*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin

Datenbasis: 36 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.374 € 1.986 € 2.506 €
Baden-Württemberg 1.333 € 1.927 € 2.432 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Bayern 1.301 € 1.875 € 2.441 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Berlin 1.285 € 1.858 € 2.344 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Brandenburg 1.047 € 1.513 € 1.909 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Bremen 1.320 € 1.908 € 2.408 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Hamburg 1.458 € 2.107 € 2.659 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Hessen 1.591 € 2.299 € 2.901 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Mecklenburg-Vorpommern 1.010 € 1.460 € 1.842 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Niedersachsen 1.109 € 1.603 € 2.023 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Nordrhein-Westfalen 1.380 € 2.003 € 3.179 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Rheinland-Pfalz 1.351 € 1.953 € 2.464 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Saarland 1.307 € 1.889 € 2.384 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Sachsen 1.056 € 1.527 € 1.927 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Sachsen-Anhalt 1.036 € 1.497 € 1.889 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Schleswig-Holstein 1.207 € 1.744 € 2.201 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin
Thüringen 1.074 € 1.552 € 1.958 € Jobs Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin

Hilfsarbeiter / Hilfsarbeiterin:

1. Gehalt

Als Hilfsarbeiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 1.986 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 36 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.374 € beginnen, Hilfsarbeiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 2.506 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 1.744 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 1.927 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Hilfsarbeiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.521 Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.927 Euro brutto
  • 35 Jahre = 1.406 Euro brutto
  • 40 Jahre = 1.554 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.056 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.110 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 1.657 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.056 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 1.415 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Hilfsarbeiter /-in ist ein Beruf, der ohne Ausbildung ausgeführt werden kann. In der Regel handelt es sich um einfache Tätigkeiten, die keine Vorkenntnisse oder speziellen Fachkenntnisse verlangen. Bei einer Arbeit in der Produktionshalle kann es sein, dass die Betriebe eine praktische Erfahrung im Bereich der Maschinenbedienung voraussetzen. Es ist aber kein Muss. Die Einweisung der Hilfsarbeiter erfolgt in der Regel direkt am Arbeitsplatz.

Wer als Hilfsarbeiter beruflich vorankommen will, kann mit einer Berufsausbildung dauerhaft Fuß in dem Tätigkeitsbereich fassen. Die möglichen Ausbildungsberufe sind zahlreich. Auch ohne Ausbildung können sich Hilfsarbeiter weiterbilden, indem sie eine Externenprüfung ablegen. Die Voraussetzungen dafür ist eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen können sie sich auf die Externenprüfung vorbereiten und fachtheoretische Kenntnisse und Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Weiterhin stehen Hilfsarbeitern berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen zur Verfügung, mit denen sie einzelne Module zertifizieren können.

Besitzen die Hilfsarbeiter eine mehrjährige Berufserfahrung von über fünf Jahren, haben sie in vielen Fällen die Möglichkeit, eine Gesellen- oder Meisterprüfung abzulegen oder sich als Techniker auszubilden zu lassen. Für die Teilnahme verlangen die Bildungsinstitutionen bestimmte Schulabschlüsse. Hilfsarbeiter können diese in Seminaren und Lehrgängen nachholen. Einschränkungen bezüglich Alter oder Geschlecht gibt es nicht.

Mögliche Qualifizierungsmaßnahmen für Hilfsarbeiter sind:

  • Weiterbildung zum Techniker,
  • Weiterbildung zum Meister,
  • Weiterbildung zum Fachwirt,
  • Berufliche Ausbildung,
  • Externenprüfung zur Erlangung eines Berufsabschlusses,
  • Schulabschluss nachholen,
  • Studienabschluss im dualen Studium.
3. Studium

Hilfsarbeiter, die über einen entsprechenden Schulabschluss verfügen oder eine abgeschlossene Berufsausbildung und Berufserfahrung haben, können sich mit einem Studium für eine höhergestellte Position qualifizieren. Einige Unternehmen unterstützen ihre Hilfsarbeiter beim Studium. Die beste Möglichkeit bildet das duale Studium. Es umfasst eine Ausbildung und ein akademisches Studium. Davon profitieren Hilfsarbeiter, die nur über einen Haupt- oder Realabschluss verfügen. Die meisten Hilfsarbeiter arbeiten in der Industrie. Da in Deutschland ein Fachkräftemangel herrscht und besonders stark Ingenieure gesucht werden, lohnt sich der Besuch eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums. Bis zum Jahr 2025 fehlen in Deutschland rund 6,5 Millionen Fachkräfte in 96 Berufen. Besonders Mathematiker, Naturwissenschaftler und Techniker werden händeringend gesucht. Viele Stellen bleiben unbesetzt. Wer einen Studiengang in diesen Bereichen wählt, hat gute Berufsaussichten.

Studiengänge, die sich für Hilfskräfte anbieten sind:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Chemie,
  • Pflegemanagement,
  • Bau- und Gebäudetechnik,
  • Mechatronik,
  • Maschinenbau,
  • Automatisierungstechnik,
  • Zahnmedizin,
  • Physiotherapie,
  • Radiologie,
  • Sozialwissenschaften.

Der Abschluss eines Bachelorstudiums bietet den Hilfskräften gute Karrierechancen. Nach dem Studium können sie einen weiterführenden Masterstudiengang besuchen, promovieren oder eine leitende Tätigkeit in der Wirtschaft oder Industrie übernehmen.

4. Tätigkeit

Hilfsarbeiter sind Personen, die in der Industrie, im Handel und in Handwerksbetrieben einfachere oder zuarbeitende Tätigkeiten ausführen und Fachkräfte bei allen anfallenden Arbeiten unterstützen. Sie können für Materialtransporte, für die Bereitstellung von Arbeitsgeräten, für die Qualitätskontrolle oder das Sortieren, Lagern und Verpacken von Produkten und Rohstoffen zuständig sein. Auch übernehmen sie Reinigungsarbeiten oder räumen auf. Sind sie im Produktionsbereich tätig, helfen sie beim Bedienen und Einrichten von Anlagen und Maschinen mit.

Wenn die Hilfsarbeiter einen bestimmten Zeitraum in einem Arbeitsbereich tätig sind, können sie den Maschinenlauf auch überwachen. Sie kümmern sich um Störungen, führen kleine Reparaturen aus und informieren die zuständigen Fachkräfte. Beim Reinigen und Pflegen der Maschinen helfen sie ebenso mit. Wenn der Betrieb über einen Laden oder Verkaufsraum verfügt, sorgen die Hilfsarbeiter für Ordnung, räumen Regale ein, zeichnen Waren aus und übernehmen Dekorationsaufgaben. Hilfsarbeiter finden in Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche eine Anstellung. Je nach Tätigkeitsbereich sind sie Lärm oder Vibrationen ausgesetzt und können Stäube oder Dämpfe einatmen. Unter Umständen herrschen hohen Temperaturen, wenn sie an Brenn- oder Schmelzöfen arbeiten. Einige Tätigkeiten führen sie im Freien aus. Häufig kommt es vor, dass sie an wechselnden Einsatzorten tätig sind. Die Hilfsarbeiter arbeiten meistens am Wochenende und in den Nachtstunden. In manchen Industriebetrieben ist Schicht oder Akkordarbeit üblich.

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