*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt IT-Vertriebsbeauftragte

Datenbasis: 61 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.438 € 3.877 € 6.733 €
Baden-Württemberg 2.947 € 4.710 € 5.753 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Bayern 2.344 € 4.102 € 5.673 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Berlin 2.281 € 3.628 € 6.301 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Brandenburg 1.857 € 2.953 € 5.128 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Bremen 2.342 € 3.725 € 6.469 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Hamburg 2.586 € 4.113 € 7.143 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Hessen 2.822 € 4.487 € 7.792 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Mecklenburg-Vorpommern 1.792 € 2.850 € 4.949 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Niedersachsen 3.453 € 3.848 € 4.557 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Nordrhein-Westfalen 2.795 € 4.069 € 8.078 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Rheinland-Pfalz 2.181 € 3.468 € 6.023 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Saarland 2.319 € 3.687 € 6.403 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Sachsen 1.875 € 2.982 € 5.179 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Sachsen-Anhalt 1.837 € 2.922 € 5.074 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Schleswig-Holstein 2.141 € 3.405 € 5.913 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte
Thüringen 1.905 € 3.030 € 5.262 € Jobs IT-Vertriebsbeauftragte

IT-Vertriebsbeauftragte / IT-Vertriebsbeauftragter:

1. Gehalt

Als IT-Vertriebsbeauftragter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.877 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 61 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.438 € beginnen, IT-Vertriebsbeauftragte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.733 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.405 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.710 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als IT-Vertriebsbeauftragter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.790 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.550 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.341 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.028 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.576 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.182 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.415 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.608 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.344 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Bei dem Beruf des/der IT-Vertriebsbeauftragten handelt es sich um eine berufliche Weiterbildung. Die Zertifizierung dieser Weiterbildung ist im gesamten Bundesgebiet reglementiert. Die IHK hat einen eigenen Zertifizierungslehrgang, der mit dem Titel IT Sales Advisor (IHK) abschließt. Die Zugangsvoraussetzungen für den Lehrgang zum/zur IT-Vertriebsbeauftragten sind in Abhängigkeit vom Anbieter unterschiedlich. Gefordert ist ein „hinreichendes Qualifikationsniveau“. Dieses definiert sich durch eine einschlägige Berufsausbildung oder durch eine nachweislich langjährige Berufserfahrung.

Die Ausbildungsinhalte erstrecken sich auf die Akquise, die Kundengewinnung, Vertragsschließung, Kundenbindung sowie das

  • Modifizieren der Vertriebstätigkeit. Im Detail geht es darum,
  • Kontakte herzustellen und selbstständig Vertriebsziele festzulegen und zu erreichen,
  • Interessenten individuell zugeschnittene Angebote zu präsentieren,
  • Kundenwünsche und Anforderungen zu dokumentieren,
  • Den Aufwand und die Kosten für diese Wünsche zu kalkulieren,
  • kundenrelevanten Daten pflegen,
  • Kundenzufriedenheit zu überprüfen,
  • die eigene Vertriebstätigkeit individuell zu modifizieren.

Um die Weiterbildung erfolgreich zu durchlaufen, ist es gut, wenn die Lernenden die Schulfächer Informatik, Mathematik, Deutsch und Englisch beherrschen. Die Weiterbildung wird in Form von Fernunterricht, von Wochenendkursen oder als Abendunterricht im Klassenverband angeboten. Eine Vergütung für die Weiterbildung gibt es nicht, im Gegenteil, es fallen Kursgebühren an. Die Ausbildungsdauer ist variabel und hängt von der Form der Weiterbildung ab. Sie kann sich auf einige Wochenenden oder über mehrere Wochen verteilen.

Das Besondere an der Ausbildung zum/zur IT-Vertriebsbeauftragten ist, dass die Weiterbildung sich an den Arbeitsprozessen entlang orientiert. Zum einen müssen die Lernenden im Selbststudium am eigenen Arbeitsplatz Lernprozesse erarbeiten und zum anderen werden sie von Fachleuten im Rahmen von interaktiven Workshops und Fachgesprächen unterstützt. Die Prüfung erfolgt in Form eines Fachgespräches, denn die arbeitsprozessorientierte Weiterbildung ersetzt eine Projektarbeit. Die Themen im Fachgespräch erstrecken sich auf die Akquise, Kundengewinnung und Vertragsschließung, Kundenpflege und Modifizierung der Vertriebstätigkeit.

Zertifiziert wird der Abschluss durch den Anbieter, der bei der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) gültig gelistet sein muss.

3. Studium

Naheliegend für ein Studium ist das Fach Informatik. Es wird als grundständiges und weiterführendes Studienfach angeboten. Es beschäftigt sich mit den praktischen und wissenschaftlichen Grundlagen der Lernfelder Entwicklung, Einsatz und Evaluierung von Softwaresystemen. An einigen Fakultäten wird das Studium als Kombinations-Bachelorstudiengang angeboten. Beliebte Kombinationsfächer sind

  • Amerikanistik und Anglistik,
  • Chemie,
  • Gender Studies,
  • Mathematik,
  • Physik,
  • Wirtschaftswissenschaften,
  • Geographie,
  • Erziehung-und Bildungswissenschaften.

Im grundständigen Studienfach ist das duale Studium möglich. Das bedeutet, dass der Student gleichzeitig eine Ausbildung zum Beispiel im Beruf des/der, Fachinformatiker/-in absolviert. Wer Informatik studiert, sollte sich darauf vorbereiten, während des Semesters im Hörsaal Lehrveranstaltungen wahrzunehmen, praktische Übungen im Computerraum zu machen und eigenständig zu arbeiten. Die Organisation des Studiums ist eigenverantwortlich und die begleitenden Praktika wollen sorgfältig vorbereitet werden. Während des Studiums empfiehlt es sich, einige Schlüsselqualifikationen zu erwerben, denn diese erleichtern nach Abschluss des Studiums den Einstieg in die praktische Arbeitswelt. Fremdsprachen, Präsentationstechniken oder Rhetorik sind beliebte Softfacts, die sich Studenten ergänzend zum Studium aneignen sollten.

Das reguläre Studium dauert 6-8 Semester und wird mit einer Bachelorprüfung abgeschlossen. Hierbei müssen die Studenten mindestens 180 Punkte gesammelt haben, wenn sie nach dem 6. Semester die Prüfung ablegen wollen. Pro weiterem Semester kommen 30 Punkte hinzu. Die Studieninhalte konzentrieren sich auf Pflichtmodule und Wahlpflichtmodule. Die Pflichtmodule sind unter anderem

➤ Betriebssysteme, Entwicklung von Simulationsmodellen, Programmierung, Mathematik, Rechnerarchitektur, Software-Engineering, Technische Mechanik.

In den Wahlpflichtmodulen können Studenten sich zwischen Computergrafik, Biogeographie, Physik, Thermodynamik und anderen Fächern entscheiden. Im Anschluss an den Studiengang sind die weiterführenden Studienfächer Bioinformatik, Informatik, IT-Management, medizinische Informatik oder Statistik sowie einige andere mehr möglich. Als Alternative des grundständigen Studienfachs kommt ebenfalls eine ganze Reihe von Fächern infrage:

  • Medieninformatik,
  • Softwaretechnik,
  • Technische Informatik,
  • Computermathematik,
  • Wirtschaftsinformatik.
4. Tätigkeit

Die Tätigkeit eines/einer IT-Vertriebsbeauftragten umfasst die Beratung von Kunden bei der Auswahl von IT Services, Hard- und Software. Sie sind quasi das Bindeglied zwischen der Entwicklungsabteilung und dem Kunden. Gemeinsam mit ihren Kunden besprechen IT-Vertriebsbeauftragte die Vorstellungen vom produkt und entwickeln adäquate Lösungen für individuelle Anforderungen.

Der/die IT-Vertriebsbeauftragte /-r analysiert den Kundenbedarf, führt Vor- und Nachteile auf und präsentiert Produkte. IT-Vertriebsbeauftragte bemühen sich, bei potentiellen Kunden das Interesse an einer Geschäftsbeziehung zu initiieren, stellen Testversionen zur Verfügung und begleiten sie bei Fragen. Unter Einbeziehung von Geschäftspartnern und weiteren IT-Beratern des Kunden entwickeln sie passende Lösungsvorschläge. Diese kalkulieren sie mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und bereiten die erforderlichen Verträge unterschriftsreif vor. Auch das Einkaufen von externen Dienstleistungen organisieren sie. Sie sind Ansprechpartner für Kunden und Zulieferer. Zur Einarbeitung von Mitarbeitern konzipieren sie Schulungen, organisieren Probefälle und helfen dabei, neue Software im Betrieb zu implementieren.

Ein Hauptaugenmerk bleibt dabei auf die eigene Gewinnmaximierung gerichtet. IT-Vertriebsbeauftragte legen ihren Fokus darauf, ihre Vermarktung-in Vertriebsstrategien zu analysieren und permanent zu optimieren.

Der Verdienst in diesem Berufsfeld beginnt bei einem Einstiegsgehalt von etwa 2000 Euro monatlich. Das Durchschnittsgehalt dagegen liegt schon bei über 3700 Euro, sodass durchschnittlich ein Stundenlohn von über 23 Euro ausgezahlt wird. Spitzenverdiener dürfen hier auch auf bis zu 40 Euro Stundensatz spekulieren, müssen für bis zu 6500 Euro auch oftmals wöchentlich über 42 Stunden arbeiten.

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