*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Game Designer

Datenbasis: 2.448 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.705 € 3.939 € 5.780 €
Baden-Württemberg 3.045 € 4.295 € 5.976 € Jobs Game Designer
Bayern 2.937 € 4.149 € 5.933 € Jobs Game Designer
Berlin 2.610 € 3.564 € 5.093 € Jobs Game Designer
Brandenburg 2.060 € 3.000 € 4.403 € Jobs Game Designer
Bremen 2.664 € 3.491 € 5.355 € Jobs Game Designer
Hamburg 2.548 € 3.902 € 5.757 € Jobs Game Designer
Hessen 2.577 € 4.038 € 6.131 € Jobs Game Designer
Mecklenburg-Vorpommern 2.411 € 3.515 € 4.609 € Jobs Game Designer
Niedersachsen 2.609 € 3.717 € 5.571 € Jobs Game Designer
Nordrhein-Westfalen 2.691 € 3.785 € 5.496 € Jobs Game Designer
Rheinland-Pfalz 2.688 € 3.685 € 5.773 € Jobs Game Designer
Saarland 2.718 € 3.294 € 6.642 € Jobs Game Designer
Sachsen 2.544 € 3.315 € 4.473 € Jobs Game Designer
Sachsen-Anhalt 2.171 € 3.011 € 5.719 € Jobs Game Designer
Schleswig-Holstein 2.440 € 3.614 € 5.552 € Jobs Game Designer
Thüringen 1.944 € 3.464 € 6.200 € Jobs Game Designer

Game Designer:

1. Gehalt
Game-Designer arbeiten in den Branchen Medien und Software. Sie verdienen in der Regel der Größe und Bekanntheit des Unternehmens entsprechend, das sie beschäftigt. Ein Spiele-Designer, der bei einem kleineren Unternehmen mit bis 50 Mitarbeitern arbeitet, verdient 1.700 Euro brutto im Monat. Sein Kollege, der sich bei einem bis zu 100 Mann starken Unternehmen einbringt, bekommt monatlich 3.300 Euro brutto. Wiederum ein anderer Kollege bei einem Unternehmen mit 20.000 Mitarbeitern und mehr erhält knapp 11.300 Euro brutto im Monat.

Unter Game-Designern orientiert sich das Gehalt in seltenen Fällen stringent am Alter. Junge Designer bringen unter Umständen aus der eigenen Jugend Programmier-Kenntnisse mit, die ältere nicht aufweisen. Den Verdienst beeinflussen eher die Projekte und die Spiele, bei denen der Designer in der Vergangenheit mitwirkte.
2. Ausbildung / Weiterbildung
Verschiedene private Schulen bieten eine Ausbildung zum Game-Designer an. Die Ausbildungszeit gestalten die Schulen unterschiedlich lang. An der "Games Academy" in Berlin dauert die Phase der Ausbildung ein Jahr. An anderen Designschulen in Leipzig und Schwerin verbringen die Auszubildenden drei Jahre.

Auf dem Stundenplan stehen für die angehenden Design-Fachkräfte Grundlagen der Grafikgestaltung und der Programmierarbeit sowie die Konzeption von Spielen. An den privaten Schulen lernen sie, Welten und Personen zu visualisieren. Eine weitere Kompetenz bildet das Schreiben von Drehbüchern für Spiele. Die Schulen für Game Design lassen Auszubildende mit einem Realschulabschluss für den Lehrgang zu.

Das Erwerben von Zertifikaten bei den privaten Schulen stellt sich als eine kostspielige Angelegenheit heraus. Die Ausbildungsphase kostet an der Berliner "Games Academy" rund 10.000 Euro. Die Designschulen stellen knapp 20.000 Euro für ihren Ausbildungsservice in Rechnung. Dennoch garantiert das Zertifikat nicht den gut bezahlten Job nach der Ausbildungszeit. Die Schulen streuen die Inhalte breit, daher spezialisieren sich die angehenden Spiele-Designer nicht auf einem Gebiet.

Viele Arbeitgeber fordern von den Absolventen, dass sie mit einem Praktikum über sechs Monate in den Beruf einsteigen. Durch das Praktikum zeigt sich, wer, an welcher Stelle, im Unternehmen zum Einsatz kommt. Für die Bewerbungsphase benötigen die Absolventen Geduld und Durchhaltevermögen.

Bewerber qualifizieren sich für das Einstiegspraktikum bei Game-Unternehmen mit dem entsprechenden Portfolio. Mit dem Portfolio zeigen die Berufseinsteiger, welche Projekte sie in der Vergangenheit umsetzten und an welchen Games sie mitwirkten. Zudem legen Unternehmen Wert auf die grundlegenden Kenntnisse im Programmieren und Kreativität. Geeignete Kandidaten zeichnen sich durch ihre Team-Fähigkeit aus.

3. Studium
Mit dem Abitur steht dem angehenden Game-Designer das Studium "Game Design" als Möglichkeit offen. Der Bachelor umfasst sieben Semester Regelstudienzeit und unterteilt sich in Kernstudium, Spezialisierung und Praxis-Semester. Im dritten und fünften Semester spezialisieren sich die Studierenden und im sechsten absolvieren sie das Praxis-Semester. Im siebten und letzten Semester schreiben sie ihre Abschlussarbeit.

Im Studiengang "Game Design" erlernen die Studierenden Programmier-, 3-D- und Grafik-Fähigkeiten. Höhepunkte bilden die Themen künstliche Intelligenz, das Erschaffen von 3-D-Welten in Echtzeit und Spielephysik. Im Laufe des Studiums erweitern die Studierenden systematisch ihr Wissen. Sie beginnen mit den Gestaltungs-Techniken und den Grundlagen der Spiele-Entwicklung. In ihren erworbenen Kenntnissen üben sie sich und wenden sich anschließend komplexeren Software-Anwendungen zu.

In intensiven Projektphasen erproben die Studierenden ihre erlernten Fähigkeiten. Mögliche Projekte bilden beispielsweise Video-Produktionen, das Entwickeln von 2-D-Spielen und von komplexeren Echtzeit 3-D-Spielen, die der Designer mit 3-D-Engines implementiert.

Im Game-Design-Studium kommt dem Faktor Design ein hoher Stellenwert zu. Das Erschaffen von runden Charakteren und das Komponieren von Sound und Spezialeffekten zu den Szenarien fordern den Spiele-Designer heraus. Daher steht der Umgang mit Game-Engines, künstlicher Intelligenz, Physik-Systemen und typografisches Gestalten auf dem Lehrplan.

Game-Designer benötigen zusätzlich Kenntnisse über die Themen Jugendschutz, Urheberrecht und das Gestalten von Verträgen, um ihre Ideen konsequent umzusetzen. Der konkrete Erfolg eines Designers macht sich an unternehmerischem Denken, Marktanalyse und Branding fest. Das betrifft 3-D-Artists, Programmierer und Leveldesigner gleichermaßen.

Für das Studium benötigen Kandidaten das Abitur, die Fachhochschulreife oder einen ähnlich anerkannten Schulabschluss. Mit einem fachbezogenen Ausbildungs-Abschluss studiert ein Bewerber auch ohne Abitur. Als Person bringt ein Anwärter auf einen Studienplatz Interessen im Bereich Artwork mit. Er zeichnet sich durch zeichnerisches Talent, Eigeninitiative, Kreativität, Teamfähigkeit und Qualitäts-Bewusstsein aus. Seine persönlichen Interessen liegen zudem im Bereich Programmieren. Daher bringt er analytisches Denkvermögen, Sorgfalt und seine Kenntnisse im Programmieren ein.

4. Tätigkeit
Der Game-Designer entwickelt Video-, Handy- und Computerspiele. Er sorgt für die Strukturen und Regeln im Spiel. Ähnlich wie ein Drehbuch-Autor beim Film baut er das Gerüst für das Spiel. Bei traditionellen Brett- und Kartenspielen nennt sich der entsprechende Beruf "Spieleautor".

Im Arbeitsalltag beschäftigt sich der Game-Designer mit kniffligen Aufgaben, Hürden und den entsprechenden Belohnungen. Häufig befassen sich die Designer bis spät in die Nacht mit ihren Games. Andere spielen diese in der Freizeit. Spiele-Designer testen die einzelnen Levels ihrer selbst entwickelten Computerspiele wiederholte Male durch.

Die Mechanik des Spiels und das Entwickeln von Charakteren gehören zu den Aufgaben des Designers für Spiele. Alles, was beim Computer- oder Videospiel im Hintergrund geschieht, erstellt der Designer. Die Ausbildungszeit absolvieren die Spiele-Designer an privaten Schulen oder Fachhochschulen wie der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft.

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