*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Radio- und Fernsehtechniker

Datenbasis: 14 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.958 € 2.328 € 3.829 €
Baden-Württemberg 2.155 € 2.562 € 4.214 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Bayern 1.840 € 2.188 € 3.599 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Berlin 1.832 € 2.178 € 3.582 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Brandenburg 1.491 € 1.773 € 2.916 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Bremen 1.881 € 2.237 € 3.679 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Hamburg 1.955 € 2.325 € 3.824 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Hessen 2.177 € 2.588 € 4.257 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.439 € 1.711 € 2.814 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Niedersachsen 1.960 € 2.330 € 3.832 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Nordrhein-Westfalen 2.075 € 2.467 € 4.058 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Rheinland-Pfalz 1.925 € 2.289 € 3.765 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Saarland 1.862 € 2.214 € 3.641 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Sachsen 1.506 € 1.791 € 2.946 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Sachsen-Anhalt 1.476 € 1.755 € 2.887 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Schleswig-Holstein 1.719 € 2.044 € 3.362 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker
Thüringen 1.530 € 1.819 € 2.992 € Jobs Radio- und Fernsehtechniker

Radio- und Fernsehtechniker:

1. Gehalt

Als Radio- u. Fernsehtechniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.328 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 14 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.958 € beginnen, Radio- u. Fernsehtechniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.829 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.044 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.562 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Radio- u. Fernsehtechniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = - Euro brutto
  • 30 Jahre = 1.958 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.195 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.892 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.325 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.518 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.263 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.197 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = - Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Radio- und Fernsehtechnikers /-in wird heute offiziell als Informationselektroniker /-in bezeichnet. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Die Auszubildenden erlernen zunächst sowohl durch die Tätigkeit im Betrieb als auch durch den Berufsschulunterricht alle nötigen Grundlagen. Im dritten Ausbildungsjahr erfolgt dann eine Spezialisierung entweder im Bereich Geräte- und Systemtechnik oder in der Bürosystemtechnik.

Zu den Themengebieten, die unabhängig von der Art der Schwerpunktsetzung behandelt werden, gehören:

  • Die Bedienung und Administration von Datenverarbeitungsanlagen sowie die Installation von Netzwerken und Systemkomponenten,
  • das Unterscheiden der diversen Aufgaben und Funktionen von Informations- und Kommunikationssystemen, außerdem die Analyse der zugehörigen Bild- und Toninformationsflüsse,
  • die Installation, Programmierung und anschließende Prüfung der Anwendungssoftware,
  • i e Auswirkungen des Elektromagnetismus auf die Auswahl von Gerätestandorten und Leitungswegen sowie die Montage dieser Komponenten,
  • eingehende Überprüfung der Schutzmaßnahmen und die anschließende Inbetriebnahme der Geräte,
  • das Beheben von Fehlern im System sowie gegebenenfalls die Instandsetzung von Systemteilen,
  • die Bestimmungen des Datenschutzes und Urheberrechts.

Wie aus den genannten Lerninhalten bereits hervorgeht, ist die Ausbildung stark technisch ausgerichtet. Dementsprechend gelten Vorkenntnisse im naturwissenschaftlichen Bereich zu den wichtigsten Voraussetzungen für die Aufnahme einer Lehre zum/zur Radio- und Fernsehtechniker /-in. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang das Fach Physik, insbesondere die Elektrizitätslehre. Um elektrische Größen korrekt ermitteln und darstellen zu können, sind außerdem gute Kenntnisse in Mathematik erforderlich. Darüber hinaus gehört das Installieren und Programmieren von Computersystemen zum Berufsalltag eines/einer Radio- und Fernsehtechnikers /-in. Daher erweist es sich als Vorteil, über Grundwissen in Informatik zu verfügen. Zudem wird ein gewisses handwerkliches Geschick vorausgesetzt.

Die Informations- und Kommunikationstechnik weist noch einige weitere Ausbildungsberufe auf. Zum Beispiel können Interessierte den Beruf des/der Elektronikers /-in für Geräte und Systeme, für Informations- und Systemtechnik oder für das Fachgebiet Informations- und Telekommunikationstechnik erlernen.

3. Studium

Hat der/die Interessierte das Abitur absolviert, ist er/sie zum Studium an einer Universität oder Fachhochschule berechtigt. Eine sinnvolle Wahl stellt in diesem Fall der Studiengang Informations- und Kommunikationstechnik dar. Es beinhaltet sowohl Aspekte aus den Bereichen Informations- und Nachrichtentechnik als auch aus Elektrotechnik und Informatik. In vielen Fällen bietet sich ein duales Studium an. Dieses Modell weist den Vorteil auf, dass der/die Studentin bereits während der Studienzeit wertvolle Praxiserfahrung sammeln kann. Das Studium dauert insgesamt mindestens sechs, im Durchschnitt aber eher sieben bis acht Semester. Während dieser Zeit müssen die Studenten in zahlreichen Modulen Klausuren schreiben, Präsentationen erstellen oder an Projekten mitarbeiten. Zu den Pflichtmodulen gehören:

  • Grundlagen der Elektrotechnik,
  • Technische Informatik,
  • Nachrichtentechnik,
  • Theoretische Grundlagen der Informationstechnik,
  • Signale und Systemen,
  • Kommunikationsnetze,
  • Technologien und Strukturen digitaler Schaltungen,
  • Höhere Mathematik,
  • Datenstrukturen, Algorithmen und Programmierung,
  • Einführung in die Programmierung,
  • Betriebswirtschaftliche Grundlagen der Informations- und Kommunikationstechnik.

Ebenso vielfältig wie die Liste der Module, an denen die Studenten in jedem Fall teilnehmen müssen, ist auch die Auswahl der sogenannten Wahlpflichtmodule. Diese kann der/die Student /-in nach Belieben auswählen und so eigene inhaltliche Schwerpunkte setzten. Zu nennen sind hier unter anderem die Module:

  • Robotik,
  • Mikrocontroller,
  • Digitale Signalverarbeitung,
  • Signalverarbeitungsarchitekturen,
  • Hochfrequenztechnik,
  • Steuerungs- und Regelungstechnik.

Sollte sich der/die Student /-in gegen das duale Studienmodell entschieden haben, sind Praxissemester oder zumindest Praktika in jedem Fall zu empfehlen. Als eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Aufnahme eines Studiums im Fach Informations- und Kommunikationstechnik gilt die Mathematik. Darauf aufbauend sind Kenntnisse in Physik von zentraler Bedeutung. Insbesondere die Teilbereiche Wärmelehre, Mechanik und Optik sollten in der Schule zur Genüge behandelt und vor allem verstanden worden sein. Darüber hinaus sind diejenigen im Vorteil, die über Wissen im Bereich der Informatik verfügen. Nicht zuletzt ist darauf hinzuweisen, dass das Beherrschen der englischen Sprache vorausgesetzt wird. Die Studenten müssen sowohl in der Lage sein, englische Texte zu verstehen, als auch selbst welche zu schreiben.

4. Tätigkeit

Der Beruf des Radio- u. Fernsehtechnikers bzw. der Radio- u. Fernsehtechnikerin ist ein ehemaliger Ausbildungsberuf, dessen Nachfolgeberuf die Ausbildung zum Informationselektroniker bzw. der Informationselektronikerin beinhaltet. Der Radio- u. Fernsehtechniker bzw. die Radio- u. Fernsehtechnikerin repariert und wartet verschiedene Geräte der Unterhaltungselektronik und der Informations- und Kommunikationstechnik. Dabei erfolgt die Tätigkeit gewöhnlich in Werkstätten des Radio- und Fernsehtechnikerhandwerks. Auch in Kundendienstabteilungen von verschiedenen Geräteherstellern, im Fachhandel oder sonstigen Betrieben mit Bezug zur Radio-, Fernseh- und Videotechnik können sie eingesetzt werden. Tätigkeitsschwerpunkte sind das Aufstellen und die Inbetriebnahme der Geräte, die Installation von Empfangsanlagen, elektronischen Baugruppen und Zusatzgeräten. Lohn bzw. Gehalt oder Verdienst richten sich u.a. nach betrieblichen und regionalen Bedingungen.

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