*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Forschung und Entwicklung (technisch)

Datenbasis: 17.871 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.302 € 4.882 € 7.934 €
Baden-Württemberg 3.547 € 5.268 € 8.137 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Bayern 3.501 € 5.048 € 7.905 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Berlin 3.138 € 4.487 € 7.171 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Brandenburg 2.729 € 3.789 € 6.872 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Bremen 3.309 € 4.549 € 6.840 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Hamburg 3.319 € 4.699 € 7.407 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Hessen 3.341 € 4.998 € 8.024 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Mecklenburg-Vorpommern 2.662 € 3.711 € 5.346 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Niedersachsen 3.174 € 4.674 € 7.457 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Nordrhein-Westfalen 3.269 € 4.877 € 7.961 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Rheinland-Pfalz 3.164 € 4.655 € 7.531 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Saarland 2.900 € 4.593 € 7.329 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Sachsen 2.659 € 3.669 € 5.678 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Sachsen-Anhalt 2.496 € 3.865 € 5.777 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Schleswig-Holstein 3.259 € 4.614 € 7.844 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)
Thüringen 2.638 € 3.777 € 5.859 € Jobs Forschung und Entwicklung (technisch)

Forschung und Entwicklung (technisch):

1. Gehalt

Als Forscher und Entwickler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.882 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 17.871 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.302 € beginnen, Forscher und Entwickler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.934 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.614 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.268 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Forscher und Entwickler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.796 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.231 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.882 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.794 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.275 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.620 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.068 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.691 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.589 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Fachabteilungen Forschung und Entwicklung sind im Grunde genommen für die Absolventen /-innen von Masterstudiengängen reserviert. Wer über keine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann diese über eine Aus- und Weiterbildung erreichen. Einen möglichen Quereinstieg bieten Technikerweiterbildungen. Wer hier in Entwicklungsthemen glänzt, kann auch den Quereinstieg schaffen.

3. Studium

Wer in der Forschung und Entwicklung arbeiten möchte, muss in der Regel ein abgeschlossenes Masterstudium mitbringen. Dann ist dieser Weg in jeder Branche gangbar – vorausgesetzt der /die Interessent /-in hat den nötigen Forschergeist, der Neugier und Fachwissen vereint. Forschung wird in jeder Branche betrieben, offensichtlich zu Tage tritt sie im Bereich der Fahrzeugtechnik, des Ingenieurwesens, der Maschinenbaus, der IT, der Pharmazie und der Human- und Veterinärmedizin.

Doch auch in Geistes- und Gesellschaftswissenschaften wie der Archäologie, der Geschichte oder der Soziologie wird Forschung und Entwicklung betrieben. In diesem Bereich handelt es sich oft um vergleichende oder empirische Forschungen, aus denen Ableitungen gezogen werden. Entweder mit neuen geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen oder mit der Aufdeckung von gesellschaftswissenschaftlichen Trends, die es zu beobachten gilt.

4. Tätigkeit

Wer forschen und entwickeln möchte, muss zunächst einmal eine Profession haben, denn sich von reiner Neugierde treiben zu lassen wie beispielsweise in schulischen Forschungswettbewerben, führt in der Erwachsenenwelt nur selten zu einem verlässlichen Einkommen. Also muss zunächst fundiertes Wissen erworben und vertieft werden und anschließend können die „richtigen“ Forschungsfragen gestellt werden, die letztlich zu einer Neuentwicklung führen können.

Wohin die Forschungs- und Entwicklungsreise dann gehen kann, liegt im Grunde genommen am erlernten Beruf bzw. an der Weiterbildung oder dem Studium. Grundsätzlich jedoch liegt jeder Forschung und Entwicklung eine leitende Problemstellung zugrunde. Ein Problem wird erkannt, definiert und muss nun gelöst werden. Dazu muss theoretisch geforscht oder in der Praxis getestet werden. So kann eine Lösung eruiert werden. Ein Prototyp des Problemlösers wird entwickelt.

Bis die Entwicklung letztlich ausgereift ist und der Prototyp in die Serienproduktion übergehen kann, müssen noch viele weitere Stationen folgen. Dabei müssen die richtigen Produktkomponenten gewählt werden und auch größere Testläufe gehören zur Entwicklungsarbeit.