*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Mediengestalter für Digital-/ Printmedien

Datenbasis: 2.474 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.767 € 2.471 € 3.516 €
Baden-Württemberg 1.919 € 2.614 € 3.880 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Bayern 1.827 € 2.613 € 3.741 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Berlin 1.699 € 2.340 € 3.241 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Brandenburg 1.572 € 2.149 € 3.074 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Bremen 1.721 € 2.377 € 3.271 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Hamburg 1.953 € 2.871 € 3.668 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Hessen 1.782 € 2.578 € 3.547 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Mecklenburg-Vorpommern 1.514 € 1.952 € 2.746 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Niedersachsen 1.711 € 2.344 € 3.316 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Nordrhein-Westfalen 1.870 € 2.463 € 3.426 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Rheinland-Pfalz 1.876 € 2.374 € 2.937 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Saarland 1.624 € 2.101 € 3.211 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Sachsen 1.532 € 1.814 € 2.787 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Sachsen-Anhalt 1.539 € 1.985 € 4.032 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Schleswig-Holstein 1.841 € 2.409 € 3.465 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien
Thüringen 1.515 € 1.774 € 2.462 € Jobs Mediengestalter für Digital-/ Printmedien

Mediengestalter / Mediengestalterin für Digital- und Printmedien:

1. Gehalt

Als Mediengestalter für Digital- und Printmedien sind Sie Experte in Sachen Gestaltung. Doch wie gestaltet sich das Gehalt als Mediengestalter?

Mediengestalter für Digital- und Printmedien verdienen deutschlandweit durchschnittlich 2.471 € pro Monat. Möchte man wissen, was das auf Stundenbasis bedeutet, kommt man umgerechnet auf einen Stundenlohn von 17,16 €. Doch die Gehaltsspanne ist groß:

  • So liegt ein Viertel der Gehälter unter 1.767 €,
  • wiederum ein Viertel aber auch über 3.516 € im Monat.

Alle anderen Gehälter liegen dazwischen. Ein großer Gehaltsunterschied steht auch bei der Bezahlung von Männern und Frauen an der Tagesordnung. So verdienen Mediengestalter für Digital- und Printmedien im Schnitt 2.645 €, Mediengestalterinnen hingegen nur 2.377 € im Monat. Basis für diese Zahlen sind 2.474 Datensätze, die wir innerhalb der letzten zwei Jahre erhoben und ausgewertet haben.

Gehaltsentwicklung als Mediengestalter

Wurde die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, dürfen sich Mediengestalter für Digital- und Printmedien im Schnitt über ein Einstiegsgehalt von 2.051 € freuen. Und mit den Jahren und wachsender Erfahrung steigt der Lohn Schritt für Schritt weiter an. So verdienen Mediengestalter mit 25 Jahren durchschnittlich 2.153 €, mit 35 bereits 2.667 € und im Alter von 45 Jahren schließlich 2.848 € im Monat. Um sowohl in der Hierarchie als auch gehaltstechnisch aufzusteigen, sind Fort- und Weiterbildungen ein gutes Mittel. Auch ein abgeschlossenes Studium führt dazu, dass am Monatsende mehr auf dem Konto landet.

Überblick: Verdienst nach Alter

  • 25 Jahre = 2.153 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.387 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.667 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.803 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.848 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.804 Euro brutto

Je nach Berufserfahrung kann der Verdienst entsprechend variieren.

Kleiner Laden oder großes Unternehmen?

Wer sich neu bewirbt, macht sich oft auch Gedanken, ob er zum Beispiel lieber in einer kleinen Agentur oder in einem riesigen Medienkonzern arbeiten möchte. Mancher mag eher die persönliche Arbeitsstimmung kleiner Unternehmen, anderen sind die Möglichkeiten großer Firmen wichtig. Und auch die Gehaltsunterschiede, die sich auch im Bereich der Mediengestaltung zwischen kleinen und großen Firmen auftun, sind nicht zu vernachlässigen.

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.398 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.766 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.004 Euro brutto

Regionale Ausgestaltung des Einkommens

Neben vielen anderen Faktoren hat der Standort des Arbeitgebers Einfluss auf die Höhe des Lohns. Für Mediengestalter ist ein signifikantes West-Ost-Gefälle vorhanden. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt in Thüringen beispielsweise ungefähr 1.774 €. Arbeitet man hingegen in Nachbarbundesland Hessen, so kann man mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.578 € rechnen.
Nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage überrascht Berlin mit seiner gemäßigten Position im mittleren Verdienstsektor. In der Bundeshauptstadt sind überdurchschnittlich viele medien-verarbeitende Betriebe ansässig, wodurch man eigentlich von einem stärkeren Kampf um qualifizierte Mediengestalter ausgehen sollte. Auf der anderen Seite sind hier aber auch sehr viele junge Menschen angesiedelt, die im Bereich der Mediengestaltung arbeiten oder arbeiten möchten. Und ganz offenbar sind Letztere in der Überzahl, sodass die Firmen auch bei schlechter Bezahlung ausreichend Personal finden.

Als selbständiger Mediengestalter liegt der Stundenlohn übrigens bei ca. 20 Euro je nach Auftragsart und –volumen.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Mediengestalter bzw. Mediengestalterin für Digital- und Printmedien handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Ausbildungsgehalt für Mediengestalter/-in Digital- und Print:

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 852 € 910 € 970 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 808 € 866 € 922 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Die duale Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print dauert drei Jahre. Sie findet blockweise in einer Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb, teilweise auch in einer überbetrieblichen Ausbildungsstätte, statt. Ablauf sowie Inhalte dieser Lehre sind in der Handwerksordnung (HwO) und dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) bundesweit geregelt.

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben; in der Realität bevorzugen die Ausbildungsfirmen Abiturienten (2012: 78 Prozent). Dabei achten die Ausbilder bevorzugt auf gute Schulnoten in den Fächern:

  • Mathematik:
    für Kalkulationen und Berechnung technischer Daten,
  • Deutsch:
    Rechtschreibung, Grammatik sowie Satzbau für die Erstellung oder Bearbeitung von Texten,
  • Wirtschaft:
    für Angebots-Erstellungen und Verkaufspreis-Kalkulationen,
  • Kunst:
    für Gestaltungsentwürfe von Medienprodukten nach Wünschen des Kunden,
  • Datenverarbeitung:
    für leichten Einstieg in die Bedienung spezieller Software.

In der ersten Ausbildungshälfte lernen die Auszubildenden neben anderen Inhalten:

  • Grundelemente der Gestaltungsmittel (Typografie, Farbe, Proportionen, Kontrast) sowie deren zielgruppen- und medienspezifischen Einsatz,
  • Erfassung eines Auftrags, Aufteilung in einzelne Arbeitsschritte, Erstellung von Arbeitsanweisungen, Terminüberwachung,
  • Organisation der anfallenden Daten und Bereitstellung dieser für die einzelnen Arbeitsschritte,
  • Aufbereitung der Daten für medienübergreifende Nutzung.

Nach 18 Monaten entscheidet sich der Auszubildende für seinen beruflichen Schwerpunkt. Er wählt zwischen den Fachrichtungen:

  • Beratung und Planung:
    Kommunikations-Regeln bei der Kundenberatung; Vor- und Nachbereitung von Verkaufsgesprächen; Projektkonzeption; Projektplanung,
  • Konzeption und Visualisierung:
    Entwicklung von Gestaltungsvarianten; Präsentation der Medienprodukte; Abstimmung mit dem Kunden,
  • Gestaltung und Technik
  • Gestaltungsvorgaben und -ideen verwirklichen
  • Steuerung des Produktionsprozesses
  • Prüfung sowie
  • Übergabe der Endprodukte.

Nach Endes des zweiten Ausbildungsjahres legen die Azubis eine schriftliche und praktische Zwischenprüfung ab. Die Gesellenprüfung zum Ausbildungsende findet (praktisch sowie schriftlich) vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer statt.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Mediengestalter/-in Digital und Print.

Hat man die Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print einmal abgeschlossen, kann man zum Beispiel in Zeitungs- und Internetredaktionen arbeiten, aber auch in Werbeagenturen, bei Bildagenturen oder freiberuflich. Neben der eigentlichen Bildgestaltung gehört auch die Betreuung und Beratung von Kunden zur täglichen Arbeit. Das Gehalt ist dem modernen Beruf durchaus angemessen, die Arbeitszeiten liegen vor allem tagsüber, allerdings kann es gerade bei Printmedien vorkommen, dass auch Spätschichten gemacht werden müssen, damit die Zeitung am nächsten Tag früh gedruckt werden kann.

3. Studium

Besitzt der ausgebildete Mediengestalter Digital und Print eine Hochschulzugangs-Berechtigung, eröffnen sich ihm die Studiengänge Mediendesign / Medienkunst oder Fotografie.

Im Bachelor-Studienfach Mediendesign / Medienkunst wählt der Student nach Bestehen des hochschulinternen Auswahlverfahrens und einer Eignungsprüfung aus folgenden Studiengängen:

  • Virtual Design,
  • Multimedia / Virtual Reality-Design,
  • Motion Design,
  • Medienkunst / Mediengestaltung,
  • Mediendesign / Designtechnik,
  • Kunst und Multimedia,
  • Intermediales Design,
  • Digitale Medien / Mediengestaltung,
  • Design interaktiver Medien,
  • Communication und Multimediadesign
  • und anderen.

Die Regelstudienzeit beträgt bis zu acht Semester, was der Praxiserfahrung entspricht. Mit Erreichen der Leistungspunkte und Abgabe der Bachelor-Thesis erhält der Absolvent die Auszeichnung "Bachelor of Arts (B. A.)", "Bachelor of Science (B. Sc.)", "Bachelor of Engineering (B. Eng.)" oder Bachelor of Fine Arts (B. F. A.)". Im Anschluss steht dem Akademiker ein gleichnamiger Master-Studiengang offen.

Im Bachelor-Studienfach Fotografie wählt der Studierende aus den Studiengängen:

  • Fotografie,
  • Bildjournalismus sowie
  • Fotojournalismus und Dokumentarfotografie.

Nach regelmäßig acht Semestern Studiendauer, Erreichen der erforderlichen ECTS-Punkte und Abgabe der Bachelorarbeit verleiht die Hochschule dem Absolventen den Titel des "Bachelor of Arts (B. A.)".

An das Grundstudium können Akademiker bei Interesse ein Master-Studium anschließen, das weitere zwei bis vier Semester dauert.

4. Tätigkeit

Als Mediengestalter /-in kombiniert man Kreativität mit Marketing und Kommunikation unter Einbezug aller technischen Innovationen. Die Tätigkeiten von Mediengestaltern für Digital- und Printmedien können unter der Druckvorstufe zusammengefasst werden. Ihre Aufgaben liegen in der Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung sowie Gestaltung und Technik. Sie gestalten Magazine als Print- oder als Onlineausgabe, Flyer, Karten oder Internetseiten mit Hilfe verschiedener Tools wie z.B. Freehand oder Photoshop. Dazu entwerfen sie das Layout auf dem Papier oder am PC, je nachdem, wie es später in den Druck gehen soll.
Mediengestalter finden ihren Platz beispielsweise in Werbe- und Multimediaagenturen, Verlagshäusern und Druckereien, Fernsehsendern, in der Kommunikationsabteilung großer Konzerne oder bei Behörden.

Der Beruf verlangt einen kreativen Kopf, der ein Auge für Farben, Formen und Layout hat, Kundenwünsche gut umsetzen kann und darüber hinaus stressresistent ist. Da Kunden individuelle Wünsche haben, die von den Mediengestaltern umgesetzt werden sollen, arbeiten sie nie nach Schema F.
Die Vorstellungen davon, was im Trend ist, was werbewirksam ist und oder was einen mondänen Eindruck hinterlässt, variieren im Laufe der Zeit. Insbesondere in der Werbeindustrie sind Mediengestalter gefordert, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen. Denken Sie an eine Waschmittelwerbung von 1950: Würden Sie dieses Waschmittel heute noch kaufen? Mediengestalter werden so lange gebraucht, wie es den Handel von Waren gibt. Man denke auch an die Kreation von Bannern für Festspiele, Sportveranstaltungen, Musicals oder andere Events.

Feste Arbeitszeiten und ein abwechslungsreiches, kreatives Betätigungsfeld mit engem Kundenkontakt zeichnen diesen Beruf aus. Inzwischen muss die kreative Profession aber auch durch technisches Know-How in der üblichen Design-Software ergänzt werden. Die Berufsangehörigen dürfen perspektivisch mit rosiger Aussicht in die Zukunft blicken, weil die Berufschancen durch die Digitalmedien sehr gut bleiben werden.

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