Jobangebote für Lagerleiter (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Lagerleiter

Datenbasis: 250 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.902 € 2.706 € 3.849 €
Baden-Württemberg 1.963 € 2.673 € 3.996 € Jobs Lagerleiter
Bayern 1.849 € 2.706 € 3.901 € Jobs Lagerleiter
Berlin 1.662 € 2.445 € 4.176 € Jobs Lagerleiter
Brandenburg 1.471 € 2.093 € 2.977 € Jobs Lagerleiter
Bremen 2.050 € 2.916 € 4.148 € Jobs Lagerleiter
Hamburg 2.246 € 3.079 € 3.266 € Jobs Lagerleiter
Hessen 1.689 € 2.620 € 3.708 € Jobs Lagerleiter
Mecklenburg-Vorpommern 1.398 € 1.989 € 2.829 € Jobs Lagerleiter
Niedersachsen 1.877 € 2.792 € 4.667 € Jobs Lagerleiter
Nordrhein-Westfalen 1.903 € 2.950 € 3.963 € Jobs Lagerleiter
Rheinland-Pfalz 1.842 € 2.393 € 3.411 € Jobs Lagerleiter
Saarland 1.933 € 2.750 € 3.912 € Jobs Lagerleiter
Sachsen 1.269 € 1.806 € 2.569 € Jobs Lagerleiter
Sachsen-Anhalt 1.434 € 2.040 € 2.902 € Jobs Lagerleiter
Schleswig-Holstein 1.670 € 2.376 € 3.380 € Jobs Lagerleiter
Thüringen 1.904 € 2.388 € 2.971 € Jobs Lagerleiter

Lagerleiter / Lagerleiterin:

1. Gehalt

Als Lagerleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.706 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 250 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.902 € beginnen, Lagerleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.849 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.376 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.673 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Lagerleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.306 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.504 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.706 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.678 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.852 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.027 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.512 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.947 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.832 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Lagerleiter und Lagerverwalter übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben. Dementsprechend benötigen sie Kompetenzen, welche für die anfallenden Tätigkeiten qualifizieren. Diese lernen angehende Lagerleiter oder Lagerverwalter im Rahmen eines Studiums. Alternativ bietet sich der Weg über eine Aus- und Weiterbildung an. Im letztgenannten Fall absolvieren die angehenden Lagerleiter zunächst eine Berufsausbildung im Bereich der Logistik. Dazu zählen unter anderem:

  • Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung,
  • Kaufmann für Express-, Kurier- und Postdienstleistungen,
  • Fachkraft für Lagerlogistik,
  • Fachlagerist.

An die abgeschlossene Berufsausbildung schließt sich eine Weiterbildung an, die gezielt auf die Aufgaben eines Lagerleiters oder Lagerverwalters vorbereitet. Mehrere Einrichtungen bieten derartige als Fernstudium konzipierte Lehrgänge an. Die entsprechenden Kurse befassen sich mit den anspruchsvollen Tätigkeiten, die im vorgestellten Beruf anfallen. Das Angebot richtet sich an Einsteiger im Bereich der Lagerverwaltung, die mit der Zusatzqualifikation bessere Job-Perspektiven anstreben. Die Teilnehmer lernen schrittweise, wie sie ein Lager unter rechtlichen sowie wirtschaftlichen Aspekten leiten, verwalten und führen. Hierzu gehören insbesondere die beiden Themengebiete des Speditions- sowie des Lagerwesens.

Darüber hinaus befassen sich die angehenden Lagerleiter mit betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen. Zusätzlich stehen Veranstaltungen zur Mathematik auf dem Lehrplan. Dadurch erlernen die Teilnehmer das notwendige Handwerk, um sichere Kalkulationen über die Lagerhaltung und die entstehenden Kosten durchzuführen. Die vorgestellte Weiterbildung zum Lagerverwalter dauert im Durchschnitt 15 Monate. Dem Kalkulationswert liegt hierbei die Annahme einer wöchentlichen Bearbeitungszeit der Kurse von jeweils 15 Stunden zugrunde. Nach der erfolgreichen Teilnahme erhalten die angehenden Lagerleiter ein Abschlusszeugnis, das die Leistungen bestätigt.

3. Studium

Neben dem erläuterten Weg über eine Logistik-Ausbildung und die sich anschließende Weiterbildung eignet sich ein Studium, um später als Lagerleiter zu arbeiten. Diesbezüglich bietet sich ein betriebswirtschaftlicher Studiengang an. Studenten der BWL hören in den ersten zwei bis drei Semester Vorlesungen über die essenziellen Grundlagen. Später wählen sie Vertiefungen, die sie interessieren. Mit Blick auf den Beruf des Lagerleiters oder Lagerverwalters empfiehlt es sich, das Fachgebiet der Logistik als Spezialisierung zu wählen. Im Idealfall schreiben die angehenden Lagerleiter außerdem Seminare sowie die Abschlussarbeit am Logistik-Lehrstuhl.

Als Alternative zum BWL-Studium gelten Studiengänge, die sich tief gehender mit der Disziplin Logistik befassen. Die Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland führen zum Beispiel diese Studiengänge:

  • Logistik und Transportmanagement,
  • Technisches Logistikmanagement,
  • Vertriebswirtschaft und Logistik,
  • International Logistics Management,
  • Logistikmanagement.

Die genannten Studienrichtungen behandeln die Aufgaben, Funktionen und Probleme der Logistik detailliert. Im Gegenzug finden allgemeine betriebswirtschaftliche Themen in geringerem Umfang Berücksichtigung. Eine dritte Möglichkeit des Studiums, um später als Lagerleiter zu arbeiten, stellt die Kombination aus dem allgemeinen BWL-Studium und dem logistikspezifischen Studiengang dar. Hierbei beginnen die Interessenten ihr Studium zunächst mit einem herkömmlichen BWL-Bachelor. Daran schließen sie einen Logistik-Master an. Dadurch besitzen sie Experten-Kenntnisse aus der Logistik und kennen zugleich die wichtigsten Erkenntnisse der Betriebswirtschaftslehre.

4. Tätigkeit

Lagerleiter(innen) oder Lagerverwalter(innen) tragen eine enorme Verantwortung, die sich leider nicht immer in den Gehältern wiederspiegelt. Allerdings kommt es sehr starkt an, wo der jeweilige Lagerleiter eingesetzt wird und wie groß sein Verantwortungsbereich ist. Ist er oder sie z.B. nur für ein Regionallager zuständig, sind die Gehälter oftmals wesentlich kleiner als wenn es gilt, ein großes Lager mit zig Angestellten zu betreuen. Der Stundenlohn liegt in der Regel etwa 50% über dem eines Lagerarbeiters, in einzelnen Betrieben kann diese Zahl aber recht deutlich nach oben oder unten abweichen.