Jobangebote für Notarfachangestellte (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Notarfachangestellte

Datenbasis: 834 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.711 € 2.451 € 3.537 €
Baden-Württemberg 2.054 € 3.088 € 4.404 € Jobs Notarfachangestellte
Bayern 1.855 € 2.570 € 3.520 € Jobs Notarfachangestellte
Berlin 1.804 € 2.421 € 3.419 € Jobs Notarfachangestellte
Brandenburg 1.553 € 1.936 € 2.186 € Jobs Notarfachangestellte
Bremen 1.954 € 2.661 € 3.326 € Jobs Notarfachangestellte
Hamburg 1.860 € 2.411 € 4.073 € Jobs Notarfachangestellte
Hessen 1.964 € 2.766 € 4.571 € Jobs Notarfachangestellte
Mecklenburg-Vorpommern 1.570 € 1.822 € 3.451 € Jobs Notarfachangestellte
Niedersachsen 1.683 € 2.295 € 3.104 € Jobs Notarfachangestellte
Nordrhein-Westfalen 1.701 € 2.483 € 3.458 € Jobs Notarfachangestellte
Rheinland-Pfalz 1.632 € 2.473 € 3.903 € Jobs Notarfachangestellte
Saarland 1.918 € 2.576 € 3.025 € Jobs Notarfachangestellte
Sachsen 1.549 € 1.711 € 2.161 € Jobs Notarfachangestellte
Sachsen-Anhalt 1.291 € 1.850 € 2.670 € Jobs Notarfachangestellte
Schleswig-Holstein 1.647 € 2.180 € 3.384 € Jobs Notarfachangestellte
Thüringen 2.035 € 2.192 € 2.560 € Jobs Notarfachangestellte

Notarfachangestellte:

1. Gehalt

Als Notarfachangestellter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.451 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 834 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.711 € beginnen, Notarfachangestellte in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.537 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.180 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.088 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Notarfachangestellter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 1.953 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.318 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.412 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.626 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.692 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.692 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.441 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.024 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.693 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Notarfachangestellten gilt laut dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungsberuf. Im Rechtswesen unterliegt die Lehre einer bundesweiten Regelung. Im Normalfall beträgt die Ausbildungszeit drei Jahre. Die Auszubildenden lernen die Grundlagen des Berufs in einem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Somit findet die Lehre im dualen System statt. Als Lehrbetriebe eignen sich Notariate. Hier sammeln die Lernwilligen praktische Erfahrungen. Beispielsweise unterrichten die Ausbilder sie im Umgang mit speziellen Computer-Programmen, der Terminvereinbarung und der Registratur.

Die Arbeit als Notarfachangestellte oder Notarfachangestellter erfordert Kommunikations-Stärke und Organisationstalent. Die Auszubildenden verfügen über soziale Kompetenz und Teamfähigkeit. Während der gesamten Lehre führen die Teilnehmer einen Ausbildungs-Nachweis. Dieser besteht als zwingende Voraussetzung für die Zulassung zur Abschluss-Prüfung.

Die Betriebe bevorzugen Bewerber, die eine Hochschulreife oder einen mittleren Schulabschluss besitzen. Hierbei konzentriert sich die schulische Vorbildung auf rechtliche Schwerpunkte. Jedoch schreibt das Berufsbildungsgesetz keinen speziellen Schulabschluss vor. Zu den Lerninhalten im ersten Jahr der Ausbildung zählen die Ablage und die Arbeit mit dem Prozessregister. Die Interessierten lernen die unterschiedlichen Wirkungsbereiche von Grundbuchamt, Familiengericht oder Nachlassgericht kennen. Ebenso erhalten sie Einblick in den Aufbau eines Gerichts. Im zweiten Lehrjahr beschäftigen sich die Auszubildenden

  • mit dem bürgerlichen Recht,
  • mit Beglaubigungen,
  • mit verschiedenen Registern,
  • mit dem Grundbuch- und Liegenschaftsrecht,
  • mit der Kostenabrechnung
  • und mit Gesellschafts-Verträgen.

Im dritten Jahr der Ausbildung festigen sie ihre Kenntnisse. Hier spielt vorwiegend die praktische Arbeit eine große Rolle. Durch die gesamte Lehre ziehen sich bestimmte Kerninhalte. Dazu zählt das Benutzen der Kommunikations- und Organisationsmittel. Ebenso stellt die Klienten-Betreuung einen relevanten Faktor in der Ausbildung dar. Unerlässlich für diesen Beruf sind umfassende Kenntnisse im Umgang mit dem Computer.

3. Studium

Damit die Interessierten das Rechtswesen verstehen, studieren sie beispielsweise Jura. Nach dem Bestehen des zweiten Staatsexamens arbeiten die Absolventen dieses Studiengangs als Anwalt oder Notar. Die Rechtswissenschaften beinhalten Kernthemen aus der Wirtschaft. Es gibt zahlreiche Angebote für Bachelor- oder Master-Studiengänge. Die Möglichkeit, Jura mit dem Staatsexamen zu studieren, besteht ausschließlich an Universitäten. Die Zugangs-Voraussetzungen stellen das Abitur oder die fachgebundene Hochschulreife dar. An einer Fachhochschule akzeptieren die Verantwortlichen auch Bewerber mit einer Fachhochschulreife. Dieser Studiengang zeigt sich durch den Numerus clausus zulassungsbeschränkt.

Das Studium der Rechtswissenschaften dauert viereinhalb Jahre und gliedert sich in neun Semester. Absolvieren Studierende diese, steht ihnen das erste Staatsexamen bevor. Nach diesem kommen das Referendariat und das zweite Staatsexamen. Damit unterliegt der Studiengang einer strikten Unterteilung:

  • Grundstudium (überdauert die ersten vier Semester),
  • Hauptstudium mit dem gewählten Schwerpunkt (im fünften Semester),
  • das erste Staatsexamen,
  • das zwei Jahre andauernde Referendariat
  • und das zweite Staatsexamen.

Im Grundstudium stehen das bürgerliche Recht, das öffentliche Recht und das Strafrecht im Mittelpunkt. Das bürgerliche Recht unterteilt sich in das allgemeine Recht und das Schuldrecht. Das öffentliche Recht schließt die Kategorien Verfassungsrecht sowie Staats- und Verwaltungsrecht ein. Endet das Grundstudium, erwartet die Studenten eine schriftliche Zwischenprüfung. Im Hauptstudium festigen die Studenten ihre Kenntnisse. Zusätzlich besuchen sie Kurse im Arbeits- und Sozialrecht, im Familienrecht, im Erbrecht und im Sachenrecht. Hier wählen die Studierenden ihre Schwerpunkte.

4. Tätigkeit

Als Notarfachangestellte/r arbeitet man in der Regel in einem Büro. Das Aufgabengebiet richtet sich nach dem Arbeitsgebiet des Notars. Die Terminanfragen von Mandanten werden bearbeitet, die Zeitabläufe geplant und koordiniert und die einzelnen Sitzungen werden vorbereitet. Zudem werden von Notarfachangestellten die anfallenden Schreibarbeiten übernommen. Je nach Art des Schreibens wird es vom Notar diktiert oder nach einer Vorlage angefertigt. Auch das Sortieren und Bearbeiten der Post fällt in das Aufgabengebiet der/des Notarfachangestellten.