*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst

Datenbasis: 6.733 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.107 € 2.973 € 4.641 €
Baden-Württemberg 2.305 € 3.187 € 4.704 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Bayern 2.226 € 3.058 € 4.831 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Berlin 1.895 € 2.722 € 4.456 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Brandenburg 1.773 € 2.371 € 3.425 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Bremen 2.061 € 2.910 € 4.085 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Hamburg 2.216 € 2.929 € 4.248 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Hessen 2.197 € 3.210 € 5.038 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Mecklenburg-Vorpommern 1.753 € 2.376 € 3.379 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Niedersachsen 1.991 € 2.873 € 4.359 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Nordrhein-Westfalen 2.119 € 2.929 € 4.646 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Rheinland-Pfalz 2.084 € 2.929 € 4.118 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Saarland 1.926 € 3.070 € 4.981 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Sachsen 1.752 € 2.414 € 3.406 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Sachsen-Anhalt 1.759 € 2.479 € 3.367 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Schleswig-Holstein 2.061 € 2.700 € 4.212 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst
Thüringen 1.777 € 2.567 € 4.126 € Jobs Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst

Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst / Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst:

1. Gehalt

Als Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst ist Kommunikation Ihre Stärke und im Kontakt mit Kunden bewirkt eine gute Argumentation Wunder. Für Ihre Argumentation in der Gehaltsverhandlung liefern wir Ihnen hier die richtigen Zahlen:

Im bundesweiten Durchschnitt liegt das Gehalt als Vertriebsmitarbeiter im Innendienst bei 2.973 € brutto im Monat. Hochgerechnet entspricht das einem Jahresgehalt von 35.676 €. Mehr, aber auch weniger, geht natürlich immer:

  • So verdienen 25 % der Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst monatlich 2.107 € oder weniger,
  • das obere Viertel aber auch 4.641 € und mehr.

All diese Zahlen basieren auf 6.733 Datensätzen, die wir innerhalb der letzten zwei Jahre erhoben und ausgewertet haben. Dabei gibt es einige Faktoren, die die Höhe des Gehalts beeinflussen können.

Prognosen für die Gehaltsentwicklung mit steigender Berufserfahrung

Nach abgeschlossener Berufsausbildung bzw. absolvierter Weiterbildung erwartet Sachbearbeiter im Vertriebsinnendienst ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 2.515 €. Doch dabei bleibt es nicht: Mit den Jahren steigt mit der Erfahrung auch der Verdienst.

  • So bekommen Innendienstmitarbeiter im Alter von 30 Jahren bereits 2.921 €,
  • mit 40 Jahren dann 3.254 € und
  • mit 50 schließlich 3.271 €.

Gegen Ende der Karriere flacht die Steigerung offenbar ab. Wer dem entgegenwirken und gehaltstechnisch in andere Dimensionen aufsteigen möchte, sollte durch Fort- und Weiterbildungen seine Qualifikation ausbauen und dadurch die Chancen auf verantwortungsvollere Aufgaben im Unternehmen steigern.

Egal in welcher Phase der Karriere, Frauen scheinen im Vertriebsinnendienst durchgängig weniger als Männer zu verdienen. So liegt das Einstiegsgehalt einer Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst lediglich bei 2.441 €, während ein Mitarbeiter im Schnitt 2.578 € bekommt. Auch bei der Betrachtung des allgemeinen Durchschnittgehalts bleibt die Lücke bestehen (2.847 € vs. 3.164 €).

Gehaltsfaktor Unternehmensgröße

Ein in der Arbeitswelt weit verbreitetes Phänomen ist die Steigerung der Löhne in Abhängigkeit zur Größe des Arbeitgebers. Auch im Vertriebsinnendienst ist dieser Trend zu finden:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.797 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.154 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.640 Euro brutto

Ganz offensichtlich zahlt es sich finanziell aus, als Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst größerer Firmen zu arbeiten.

Verdienstmöglichkeiten nach Bundesland

Nicht nur die Größe des Betriebs ist ein Faktor, sondern auch der Standort des Arbeitgebers. Denn die Durchschnittsgehälter unterschieden sich von Bundesland zu Bundesland. So verdienen Mitarbeiter des Vertriebsinnendienstes in Baden-Württemberg (3.187 €), Hessen oder Bayern in der Regel deutlich mehr als beispielsweise in Thüringen (2.567 €), Sachsen oder Brandenburg. Ein Grund für diese Gehaltsunterschiede sind die regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterin im Vertriebsinnendienst handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Tätigkeit als Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst steht Bewerbern mit unterschiedlichen nachweisbaren Ausbildungen beziehungsweise Qualifikationen offen. Da es sich um kein gesetzlich geregeltes Berufsbild handelt, existiert keine zugehörige spezifische Berufsausbildung. Deswegen entscheidet jedes Unternehmen individuell, welche Ansprüche es an seine potenziellen Interessenten stellt. Aus diesem Grund hängt die geforderte Aus- oder Weiterbildung vom konkreten Profil der Stelle und der anfallenden Aufgaben ab. Oftmals setzen die Betriebe von ihren Bewerbern auf den Posten des Mitarbeiters im Vertriebsinnendienst eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung voraus. Diesbezüglich regelt das Gesetz zahlreiche unterschiedliche Berufe. Zu ihnen gehören beispielsweise:

  • Kaufmann im Einzelhandel
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel
  • Bankkaufmann
  • Kaufmann für Versicherungen und Finanzen
  • Kaufmann im Gesundheitswesen

Aufgrund des breiten Spektrums der möglichen Kaufmanns-Ausbildungen begrenzen einige der Unternehmen für angehende Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst die infrage kommenden Berufe. Häufig fordern sie eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Kaufmann im Außenhandel. Die zugehörige Ausbildung dauert drei Jahre. Die Teilnehmer lernen, welche Anforderungen Außenhandels-Unternehmen an sie stellen. Sie erhalten die notwendigen Kompetenzen, um später eine kostengünstige Lagerhaltung oder eine Kontrolle der Logistikprozesse zu realisieren. Die vorgestellte Berufsausbildung baut auf dem dualen Prinzip auf. Das bedeutet: Die Auszubildenden halten sich während den drei Jahren abwechselnd in einem Betrieb und in der Berufsschule auf. Angesichts der theoretischen und praktischen Abschnitte erwartet die angehenden Kaufleute zum Ende ihrer Ausbildung eine ebenfalls zweigeteilte Prüfung.

Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst, die höhere Positionen anstreben, absolvieren berufs-bezogene Weiterbildungen. Diverse Einrichtungen und Institutionen bieten Fortbildungen und Seminare an. Eine geeignete Weiterbildung stellt der geprüfte Fachkaufmann für Vertriebsmanagement an der Industrie- und Handelskammer dar. Das Angebot qualifiziert die Teilnehmer für Fach- und Führungsaufgaben, die im Zusammenhang mit dem Vertrieb und Verkauf von Produkten anfallen. Interessenten benötigen neben der kaufmännischen Ausbildung mindestens ein Jahr nachweisbare Berufspraxis. Eine alternative Weiterbildung stellt der von unterschiedlichen Anbietern in Form eines Fernlehrgangs durchgeführte Vertriebsfachwirt dar.

3. Studium

Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst benötigen in der Regel kein Studium. Der vorgestellte Weg über die kaufmännische Ausbildung reicht den einstellenden Unternehmen aus. Dennoch befassen sich einige Studiengänge ebenfalls mit der Thematik des Vertriebs:

  • Studiengang Marketing und Vertrieb
  • Studiengang Vertriebsingenieur-Wesen
  • Duales Studium Vertrieb
  • betriebs-wirtschaftliches Studium mit Schwerpunkt Vertrieb

Ein Studium an einer Fachhochschule oder Universität empfiehlt sich für Personen, die sich für Führungsstellen in der Vertriebs-Abteilung interessieren. Sie übernehmen leitende Positionen und stellen später Mitarbeiter im Vertriebsinnendienst ein oder fungieren als deren Vorgesetzte. Die genannten Studiengänge Marketing und Vertrieb, BWL oder das duale Studium mit Fokus auf den Vertrieb befassen sich mit der betriebs-wirtschaftlichen Perspektive. Die Dozenten halten Vorlesungen über die Markteinführung neuer Produkte, die Absatzplanung oder die Kundenakquise. Studenten des Vertriebsingenieur-Wesens erwerben zusätzlich technische Kenntnisse, um Spitzentechnologie zu vermarkten.

4. Tätigkeit

Als Mitarbeiter/in Vertriebsinnendienst ist man vor allem für die Kundenbetreuung zuständig. Das Einkommen eines Mitarbeiters / einer Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst ist von Branche zu Branche unterschiedlich und ist abhängig von der Region, in der er / sie arbeitet. In den Bereich des Mitarbeiters / der Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst fallen unter anderem die schriftliche und telefonische Kundenbetreuung und-beratung, die Auftragsannahme und Auftragsabwicklung, die Rechnungserstellung, teilweise auch die Akquise von Neukunden, die Terminerstellung für den Außendienst und die Erstellung und Auswertung von Statistiken. Aufgabe eines Mitarbeiter / einer Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst ist oft, den Außendienst zu unterstützen. Dadurch, dass der Mitarbeiter / die Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst den direkten, oft festen Kontakt zum Kunden hat, kommt ihm / ihr eine verantwortungsvolle Aufgabe zu. Ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst hat häufig eine kaufmännische Ausbildung oder je nach Branche eine Ausbildung etwa zum Versicherungskaufmann / zur Versicherungskauffrau. Das Einstiegsgehalt eines Mitarbeiters / einer Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst ist abhängig von der vorausgegangen Ausbildung. Je, nachdem, wie viel Arbeit in dem jeweiligen Unternehmen anfällt, können Überstunden verlangt werden, die nicht immer vergütet werden. So variiert der Stundensatz für einen Mitarbeiter Vertriebsinnendienst / eine Mitarbeiterin Vertriebsinnendienst.

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