*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Hausmeister

Datenbasis: 1.888 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.711 € 2.344 € 3.219 €
Baden-Württemberg 1.869 € 2.613 € 3.382 € Jobs Hausmeister
Bayern 1.804 € 2.482 € 3.446 € Jobs Hausmeister
Berlin 1.607 € 2.000 € 3.188 € Jobs Hausmeister
Brandenburg 1.538 € 2.005 € 2.932 € Jobs Hausmeister
Bremen 1.778 € 2.312 € 3.796 € Jobs Hausmeister
Hamburg 1.630 € 2.148 € 3.303 € Jobs Hausmeister
Hessen 1.787 € 2.441 € 3.264 € Jobs Hausmeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.562 € 1.901 € 2.528 € Jobs Hausmeister
Niedersachsen 1.713 € 2.327 € 3.179 € Jobs Hausmeister
Nordrhein-Westfalen 1.753 € 2.398 € 3.255 € Jobs Hausmeister
Rheinland-Pfalz 1.638 € 2.402 € 3.308 € Jobs Hausmeister
Saarland 1.614 € 2.505 € 3.608 € Jobs Hausmeister
Sachsen 1.584 € 1.953 € 2.560 € Jobs Hausmeister
Sachsen-Anhalt 1.472 € 1.996 € 2.380 € Jobs Hausmeister
Schleswig-Holstein 1.719 € 2.339 € 3.114 € Jobs Hausmeister
Thüringen 1.578 € 2.031 € 2.506 € Jobs Hausmeister

Hausmeister / Hausmeisterin:

1. Gehalt

Wer als Hausmeister in seinem Objekt für Ordnung sorgt, sollte auch immer ein Auge darauf haben, dass sein Gehalt in Ordnung ist. Wir unterstützen Sie gern dabei und zeigen Ihnen, was man als Hausmeister so verdienen kann.

Deutschlandweit verdienen Hausmeister durchschnittlich 2.344 € brutto im Monat bzw. 16,28 € pro Stunde. Die Schwankungen sind hier jedoch sehr groß: So verdienen 25% aller Hausmeister weniger als 1.711 € und wiederum 25% verdienen ab 3.219 € aufwärts. Basis für diese Gehaltsdaten sind 1.888 Datensätze, die wir in den letzten zwei Jahren erhoben und für Sie ausgewertet haben.

Wie ändert sich das Gehalt mit steigendem Alter?

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt durchschnittlich bei 2.065 € brutto im Monat. Mit den Jahren steigt parallel zur Berufserfahrung auch der Verdienst. Bekommen Hausmeister mit 30 Jahren im Schnitt noch 2.246 € im Monat, sind es mit 40 Jahren bereits 2.367 €. In den weiteren Jahren steigt das Bruttogehalt nur noch gering. Immer ein gutes Mittel zur Steigerung des eigenen Einkommens sind Weiterbildungen, durch die Sie sich neue Fähigkeiten aneignen, die Ihrem Arbeitgeber von Nutzen sein können.

  • 25 Jahre = 2.298 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.246 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.302 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.367 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.391 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.344 Euro brutto

Regionale Unterschiede

Am besten verdienen Hausmeister in den südlichen Bundesländern, wie im Saarland, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Aber auch in Bremen wird ein überdurchschnittlicher Lohn gezahlt. Unterdurchschnittlich ist das Jahresgehalt vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Bei der Beurteilung dieser Informationen, sollten Sie aber berücksichtigen, dass sich auch die Lebenshaltungskosten regional unterscheiden. So benötigen Sie für die Bestreitung des Alltags beispielsweise in Baden-Württemberg deutlich mehr Geld als in Sachsen. Ein jobbedingter Umzug sollte also genau abgewogen werden.

Größere Arbeitgeber zahlen mehr Gehalt

Ein Kriterium, dem Sie unbedingt Beachtung schenken sollten, ist die Größe Ihres Arbeitgebers. Verallgemeinernd lässt sich festhalten: je größer der Arbeitgeber, desto höher auch das Gehalt:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.260 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.527 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.523 Euro brutto

Bei großen Unternehmen haben Hausmeister oft umfangreichere Aufgabengebiete und damit auch mehr Verantwortung. Dies spiegelt sich selbstverständlich auch in der Bezahlung wieder.

Falls Ihnen die hier angegebenen Durchschnittswerte zu allgemein sind und Sie genauer wissen möchten, wieviel Sie verdienen können, empfiehlt sich ein individueller Gehaltsvergleich.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Ein Hausmeister verantwortet den ordnungsgemäßen Gebrauch von Einrichtungen, Bauwerken und Grundstücken sowie deren Pflege. Bedarf an ausgebildetem Personal besteht in zahlreichen Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen.

In der Bundesrepublik Deutschland existiert kein rechtlicher Schutz des Hausmeister-Berufes. Zugleich fehlt eine gesetzlich geregelte Ausbildung. Stattdessen empfehlen sich Interessenten über anderweitige Aus- sowie Fort- und Weiterbildungen für den vorgestellten Beruf. Häufig besitzen Bewerber auf ausgeschriebene Stellen eine handwerkliche Ausbildung. Die Handwerks-Fähigkeiten benötigt ein angehender Hausmeister, um kleinere Reparaturarbeiten an dem ihm unterstellten Gebäude vorzunehmen.

Es existieren auf den Beruf des Hausmeisters spezialisierte Weiterbildungen, die gelernte Handwerker auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Diese Inhalte stehen auf dem Lehrplan:

  • Wohnungsabnahme,
  • Abrechnung der Heiz- und Betriebskosten,
  • Baumängel und Bauwerksfehler,
  • Gewerbe- und Mietrecht,
  • Kontrolle technischer Anlagen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung stellen Gebäudeeigentümer oder Unternehmen den Hausmeister ein. Er übernimmt daraufhin die Verantwortung für das im Vertrag vorgesehene Bauwerk. Die konkreten Aufgaben hängen von der Art des Gebäudes ab.

In einem Wohngebäude organisiert der Hausmeister den Winterdienst, die Pflege des Gartens, den Mieterwechsel oder das Ablesen der Zählerstände. Ferner greift er bei Streitigkeiten oder Ruhestörungen unterhalb der Mieter schlichtend ein.

Im Bauwerk eines Unternehmens fallen Tätigkeiten wie die Grünanlagenpflege, das Entrümpeln von Büros und die Kontrolle von engagierten Handwerkern an. Mittlerweile beauftragen Gebäude-Eigentümer vermehrt auf die Hausverwaltung spezialisierte Dienstleister. Diese stellen wiederum Hausmeister ein.

3. Studium

Interessenten erhalten über handwerkliche Ausbildungen und berufsbezogene Fortbildungen Zugang zur Tätigkeit des Hausmeisters. Die potenziellen Arbeitgeber verlangen von ihren Bewerbern kein Studium. Absolventen mit einem Bachelor- oder Masterabschluss gelten als überqualifiziert für den vorgestellten Beruf. Dennoch bieten einige Hochschulen Studiengänge an, die eine thematische Verwandtschaft zum Hausmeister-Job aufweisen. Dazu gehört beispielsweise das Studium Facility Management. Die zugehörigen Studenten gründen beispielsweise ein Unternehmen, das Hausverwaltungs-Dienstleistungen anbietet. Folglich fungieren sie als Arbeitgeber von Hausmeistern.

Um eine Zulassung für das Facility-Management-Studium zu erhalten, benötigen interessierte Personen eine Zugangsberechtigung für Hochschulen. Fachhochschulen akzeptieren zudem Bewerber mit einer beruflichen Fortbildung zum Meister oder Techniker. Nach dem erfolgreichen Ende des Studiums übernehmen die Absolventen das Management von Gebäuden, Grundstücken, Einrichtungen und Anlagen. Sie sichern die Bereitstellung der erforderlichen Dienstleistung wie der Reinigung und gewährleisten eine funktionierende technische Infrastruktur. Dazu minimieren sie die Kosten der Gebäude und sorgen für einen hohen Hygiene-Standard.

Im Rahmen ihres Berufes fallen unterschiedliche Aufgaben aus den Bereichen Organisation, kaufmännischen Entscheidungen und Technik an. Aus diesem Grund erwartet die Studenten ein abwechslungsreicher Lehrplan. Die Dozenten halten Vorlesungen aus den folgenden Bereichen:

  • Bautechnik,
  • Entsorgung von Gütern,
  • Finanzierung,
  • Rechnungswesen,
  • naturwissenschaftliche Grundlagen aus Mathematik, Statistik und Physik,
  • Immobilienökonomie,
  • Projektsteuerung,
  • Sanierungstechnologien und -management.

4. Tätigkeit

Hausmeister haben die Aufgabe, Wohnungen und Geschäftsgebäude zu betreuen, d.h. kleinere technische Arbeiten zu verrichten und das Gebäude an sich in Stand zu halten. Hausmeister im klassischen Sinne sind oft unterdurchschnittlich bezahlt, da aber Hausmeister heute oft komplexere Aufgabenbereiche übernehmen (evtl. auch Gartenpflege etc.) oder für mehrere Gebäude zuständig sind, weisen die Gehälter eine steigende Tendenz auf. Grundsätzlich aber kann man sagen, dass Hausmeister sehr unterschiedlich verdienen, je nachdem auch, ob die Tätigkeit in den neuen oder den alten Bundesländern liegt.