*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Industriekaufmann / Industriekauffrau

Datenbasis: 2.611 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.927 € 2.697 € 4.189 €
Baden-Württemberg 2.033 € 2.734 € 4.232 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Bayern 1.918 € 2.715 € 4.301 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Berlin 1.623 € 2.449 € 3.528 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Brandenburg 1.690 € 2.187 € 3.274 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Bremen 2.226 € 2.558 € 4.297 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Hamburg 2.156 € 2.858 € 4.363 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Hessen 1.891 € 2.728 € 4.435 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Mecklenburg-Vorpommern 1.563 € 2.042 € 3.347 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Niedersachsen 1.888 € 2.527 € 4.043 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Nordrhein-Westfalen 1.989 € 2.740 € 4.064 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Rheinland-Pfalz 1.940 € 2.636 € 4.476 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Saarland 1.664 € 2.409 € 4.557 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Sachsen 1.684 € 2.038 € 2.726 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Sachsen-Anhalt 1.602 € 2.074 € 3.124 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Schleswig-Holstein 1.887 € 2.475 € 3.608 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau
Thüringen 1.736 € 2.150 € 3.236 € Jobs Industriekaufmann / Industriekauffrau

Industriekaufmann / Industriekauffrau:

1. Gehalt

Als Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau beträgt das durchschnittliche Gehalt 2.697 € brutto im Monat. Das Jahreseinkommen ist damit 32.364 € hoch. Die Daten beruhen auf 2.611 Gehaltsdaten der letzten zwei Jahre.

Gehaltsspanne:

  • unterer Gehaltsbereich: 25% der Monatsgehälter von Industriekaufleute liegen unter 1.927 €
  • oberer Gehaltsbereich: 25% der Monatsgehälter liegen über 4.189 €

Insbesondere die Firmengröße und die Region haben einen Einfluss auf das Durchschnittsgehalt von Industriekaufleuten.

Das Gehalt als Industriekaufmann/-frau im Regionen-Vergleich

Die niedrigsten Gehälter erhalten Industriekaufleute in den Bundesländern Sachsen (2.038 €), Sachsen-Anhalt (2.074 €) und Thüringen (2.150 €). Während sich die Bundeshauptstadt Berlin mit 2.449 € im mittleren Durchschnitt befindet, liegen die nördlichen Stadtstaaten Hamburg (2.858 €) und Bremen (2.449 €) deutschlandweit vorne, sowie Bundesland Schleswig-Holstein (2.475 €).

Dass die Einkommen in den verschiedenen Regionen derart schwanken, scheint auf den ersten Blick unfair. Häufig gleichen sich die Gehälter jedoch wieder an, sowie man einen Blick auf die entsprechenden Lebenshaltungskosten des Bundeslandes/der Stadt wirft.

Größere Unternehmen bezahlen mehr Gehalt

Industriekaufleute in Unternehmen mit 1 – 500 Mitarbeitern verdienen ein Durchschnittsgehalt von 2.539 € im Monat, das maximale Gehalt liegt hier bei 3.393 €. In Firmen mit 501 – 1.000 Mitarbeitern steigt der durchschnittliche Lohn auf 2.791 € im Monat, der maximale Verdienst sogar auf 3.862 € monatlich. In großen Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern steigt das Einkommen auf 3.330 €, die maximalen Gehälter liegen in so großen Unternehmen sogar bei 4.565 €.

Übersicht:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.539 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.791 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.330 Euro brutto

Tarifgehalt und Zusatzleistungen

Gerade in der Industriebranche gelten für Unternehmen oft Tarifverträge, die Gewerkschaften mit den Arbeitgebern aushandeln. Viele Industriekaufleute finden ihren Arbeitsplatz in großen Firmen, die dann an die Zahlung eines Tariflohns gebunden sind. Was unmittelbar mit dem Tarifgehalt verbunden ist: Männer und Frauen mit derselben Qualifikation und Berufserfahrung erhalten denselben Stundenlohn.

Zusatzleistungen: Üblich ist, dass die Berufsangehörigen ein 13. Gehalt in Form von Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld erhalten. Das gilt gerade für tarifgebundene Firmen.

Verdienst als Industriekaufmann und Industriekauffrau in Abhängigkeit vom Alter

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung als Industriekaufmann oder Industriekauffrau beträgt im Gesamtdurchschnitt 2.327 €.

Im Laufe des Berufslebens verändert sich der Verdienst wie folgt:

  • 25 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.717 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.943 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.017 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.043 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.092 Euro brutto

Sie möchten es noch genauer wissen?

Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Industriekaufmann bzw. Industriekauffrau handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

Wie viel Netto vom Bruttogehalt übrig bleibt, können Sie schnell und leicht in unserem Gehaltsrechner errechnen.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Ausbildungsgehalt als Industriekaufmann / Industriekauffrau:

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 898 € 954 € 1029 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 838 € 892 € 950 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Interessiert man sich für eine kaufmännische Berufsausbildung mit guten Aussichten für die weitere Karriere, so ist die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann / Industriekauffrau eine gute Wahl. Es handelt sich dabei um eine durch das Berufsbildungsgesetz anerkannte Lehre, die drei Jahre in Anspruch nimmt. Wer sehr gute Schulnoten oder einen Abschluss der Höheren Handelsschule hat, kann die Ausbildungsdauer oft auch auf 2,5 oder 2 Jahre verringern. Die Verkürzung ist möglich, sofern der ausbildende Betrieb sie genehmigt und der Antrag rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer eingeht.

Ziel der Ausbildung ist es, alle Bereiche eines Industriebetriebs ausführlich kennen zu lernen, um besonders flexibel eingesetzt werden zu können. Die Beratung und Betreuung von Kunden, die Analyse des Marktes und die Bedarfsermittlung gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten. Später im Beruf ist man dann je nach Größe des Unternehmens für alle diese Aufgaben oder auch nur für einzelne Bereiche zuständig.

Interessiert man sich für eine kaufmännische Berufsausbildung mit guten Aussichten für die weitere Karriere, so ist die Ausbildung zum/zur Industriekaufmann / Industriekauffrau eine gute Wahl. Es handelt sich dabei um eine durch das Berufsbildungsgesetz anerkannte Lehre, die drei Jahre in Anspruch nimmt. Wer sehr gute Schulnoten oder einen Abschluss der Höheren Handelsschule hat, kann die Ausbildungsdauer oft auch auf 2,5 oder 2 Jahre verringern. Die Verkürzung ist möglich, sofern der ausbildende Betrieb sie genehmigt und der Antrag rechtzeitig bei der Industrie- und Handelskammer eingeht.

Ziel der Ausbildung ist es, alle Bereiche eines Industriebetriebs ausführlich kennen zu lernen, um besonders flexibel eingesetzt werden zu können. Die Beratung und Betreuung von Kunden, die Analyse des Marktes und die Bedarfsermittlung gehören ebenso zu den Ausbildungsinhalten. Später im Beruf ist man dann je nach Größe des Unternehmens für alle diese Aufgaben oder auch nur für einzelne Bereiche zuständig.

3. Studium

Eine weitere Möglichkeit für ausgebildete Industriekaufleute bildet der Beginn eines Studiums an einer Hochschule. Die erforderliche Hochschul-Zugangsberechtigung besitzen viele der Industriekaufleute, da überwiegend Personen mit Abitur die Ausbildung absolvieren.

Im Hinblick auf den Beruf als Industriekaufmann beziehungsweise Industriekauffrau empfiehlt sich ein Studium aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften. Manche Universitäten bieten den gleichnamigen Studiengang der Wirtschaftswissenschaften an. An anderen Hochschulen befassen sich die Studenten in den Studiengängen Betriebswirtschaftslehre oder Volkswirtschaftslehre mit Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaften.

In den ersten Semestern ähneln sich die Vorlesungsinhalte der drei genannten Studienrichtungen stark. Die Studenten erwarten Einführungsveranstaltungen in die Betriebs- und die Volkswirtschaft. Außerdem erhalten sie einen ersten Einblick in die Techniken des betrieblichen Rechnungswesens. Ergänzend halten die Dozenten Vorlesungen in den Fächern Mathematik und Statistik.

Im weiteren Verlauf differenzieren sich die Inhalte des Studiums. Die Studenten wählen hierbei aus Schwerpunkten, die sie interessieren. Durch die Spezialisierung richten sie das Studium an persönlichen Präferenzen und den beruflichen Zukunftsplänen aus. So stehen zum Beispiel Studierenden der Betriebswirtschaftslehre häufig diese Themengebiete zur Auswahl:

  • Innovationsmanagement,
  • Dienstleistungsmanagement,
  • Controlling,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Personal und Organisation,
  • Internationales und Strategisches Management,
  • Logistik.

Das exakte Angebot an Vertiefungsvorlesungen hängt von der jeweiligen Universität und deren Lehrstühlen ab. Mittlerweile bieten die Universitäten und Fachhochschulen überwiegend Bachelor- und Masterstudiengänge an. Erfolgreiche Absolventen der Wirtschaftswissenschaften tragen hinter ihrem Bachelor- oder Master-Titel den Zusatz "of Arts". Im Falle eines BWL- oder VWL-Studiums mit zusätzlicher technischer Ausrichtung erhalten die Studenten die Bezeichnung "of Science".

4. Tätigkeit

Den anerkannten Abschluss des Industriekaufmannes bzw. der Industriekauffrau erhält man nach einer 3-jährigen Ausbildung (Verkürzungen sind möglich) in einem Betrieb sowie der parallel dazu verlaufenden schulischen (Aus-)Bildung. Das Arbeitsfeld der Industriekaufleute ist sehr breit gefächert und umfasst nahezu alle Bereiche, die in einem kaufmännischen Beruf anfallen, so zum Beispiel im Verwaltungsbereich, Personen- und Finanzwesen, aber auch den direkten Kontakt mit den Kunden- oder Lieferantenstamm. Weiterhin kann der Industriekaufmann/-frau auch in Lager- oder Produktionsabläufe eingebunden werden.

Zum ersten Mal konnte man sich im Jahr 1936 zum Industriekaufmann ausbilden lassen. Zwar gibt es die Industrie schon seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, zuvor hatte es allerdings keinerlei Veranlassung gegeben, dass Kaufleute sich auf diesen einen Bereich spezialisierten. Mit dem Jahr 1957 kam es wegen des großen Wandels in der Industrie auch zu einer erheblichen Veränderung des Berufsbildes. Die heutige Ausbildungsordnung stammt aus dem Jahr 2002.

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