*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fachinformatiker für Systemintegration

Datenbasis: 953 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.935 € 2.734 € 4.111 €
Baden-Württemberg 2.075 € 2.961 € 4.230 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Bayern 2.022 € 2.829 € 4.376 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Berlin 1.809 € 2.441 € 3.792 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Brandenburg 1.914 € 2.232 € 3.590 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Bremen 2.103 € 2.374 € 3.112 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Hamburg 1.826 € 2.543 € 3.319 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Hessen 1.806 € 2.535 € 5.468 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Mecklenburg-Vorpommern 1.716 € 2.125 € 2.676 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Niedersachsen 1.993 € 2.805 € 3.953 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Nordrhein-Westfalen 1.962 € 2.701 € 4.217 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Rheinland-Pfalz 1.905 € 2.427 € 3.743 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Saarland 2.071 € 2.344 € 2.742 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Sachsen 1.488 € 2.103 € 3.162 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Sachsen-Anhalt 1.592 € 1.937 € 2.170 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Schleswig-Holstein 2.023 € 2.339 € 2.929 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration
Thüringen 1.648 € 2.096 € 2.108 € Jobs Fachinformatiker für Systemintegration

Fachinformatiker / Fachinformatikerin für Systemintegration:

1. Gehalt

Als Fachinformatiker für Systemintegration sollten Sie auch Ihre Gehaltsverhandlungen mit System angehen. Und damit Sie Ihre Strategie besser planen können, erfahren Sie hier, was ein Fachinformatiker für Systemintegration so verdient bzw. verdienen kann.

Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Monatsgehalt bei 2.734 € brutto. Das entspricht einem Jahresgehalt von 32.808 €. Selbstverständlich ist da sowohl nach unten als auch nach oben jede Menge Spielraum:

  • So verdienen 25% der Fachinformatiker für Systemintegration monatlich 1.935 € oder weniger,
  • weitere 25% aber auch 4.111 € und mehr.

In der Bezahlung von Männern und Frauen fällt dieser Beruf positiv auf. So verdienen Fachinformatiker und Fachinformatikerinnen für Systemintegration beinahe gleich viel (2.734 € vs. 2.715 €).

Basis für diese Zahlen sind 953 Datensätze, die wir innerhalb der letzten beiden Jahre erfasst und analysiert haben. Da Fachinformatiker für Systemintegration nahezu in jeder Branche und in jeder Art von Unternehmen beschäftigt werden, können neben den üblichen Faktoren, wie Region, Unternehmensgröße oder Erfahrung, auch Tarifverträge auf die Höhe des Gehalts Einfluss nehmen.

Damit können Sie (nach der Ausbildung) rechnen

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung winkt im Schnitt ein Einstiegsgehalt von 2.404 €. Und mit den Jahren und steigender Erfahrung geht die Gehaltskurve recht steil nach oben. So verdienen Fachinformatiker für Systemintegration mit 30 Jahren durchschnittlich 2.735 €, mit 40 Jahren dann bereits 3.138 € und im Alter von 50 Jahren schließlich 3.350 €. Wer seine Aufstiegsmöglichkeiten und damit auch sein Einkommen verbessern möchte, steigert mit Weiterbildungen seine Chancen deutlich.

  • 25 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.735 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.961 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.138 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.125 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.350 Euro brutto

Gehaltsentwicklung in Abhängigkeit zur Größe des Arbeitgebers

Was für viele Berufe gilt, bestätigt unsere Gehaltstabelle auch für Fachinformatiker für Systemintegration: Je größer die Firma, desto höher der Verdienst:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.441 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.868 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.123 Euro brutto

Hier lohnt sich also ein Blick auf die Angestelltenzahl des (potentiellen) Arbeitgebers.

Regionale Unterschiede

Ein Blick auf die Auswertung unserer Gehaltsdatensätze zeigt: Durchschnittlich werden in Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Bayern deutlich bessere Löhne als in Sachsen, Brandenburg und Thüringen gezahlt. Neben der immer noch in vielen Berufen verbreiteten Ost-West-Schere, spielen hier auch unterschiedlich hohe Lebenshaltungskosten eine Rolle. Denn in zuerst genannten Bundesländern ist im Schnitt das Leben deutlich teurer als in zuletzt genannten. So relativiert sich zumindest ein Teil der regionalen Gehaltsunterschiede.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Fachinformatiker bzw. Fachinformatikerin für Systemintegration handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Fachinformatiker arbeiten in einem abwechslungsreichen Berufsfeld mit zahlreichen unterschiedlichen Aufgaben. Sie programmieren Software unter Berücksichtigung von Kunden-Anforderungen oder pflegen Datenbanken. Zudem richten sie Rechenzentren ein und warten sie anschließend bei Bedarf. Die hierfür notwendigen Kenntnisse lernt ein Fachinformatiker im Rahmen seiner Berufsausbildung. Während dieser drei Jahre lernen die Auszubildenden abwechselnd im Lehrbetrieb sowie in der Berufsschule. Es existieren zwei unterschiedliche Fachrichtungen; der Fachinformatiker entscheidet sich für eine von ihnen. Zur Auswahl stehen diese Schwerpunkte:

  • Anwendungsentwicklung,
  • Systemintegration.

Der Fachinformatiker mit Spezialisierung auf Systemintegration verantwortet IT-Systeme und Netzwerke. Seine Aufgaben erstrecken sich über das Planen, Einrichten, Administrieren und Warten. Arbeitskräfte mit der angesprochenen Fachrichtung arbeiten beispielsweise als Systemadministrator. Die zweite Richtung der Anwendungsentwicklung besitzt einen starken Bezug zu Software. Die Auszubildenden erlernen das Programmieren, Anpassen und Pflegen von Software und Datenbanken. Dementsprechend benötigen sie Kenntnisse in geeigneten Entwicklungs-Werkzeugen und in diversen Programmiersprachen.

Die Ausbildung zum Fachinformatiker endet mit einer von der Industrie- und Handelskammer durchgeführten zweiteiligen Prüfung. Erreichen die Prüflinge in beiden Teilen mindestens 50 Prozent der maximalen Punktzahl, tragen sie anschließend offiziell die Berufsbezeichnung Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration.

Ein berufstätiger Fachinformatiker besitzt die Option, seine beruflichen Perspektiven durch passende Fort- und Weiterbildungen zu verbessern. Dazu zählt zunächst das selbstständige Lernen mithilfe von Fachliteratur. Die Informatik-Branche entwickelt sich mit ihren Programmiersprachen und Anwendungen permanent weiter. Deswegen holt sich ein erfolgreicher Fachinformatiker kontinuierlich Informationen über Neuheiten ein. Darüber hinaus bietet sich die Weiterbildung zum staatlich geprüften Informatiker an. Die Zulassungs-Voraussetzungen variieren zwischen den Bundesländern. Oftmals benötigen Interessenten das Abitur oder alternativ eine fachlich bindende Hochschulreife (technisch).

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration.

3. Studium

Die Tätigkeit als Fachinformatiker gilt als reiner Ausbildungsberuf. Das bedeutet: Um als Fachinformatiker zu arbeiten, benötigt man eine gleichnamige Ausbildung mit Schwerpunkt Systemintegration oder Anwendungsentwicklung. Unternehmen setzen von ihren Bewerbern also kein Studium voraus. Für ausgebildete Fachinformatiker mit Hochschul-Zugangsberechtigung besteht jedoch die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen. Dadurch erhöhen sie ihre Qualifikationen für verantwortungsvolle Positionen mit Führungsaufgaben.

Als inhaltlich eng verwandter Studiengang bietet sich ein Studium der Informatik an. Hier liegt der Fokus eindeutig auf IT-Sachverhalten. Der Lehrplan sieht unter anderem die folgenden Inhalte vor:

  • Theoretische Informatik,
  • Angewandte Informatik,
  • Netzwerktechnik,
  • IT-Architekturen,
  • Mathematik.

Eine Alternative stellt der Studiengang Wirtschaftsinformatik dar. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Studium, das Wissen aus den Forschungsgebieten der Betriebswirtschaft, der Volkswirtschaft und der Informatik vermittelt.

Die Universitäten und Fachhochschulen bieten Studiengänge mit Bezug zur Informatik überwiegend mit den Abschlüssen Bachelor und Master an. Die Absolventen erhalten nach ihrem jeweiligen Abschluss den Zusatz "of Science". Der Bachelor of Science nimmt mindestens sechs Semester in Anspruch. Die Studiendauer erhöht sich bei einem Praxis-Semester. Vereinzelt beträgt die Regelstudienzeit der Bachelor-Studiengänge acht Semester. Studenten mit einem guten Bachelor-Abschluss erhalten Zulassungen für den sich anschließenden Master, der in der Regel vier Semester andauert. Studierte Informatiker arbeiten in der IT-Abteilung von Firmen der unterschiedlichsten Größe. Außerdem kommen IT-Dienstleister als Arbeitgeber infrage. Manche Absolventen bleiben nach dem Ende des Studiums an der Universität und beginnen ihre Promotion.

4. Tätigkeit

Fachinformatiker für Systemintegration arbeiten z. b. für Softwareunternehmen, bei Herstellern von Telekommunikationsgeräten, bei Mobilfunkanbietern oder in der EDV-Beratung. Zu ihren Aufgaben gehört die Vernetzung von Software- und Hardwarekomponenten oder die Schulung von Softwareanwendern.