Jobangebote für Personenschützer (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Personenschützer

Datenbasis: 1.016 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 1.804 € 3.040 € 5.339 €
Baden-Württemberg 1.850 € 3.270 € 5.645 € Jobs Personenschützer
Bayern 1.912 € 3.178 € 5.872 € Jobs Personenschützer
Berlin 1.707 € 2.711 € 4.974 € Jobs Personenschützer
Brandenburg 1.862 € 2.529 € 6.468 € Jobs Personenschützer
Bremen 1.942 € 3.393 € 4.162 € Jobs Personenschützer
Hamburg 1.810 € 2.994 € 5.122 € Jobs Personenschützer
Hessen 1.808 € 3.061 € 5.399 € Jobs Personenschützer
Mecklenburg-Vorpommern 1.645 € 2.013 € 3.248 € Jobs Personenschützer
Niedersachsen 1.792 € 3.118 € 5.057 € Jobs Personenschützer
Nordrhein-Westfalen 1.833 € 3.168 € 5.199 € Jobs Personenschützer
Rheinland-Pfalz 2.115 € 3.645 € 6.065 € Jobs Personenschützer
Saarland 1.714 € 4.131 € 7.145 € Jobs Personenschützer
Sachsen 1.664 € 1.926 € 3.994 € Jobs Personenschützer
Sachsen-Anhalt 1.586 € 1.963 € 2.841 € Jobs Personenschützer
Schleswig-Holstein 1.634 € 2.119 € 4.882 € Jobs Personenschützer
Thüringen 1.619 € 2.146 € 4.489 € Jobs Personenschützer

Personenschützer:

1. Gehalt

Als Personenschützer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.040 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.016 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.804 € beginnen, Personenschützer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.339 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.119 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.270 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Personenschützer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.438 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.558 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.716 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.027 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.194 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.094 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.495 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.211 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.353 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Als Personenschützer /-in hat man die Wahl zwischen der Arbeit im staatlichen oder dem privaten Dienst. Um im staatlichen Dienst angestellt zu sein muss eine Ausbildung entweder bei der Polizei oder der Bundeswehr erfolgen. Die Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst ist allerdings nur noch in wenigen Bundesländern möglich. Personenschützer /-innen der Polizei sind entweder bei einem Landeskriminalamt oder dem Bundeskriminalamt tätig. Bei der Bundeswehr werden Personenschützer innerhalb der Feldjäger akquiriert.

Die Anforderungen an Personenschützer /-innen im privatwirtschaftlichen Bereich sind weniger spezifisch. Im Grunde kann jeder ab 18 Jahren den Lehrgang antreten. Um in dem Beruf arbeiten zu können, benötigt man eine IHK-Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO und die gewerbliche Waffensachkundeprüfung gem. § 7 WaffG. Sinnvoll ist es jedoch einen Lehrgang zu besuchen, wie ihn z.B. die Sicherheitsakademie Berlin anbietet. Im Lehrgang zur IHK-zertifizierten Personenschutzfachkraft werden, neben der nötigen Sachkunde- und Waffensachkundeprüfung, noch andere sinnvolle Lehrinhalte vermittelt:

  • Observations- und Aufklärungstechniken
  • Rechtskunde
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen
  • Grundlagen Fahren im Personenschutz
  • Personenschutzdienstkunde
  • Veranstaltungsschutz
  • Sicherheitsanalysen und Schutzkonzepte
  • Gefahrenabwehr und Krisenreaktion
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen und Defibrillator-Schulung
  • Schießausbildung
  • Personenschutzpraxis

Der Lehrgang dauert sechs Monate und die Kosten dafür können theoretisch von einem Leistungsträger übernommen werden. Basierend auf der Ausbildung zur Personenschutzfachkraft ist der ebenfalls IHK-zertifizierte Aufbaulehrgang zum Kommandoführer Personenschutz. In dem dreimonatigen Kurs erlernt man die Techniken zum Führen eines Personenschutzkommandos und die damit verbundenen Taktiken und Personenschutzkonzepte.

Sowohl für den staatlichen, als auch für den privatwirtschaftlichen Dienst ist eine Grundvoraussetzung die körperliche Verfassung. Für eine Laufbahn bei der Polizei bzw. der Bundeswehr sind die Eigenschaften genau geregelt. So dürfen Männer nicht kleiner als 1,65m und Frauen nicht kleiner als 1,60m sein. Um die Ausbildung antreten zu dürfen, muss zu dem ein Sporttest absolviert und ein ärztliches Attest erbracht werden. Im privatwirtschaftlichen Bereich gibt es diese Vorgaben nicht, dennoch wird eine Grundfitness von den Kursteilnehmern erwartet.

3. Studium

Ein Studium ist für angehende Personenschützer /-innen nicht zwingend notwendig, jedoch können bestimmte Studiengänge sehr nützlich für eine erfolgreiche Karriere sein.

Die Ausbildung mit dem dazugehörigen Studium zum gehobenen Polizeivollzugsdienst ist in den meisten Bundesländern die einzige Möglichkeit eine Berufslaufbahn bei der Polizei zu starten. Dabei hat man den Vorteil wählen zu können, ob man weiterhin als Personenschützer /-in im öffentlichen Dienst arbeiten möchte oder aber in die Privatwirtschaft wechselt, was bei entsprechender Leistung deutlich mehr Verdienst bedeuten kann. Zudem sammelt man beim Polizeidienst wichtige Erfahrungen, die einen später von der Konkurrenz abheben.

Die Universität Magdeburg bietet den Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr an. Dieser soll die Studierenden darauf vorbereiten, die richtigen Schutzmaßnahmen im Falle von allen möglichen Risiken zu ergreifen. Neben Umweltkatastrophen, werden zudem menschenverursachte Gefahrensituationen analysiert und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen aufgestellt. Neben ingenieurwissenschaftlichen Aspekten werden im Studium auch juristische und psychologische Faktoren des Sicherheitswesens behandelt.

Das Studium der Psychologie oder Soziologie liefert tiefe Einblicke in menschliche Denkweise und das damit resultierende Verhalten. Als Personenschützer /-in gehört sowohl das „Lesen“ der Menschen rund um die Schutzperson dazu, ebenso der Umgang mit möglichen Risikopersonen. Dabei muss ein/e Personenschützer /-in in der Lage sein entsprechend auf die jeweilige Person zu reagieren, als auch präventiv zu agieren um Konflikte zu vermeiden.

Die Universität Hamburg bietet den Masterstudiengang Kriminologie an. Der zusätzlich als Annexfach zum Strafrecht belegt werden kann. Hierbei handelt es sich um die Lehre vom Verbrechen. Dazu gehören unter anderem Lehrinhalten aus der Psychiatrie, Anthropologie, Jura und anderen Fächern. Im Grunde wird hier das Verbrechen an sich, sowie der Verbrecher als Person analysiert. Für eine/n Personenschützer /-in kann diese Vorbildung große Vorteile in der Gefahrenerkennung bringen.

Im Allgemeinen bildet das Studium zwar eine gute theoretische Basis für den Beruf des Personenschützers, jedoch bleibt die praktische Ausbildung unentbehrlich.

4. Tätigkeit

Der Schutz des Lebens eines oder mehrerer Klienten steht im Mittelpunkt der Arbeit von einem/r Personenschützer /-in. Ihre Aufgaben beziehen sich stark auf den Kunden. Sie planen und überwachen Termine oder ggf. öffentliche Auftritte und sichern die Person gegen Angriffe und Anschläge von Dritten ab.

Gute Personenschützer halten sich sowohl physisch, als auch psychisch fit. Neben der ständigen Analyse der Umgebung gehört auch die schnelle Reaktion bei versuchten Übergriffen. Im Idealfall lassen es gute Personenschützer gar nicht erst zu einem Zwischenfall kommen.

Falls ein physisches Einschreiten trotz aller Vorkehrungen unabdingbar wird, muss ein Personenschützer in der Lage sein, die Bedrohung richtig abzuschätzen. Vor allem im privatwirtschaftlichen Bereich, in dem Berufsangehörige keine hoheitlichen Rechte haben (im Gegensatz zu den staatlichen Personenschützern /-innen) muss die Reaktion genau dosiert sein. Das betrifft vor allem die Nutzung der Schusswaffe bzw. den Einsatz von körperlicher Gewalt.

Je nach dem auf welcher Stufe die Schutzperson eingestuft wird, muss der/die Personenschützer /-in ein entsprechendes Sicherheitskonzept ausarbeiten. Dabei bedeutet

  • Stufe 1: Erhebliche Gefährdung, mit einem Anschlag ist jederzeit zu rechnen.
  • Stufe 2: Gefährdet, ein Anschlag ist nicht auszuschließen.
  • Stufe 3: Eine Gefährdung ist nicht auszuschließen.

Nicht selten bringen sie sich bei der Ausübung des Berufes in eigenen Gefahren und lebensbedrohlichen Situationen, genau dafür erhalten sie ein überdurchschnittliches Gehalt. Ihnen obliegt die Verantwortung in derartigen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren und die Gefahren schnell und unkompliziert zu beenden. Je höher die Risikogruppe des Klienten desto höher kann auch der Stundenlohn ansteigen.

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