenden Technologien verfügen Elektroniker über Lernbereitschaft und Offenheit für Neues. Nicht zuletzt gelten einige fachliche Kompetenzen als Voraussetzung für den Beruf des Elektronikers. Kenntnisse in den Bereichen Physik, Informatik und Mathematik erweisen sich als vorteilhaft. Darüber hinaus sind Erfahrungen im technischen Zeichnen sowie dem Werken und der Technik willkommen.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Elektroniker/-in für Energie- und Gebäudetechnik.

3. Studium

Für Elektroniker mit Hochschulzugangs-Berechtigung besteht die Option im Anschluss an ihre Berufsausbildung zu studieren. Dabei greifen sie in der Regel auf das Angebot eines Elektrotechnik-Studiums zurück. Universitäten, Hochschulen und technische Universitäten verfügen über den Bachelor- und den daran anknüpfenden Master-Studiengang. Je nach Studienort variieren die Lehrinhalte und deren Gewichtung.

Ein Studium der Elektrotechnik vermittelt Grundwissen in folgenden Bereichen:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • angewandte Informatik und Physik,
  • Mechanik,
  • Werkstoffe,
  • Betriebswirtschaft,
  • Bau-Elemente.

Darüber hinaus beinhaltet das Studium mehrere Praktika. Diese ermöglichen es den Studierenden, die erworbenen Grundkenntnisse praktisch anzuwenden und mit neuen Erfahrungen zu ergänzen. Der Umgang mit anderen Fachkräften schult wichtige persönliche Eigenschaften. Nicht zuletzt erhalten die Studierenden im Rahmen der Praktika erste Einblicke in ihr zukünftiges Berufsfeld.

Zu Beginn des Studiums erlernen die angehenden Elektrotechniker wesentliche Grundkenntnisse. Später besteht in der Regel die Möglichkeit, eines oder mehrere Wahlmodule zu absolvieren. Diese bieten die Chance, sich auf einen Bereich der Elektrotechnik zu spezialisieren. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Studium entscheiden die Absolventen, ob sie direkt in den Beruf einsteigen oder ein Master-Studium anhängen. Letzteres ermöglicht es, das erworbene Wissen weiter zu vertiefen und durch mehrere Wahlfächer zu ergänzen. Während das Bachelor-Studium sechs Semester andauert, erstreckt sich der Master-Studiengang der Elektrotechnik über vier Semester.

4. Tätigkeit

Elektroniker bzw. Elektronikerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, der in verschiedenen Fachrichtungen ausgebildet wird. In der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sind die Elektroniker bzw. Elektronikerinnen zuständig für die Planung und Installation von Anlagen zur elektrotechnischen Energieversorgung sowie der Infrastruktur von Gebäuden. Dabei sind die Montage, Inbetriebnahme, Wartung und Reparatur von Kommunikations- und Beleuchtungsanlagen sowie von elektronischen Steuerungseinrichtungen Tätigkeitsbilder von Elektronikern bzw. Elektronikerinnen für Energie- und Gebäudetechnik. Die Beschäftigung erfolgt im Elektromaschinenbau, bei Flughafenbetrieben, bei technischen Gebäudeausrüstern und in zahlreichen anderen Branchen. Das Einstiegsgehalt bzw. der Stundenlohn oder Verdienst sind abhängig von verschiedenen Faktoren und können nicht pauschal bestimmt werden.

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