*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Programmierer

Datenbasis: 519 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.231 € 3.372 € 5.088 €
Baden-Württemberg 1.918 € 3.423 € 5.235 € Jobs Programmierer
Bayern 2.357 € 3.564 € 5.046 € Jobs Programmierer
Berlin 1.926 € 3.183 € 5.939 € Jobs Programmierer
Brandenburg 1.700 € 2.569 € 3.876 € Jobs Programmierer
Bremen 2.769 € 3.276 € 3.387 € Jobs Programmierer
Hamburg 2.059 € 3.572 € 5.923 € Jobs Programmierer
Hessen 2.345 € 3.539 € 5.281 € Jobs Programmierer
Mecklenburg-Vorpommern 1.716 € 2.593 € 3.913 € Jobs Programmierer
Niedersachsen 1.946 € 2.930 € 3.979 € Jobs Programmierer
Nordrhein-Westfalen 2.046 € 3.508 € 5.354 € Jobs Programmierer
Rheinland-Pfalz 2.448 € 3.593 € 5.014 € Jobs Programmierer
Saarland 2.403 € 3.320 € 3.908 € Jobs Programmierer
Sachsen 2.025 € 2.774 € 3.026 € Jobs Programmierer
Sachsen-Anhalt 1.881 € 2.599 € 3.472 € Jobs Programmierer
Schleswig-Holstein 2.249 € 3.255 € 5.117 € Jobs Programmierer
Thüringen 2.351 € 2.868 € 3.760 € Jobs Programmierer

Programmierer / Developer:

1. Gehalt

Als Programmierer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.372 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 519 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.231 € beginnen, Programmierer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.088 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.255 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.423 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Programmierer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.908 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.245 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.385 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.906 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.060 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.150 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.046 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.757 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.069 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Zugang zum Beruf des Programmierers erfolgt wahlweise über eine Ausbildung, eine Weiterbildung oder ein Studium. Eine eigenständige Berufsausbildung zum Programmierer existiert nicht. Interessenten weichen deshalb auf alternative Ausbildungen mit Bezug zur Programmierung von Software aus. Hierzu zählt beispielsweise die Ausbildung zum mathematisch-technischen Software-Entwickler. Der genannte Ausbildungsberuf existiert seit dem Jahr 2007. Die Teilnehmer lernen, wie sie Software-Lösungen konzipieren, umsetzen, implementieren und anschließend warten. Die Grundlage für das Vorgehen bilden mathematische Modelle.

Während der Ausbildung steht in der Mitte des zweiten Jahres eine Zwischenprüfung an. Zum Ende erfolgt eine aus zwei Teilen bestehende Abschlussprüfung:

  • Schriftliche Aufgaben aus den Fächern Software-Entwicklung und Programmierung, Wirtschafts- und Sozialkunde, mathematische Modelle und Methoden.
  • Praktische Aufgabe: Der Prüfling erarbeitet in sieben Stunden das Konzept für eine Software-Lösung. Den Entwurf realisiert er in 28 weiteren Stunden. Das Software-System bildet zugleich den Gegenstand eines 30-minütigen Gesprächs.

Nach der Ausbildung empfiehlt sich eine auf die Programmierung bezogene Weiterbildung. Ohnehin spielen Fortbildungs-Angebote im vorgestellten Beruf eine entscheidende Rolle. Angesichts der kontinuierlichen Fortschritte in der zugehörigen Branche besteht für alle Berufstätige die Notwendigkeit der regelmäßigen Weiterbildung. Diverse Einrichtungen offerieren professionelle Fortbildungs-Möglichkeiten zum "Anwendungs-Programmierer", "Fachinformatiker", "Software-Entwickler" oder "Java-Programmierer". Darüber hinaus existieren besondere Fachschulen für Datenverarbeitung und Organisation. Die Schulen bieten Personen mit einer Ausbildung in einem informationstechnischen Beruf Programmierer-Weiterbildungen an.

3. Studium

Trotz der vorgestellten Angebote der Aus- und Weiterbildung besitzt der Großteil der im Beruf des Programmierers tätigen Personen ein abgeschlossenes Studium. Zahlreiche Programmierer entscheiden sich für ein reines Informatikstudium. Eine Alternative stellt das Studium der Wirtschafts-Informatik dar. Hierbei verbinden die Studierenden die beiden Gebiete der Wirtschafts-Wissenschaften und der Informatik; folglich erlernen sie interdisziplinäre Fähigkeiten. Interessenten finden Informatik-Studiengänge an den Hochschulen und an den Berufsakademien.

Während den ersten Semestern behandeln die Dozenten die Grundlagen ihres Faches. Später vertiefen die Studenten über Spezialisierungs-Vorlesungen das vorhandene Wissen in von ihnen gewählten Themen. Das Studium beginnt mit dem sechs bis sieben Semester andauernden Bachelor. Die Studenten erhalten bei einem erfolgreichen Abschluss den Titel "Bachelor of Science". Nach dem Bachelor-Studium beginnen die Absolventen entweder die Berufstätigkeit als Programmierer oder sie schließen ein Master-Studium an. Der Master dauert im Durchschnitt drei bis vier Semester.

Die Unterscheidung zwischen Bachelor und Master gilt gleichermaßen für den Studiengang der Wirtschafts-Informatik, welcher den Fokus auf den Einsatz von Informations-Technologie in der Wirtschaft richtet. Dadurch sieht der Lehrplan die folgenden Inhalte vor:

  • Programmierung,
  • Software-Entwicklung,
  • Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Vorlesungen.

Erneut wählen die Studierenden nach den grundlegenden Einführungs-Veranstaltungen Schwerpunkte, für die sie ein besonderes Interesse zeigen. Unabhängig vom gewählten Studium der reinen Informatik oder Wirtschafts-Informatik besteht für Programmierer mit einem abgeschlossenen Studium gleichermaßen die Empfehlung, regelmäßig an Weiterbildungen teilzunehmen. Die Programmiersprachen und ihre Anwendung entwickeln sich stetig weiter. Dementsprechend verlangen die Arbeitgeber von ihren Angestellten ein Wissen, das dem aktuellen Stand entspricht.

4. Tätigkeit

Ein Programmierer oder eine Programmiererin schreibt oder erweitert Computerprogramme, was meist große Intelligenz fordert und mathematische Fähigkeiten vorraussetzt, und befreit diese von Fehlern. Heutzutage bedienen Programmierer sich der Programmiersprache. Ein Programmierer tätigt sehr ähnliche Dienste wie ein Softwareentwickler, jedoch fertigt der reine Programmierer meist nur kleine Programme oder Teile größerer Programme. Alles in allem kann aber das Programmieren doch leicht erlernt werden und so gibt es für solche die das schon getan haben auch immer wieder sehr gute Arbeitsmöglichkeiten auf dem Markt.