*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Layouter

Datenbasis: 54 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.575 € 2.615 € 3.854 €
Baden-Württemberg 2.582 € 2.921 € 3.229 € Jobs Layouter
Bayern 2.675 € 3.187 € 3.862 € Jobs Layouter
Berlin 1.667 € 2.272 € 3.983 € Jobs Layouter
Brandenburg 1.200 € 1.992 € 2.936 € Jobs Layouter
Bremen 1.514 € 2.513 € 3.704 € Jobs Layouter
Hamburg 1.826 € 2.494 € 3.772 € Jobs Layouter
Hessen 1.823 € 3.027 € 4.461 € Jobs Layouter
Mecklenburg-Vorpommern 1.158 € 1.922 € 2.833 € Jobs Layouter
Niedersachsen 1.332 € 2.212 € 3.260 € Jobs Layouter
Nordrhein-Westfalen 2.270 € 2.628 € 2.987 € Jobs Layouter
Rheinland-Pfalz 1.330 € 2.209 € 3.256 € Jobs Layouter
Saarland 1.498 € 2.487 € 3.665 € Jobs Layouter
Sachsen 1.214 € 2.015 € 2.970 € Jobs Layouter
Sachsen-Anhalt 1.187 € 1.971 € 2.905 € Jobs Layouter
Schleswig-Holstein 1.383 € 2.296 € 3.384 € Jobs Layouter
Thüringen 1.231 € 2.044 € 3.012 € Jobs Layouter

Layouter / Layouterin:

1. Gehalt

Als Layouter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.615 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 54 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.575 € beginnen, Layouter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.854 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.296 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.921 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Layouter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.304 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.575 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.588 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.761 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.083 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.100 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.387 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.935 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.196 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ob die Schlagzeile in Großbuchstaben, fett gedruckt, kursiv, blau oder rot auf einer Titelseite erscheint, entscheidet ein/e Layouter /-in. Layouter arbeiten nicht nur für Printmedien, sondern für verschiedene moderne elektronische Medien. Wer Layouter werden möchte, muss zunächst eine einschlägige Berufsausbildung absolvieren. Einen direkten Ausbildungsgang im dualen System gibt es für Layouter nicht.

Eine empfehlenswerte Ausbildung für die berufliche Karriere als Layouter /-in ist die Lehre zum/zur Mediengestalter /-in Print und Digital. Diese Ausbildung ist wiederum in insgesamt drei Fachrichtungen auf dem Markt verfügbar:

  • Beratung und Planung,
  • Gestaltung und Technik,
  • Konzeption und Visualisierung.

Die letztgenannte Fachrichtung, Konzeption und Visualisierung, befähigt die Lehrlinge, Zielgruppen zu analysieren und Medienkonzepte auszuarbeiten. Die Auszubildenden stellen Kunden ihre Entwürfe vor und verfeinern sie für die erforderliche mediengerechte Weiterverarbeitung. Im Detail beschäftigen sich die künftigen Mediengestalter /-in Print und Digital während der Lehrzeit mit

  • der Definition von Auftragszielen und relevanten Teilaufgaben,
  • der Erstellung von Arbeitsanweisungen und Termineinhaltung,
  • den Grundelementen der Gestaltung, unter anderen
  • Größenverhältnisse,
  • Farben,
  • Kontraste,
  • Regeln der Typografie,
  • der zielgruppengerechten Ausarbeitung von Medienprodukten,
  • dem Einsatz unterschiedlicher Systemkomponenten und Softwareanwendungen,
  • der Organisation, Optimierung, Komprimierung und Sicherung von Daten,
  • der Kombination von Daten zur medienübergreifenden Nutzung,
  • der Auswertung von Kundenwünschen und Festlegung von Auftragszielen,
  • der Erstellung von Konzeptionen,
  • der Entwicklung von Grafiken, Illustrationen und Diagrammen,
  • der präsentationsreifen Vorbereitung von Medienprodukten,
  • der effizienten Abstimmung mit Kunden,
  • der Optimierung und Qualitätssicherung von Daten anhand von Kundenwünschen.

Für die Ausbildung sind rechtlich keine Schulabschlüsse vorgeschrieben. Betriebe freuen sich häufig über Bewerber, die eine Hochschulreife vorweisen. Im Durchschnitt dauert die Lehrzeit für Mediendesigner Print und Digital drei Jahre.

Layouter müssen ihr Fachwissen stets auf dem aktuellen Stand halten. Dazu besuchen sie bildungsverwandte Seminare. Spezialgebiete reichen von Mediengestaltung bis Fototechnik. Für Führungsaufgaben qualifizieren sich Layouter durch ein Hochschulstudium. Die Fächer Mediendesign oder Medienkunst bieten sich an. Ein Layout-Studio oder Grafikdesign-Büro als eigener Betrieb ebnet Layoutern den Weg in eine freiberufliche Existenz.

3. Studium

Das Studium zum/zur Layouter /-in wird in der Regel in Teilzeit abgeleistet. Viele Studenten erarbeiten es nebenberuflich. Sie können das neu erworbene theoretische Wissen direkt in den Berufsalltag integrieren. Die berufliche Qualifikation zum/zur Layouter /-in währt an Fachschulen vier Semester. In den Bundesländern gibt es unterschiedliche Regelungen hinsichtlich der Fachschulordnung. Interessenten erkundigen sich bei entsprechenden Bildungsträgern nach dem Ablauf des Lehrgangs vor Ort.

Folgende Zulassungsvoraussetzungen gelten für das Studium zum/zur Layouter /-in:

  • Ein Abschlusszeugnis von einer Berufsschule oder einen gleichwertigen anerkannten Bildungsstand und
  • ein Abschluss in einem anerkannten Lehrberuf eines verwandten Gebiets, beispielsweise der Fotografie, Mediengestaltung, Verlagswesen oder Druckindustrie und
  • eine auf die Ausbildung folgende mindestens zweijährige Berufspraxis oder
  • eine zur Sparte zählende Berufstätigkeit von mindestens sieben Jahren.

Wer die Zugangsbedingungen erfüllt, beschäftigt sich in der zweijährigen Studienzeit mit diesen Kernkompetenzen:

  • digitale Bildbearbeitung,
  • Entwurfsgestaltung,
  • Farbdesign,
  • Layout-Gestaltung,
  • Mediendesign,
  • Medienkonzeption,
  • Computeranimation,
  • Datenübernahme und –aufbereitung,
  • Digitaldruck,
  • Herstellung von Druckvorlagen,
  • Druckweiterverarbeitung,
  • Interaktive Medien,
  • Lithografie,
  • Präsentation,
  • Recherche und Informationsbeschaffung,
  • Ton- und Farbwertkorrektur,
  • Reprotechniken,
  • Schriftgestaltung,
  • Webdesign,
  • Werbemittel.

Layouter werden im Studium Experten für Arbeitsvorbereitung. Sie üben effektive Kundengespräche im Sinne der Kundenberatung und –betreuung. Die Studenten sind in der Lage, die Qualität ihrer Layouts zu prüfen und zu sichern. Sie setzen sich intensiv mit dem Gebrauch und der Wirkung von Sprache und Text auseinander. Auf dem Studienplan stehen außerdem Produktionstechniken und die dazugehörige Kalkulation. Angehende Layouter erwerben Basiswissen der Fotografie. Sie studieren Kunstgeschichte und beleuchten die modernen Medien aus dem Gebiet Electronic Publishing. Nach Bestehen der Abschlussprüfung tragen die Studenten den Titel „staatlich geprüfte/r Layouter /-in“. Einer Karriere in einem gut bezahlten Beruf steht nichts mehr im Weg.

4. Tätigkeit

Layouter arbeiten bei kleineren Werbeagenturen oder in Werbeabteilungen von großen, manchmal auch internationalen Konzernen. Sie finden Beschäftigung in der Druck- und Medienwirtschaft, bei Software- und Spieleherstellern oder in Verlagen. Beliebte Arbeitgeber für Layouter sind Medienagenturen der Rubrik Bilderdienste und Multimedia. Angehörige dieser Berufsgruppe sind im kreativen Bereich tätig, und beschäftigen sich mit der optisch ansprechenden Präsentation von Informationen aller Art. Sie stellen Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Internetseiten und andere Medien zusammen. Dabei achten sie auf ein ausgewogenes, die Zielgruppe ansprechendes Verhältnis von Bildern und Texten und erstellen ebenso die Überschriften in Groß- oder Fettdruck.

Layouter gehen auf Kundenwünsche ein. Sie sind geschult in verkaufsfördernder Kundenberatung und erläutern ihre Gestaltungskonzeptionen auf professionelle Weise. Für Ihren Beruf brauchen Layouter Kreativität, gute Sprachkenntnisse sowie Sitzfleisch. Sie sitzen meist an einem Bildschirmarbeitsplatz in einem Büro. Layouter kombinieren einzelne Grundelemente: das sind Text-, Grafik- oder Bilddateien, unter grafischen Gesichtspunkten. Sie ordnen die Bestandteile neu an und gestalten damit beispielsweise den Seitenaufbau von Printmedien wie Flyer oder Zeitungsseiten. Layouter optimieren dabei den Lesefluss der Kunden oder Leser und betonen das Image eines Magazins oder Kataloges. Im digitalen Feld gehört die Arbeit an Internetseiten und Onlinedokumenten zu den täglichen Aufgaben von Layoutern.