*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Statiker

Datenbasis: 352 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.578 € 3.418 € 5.181 €
Baden-Württemberg 2.569 € 3.320 € 4.963 € Jobs Statiker
Bayern 2.774 € 3.694 € 5.705 € Jobs Statiker
Berlin 2.241 € 3.425 € 6.006 € Jobs Statiker
Brandenburg 2.183 € 2.894 € 4.387 € Jobs Statiker
Bremen 2.742 € 3.300 € 7.035 € Jobs Statiker
Hamburg 3.103 € 3.382 € 6.429 € Jobs Statiker
Hessen 2.984 € 3.956 € 5.996 € Jobs Statiker
Mecklenburg-Vorpommern 1.846 € 2.448 € 3.711 € Jobs Statiker
Niedersachsen 2.483 € 3.317 € 4.009 € Jobs Statiker
Nordrhein-Westfalen 2.910 € 3.808 € 4.541 € Jobs Statiker
Rheinland-Pfalz 2.834 € 3.243 € 3.609 € Jobs Statiker
Saarland 2.185 € 2.897 € 4.391 € Jobs Statiker
Sachsen 2.196 € 2.345 € 2.760 € Jobs Statiker
Sachsen-Anhalt 2.039 € 2.782 € 3.066 € Jobs Statiker
Schleswig-Holstein 2.264 € 3.002 € 4.550 € Jobs Statiker
Thüringen 2.686 € 2.865 € 3.448 € Jobs Statiker

Statiker / Statikerin:

1. Gehalt

Als Statiker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.418 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 352 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.578 € beginnen, Statiker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.181 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.002 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.320 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Statiker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.069 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.128 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.644 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.899 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.069 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.181 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.369 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.033 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.827 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ein /-e Statiker /-in oder Tragwerksplaner /-in kann ermitteln, welchen Kräften und Belastungen ein Bauwerk standhalten kann. Für die Berechnung von Tragwerken für Gebäude und andere Bauwerke benötigen Statiker ein abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Studium. Zugang zu diesem Berufsfeld erhält nur, wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt und ein einschlägiges Studium absolviert.

Für Statiker ist es wichtig, dass sie beruflich stets auf dem aktuellen Stand sind und ihre Sachkenntnisse aktualisieren. Um auf dem Laufenden zu bleiben, bieten sich Seminare oder Lehrgänge zur Fortbildung an. Die Gebühren für Weiterbildungen übernimmt in der Regel der Arbeitgeber. Eine Kostenübernahme durch das Arbeitsamt ist ebenfalls denkbar. Mittels einer Weiterbildung spezialisieren sich Statiker in einem bestimmten Gebiet oder sie erschließen ein neues Berufsfeld. Eine höhere Position erreichen Statiker ebenfalls mit einer beruflichen Weiterbildung.

Bei der Entscheidungsfindung für das richtige Thema einer Weiterbildung helfen dem/der Statiker /-in Vorgesetzte oder die Personalabteilung. Sie unterstützen den Interessenten bei der Wahl der Weiterbildung und achten darauf, dass sie sich sinnvoll in das aktuelle Berufsbild eingliedert. Im Gespräch lässt sich herausfinden, welche Form der Weiterbildung in Frage kommt. Einige Bildungsträger bieten Präsenzunterricht an, andere haben Fernstudien im Angebot. Möglich ist bei persönlichkeitsorientierten Seminaren sogar die Buchung eines Einzelcoachings.

Naheliegende Fortbildungsthemen für Statiker sind:

  • Bauphysik und Baustatik,
  • IT-Anwendungen,
  • Bausachverständigenwesen und Baugutachten,
  • Technisches Zeichnen,
  • CAD/Computer Aided Design,
  • Konstruktion und Bauplanung,
  • Architektur,
  • Vermessungstechnik,
  • Hochbau,
  • Bauschäden und Bausanierung,
  • Straßen- und Tiefbau,
  • Baurecht,
  • Bauprojektmanagement,
  • Materialwissenschaften.

Die Weiterbildungsmaßnahmen werden von diversen Bildungsinstitutionen angeboten. Im Internet gibt es Rankings und Erfahrungsberichte zu den besten Bildungsträgern. Entscheidend sollte aber die Fachrichtung sein, in der der/die Statiker /-in sich im Moment höher qualifizieren möchte.

Weiterführende Studiengänge ermöglichen Statikern eine Tätigkeit als Gutachter oder Sachverständiger anzunehmen. Vorstellbar sind gleichermaßen Lehrtätigkeiten und Forschungsarbeiten an Hochschulen oder Universitäten. Passende aufbauende Studienfächer für Statiker sind Bauingenieurwesen, Baubetriebswirtschaft und Baumanagement, Bauphysik.

3. Studium

Bewerber für die berufliche Karriere als Statiker /-in erarbeiten zunächst ein Hochschulstudium. Ein geeigneter Studiengang ist Architektur. Als Leidenschaft bringen Interessenten das Gestalten mit. Sie verfügen im Idealfall über außerordentliches räumliches Denken und Vorstellungsvermögen und arbeiten gerne im Team. Organisationsgeschick, Kommunikationsfähigkeit und Verhandlungskompetenz sind genauso von Vorteil wie gute Englischkenntnisse.

Der Studiengang Architektur beinhaltet die Planung sowie Design und Gestaltung von allen erdenklichen Bauwerken. Architektur wirkt sich nicht nur auf das Erscheinungsbild einzelner Gebäude, sondern auf das Aussehen kompletter Städte aus. Viele Faktoren beeinflussen Architektur. Dazu zählen klimatische und wirtschaftliche Bedingungen und religiöse und politische Hintergründe. Studien belegen, dass Architektur bemerkenswerten Einfluss auf die Psyche und das Verhalten von Menschen nehmen kann. Architektur gilt als genauso stark prägend wie Kunst, Musik und Medien.

Ein Architekturstudium hat zum Ziel, die Studenten praxisnah zu berufsfähigen Architekten auszubilden. Im Anfangsstadium des Studiums erlernen Studierende die theoretische Planung von Bauwerken in den Feldern Hochbau, Städtebau und Innenraum. Im späteren Studienverlauf planen die Studenten eigene Projekte. Sie bearbeiten diese derart detailliert, dass sie wirklich umgesetzt werden können. Der Studiengang erlaubt den Studenten eine Spezialisierung auf einem der unterschiedlichen Teilgebiete der Architektur. Insgesamt ist das Studium spannend doch anspruchsvoll.

Im Einzelnen befassen sich die Studierenden der Architektur mit folgenden Schwerpunkten:

  • Architekturgeschichte,
  • Architektursoziologie,
  • Architekturtheorie,
  • Planungstheorie,
  • Stadtplanung,
  • Gebäudelehre,
  • Künstlerische Gestaltung,
  • Baustoffe,
  • Baukonstruktion,
  • Tragwerke,
  • Gebäudetechnik.

Den Bachelorstudiengang Architektur beenden Studenten in der Regel nach sechs Semestern. Sie wählen aus einer großen Anzahl unterschiedlicher Ausrichtungen im Entwurfsbereich und vielseitige Optionen in der Konstruktionsplanung. Der künstlerisch-gestalterische Bereich des Studienfachs umfasst ein breites Spektrum. Studierende wählen aus dem Angebot die richtigen Kurse und Fächer für ihr künftiges Berufsfeld. Sie befassen sich mit Stadt- und Landschaftsbau und Baustoffkunde. Ohne die entsprechenden Gebäude sind Kultur und Freizeit, Lernen und Arbeiten sowie Wohnen unmöglich. Die Bauwerke müssen für ihre Nutzung optimal geeignet sein. Ihre Gestalt sollte der Umgebung und den Gefühlen der Einwohner entsprechen. Zudem schützen die Bauten Menschen vor schlechtem Wetter und anderen Umwelteinflüssen.

4. Tätigkeit

Statiker arbeiten meistens in Büroräumen. Sie sind freiberuflich tätig oder angestellt bei Architekturbüros, Ingenieurbüros, Bauträgern, Bauunternehmen.

Statiker lesen und verstehen komplexe Bau- und Werkpläne. Aus Leistungsbeschreibungen und anderen Unterlagen berechnen sie die äußeren und inneren Kräfte eines Bauwerkes. Äußere Kräfte wirken auf ein Gebäude ein, die inneren Kräfte sind werkstoffabhängig. Statiker analysieren die Nutzungsanforderungen von Gebäuden. Dabei untersuchen sie Baustoff- und Werkstoffbeschaffenheiten. Mit modernen Messgeräten brechen Statiker zu Bauvorhaben und Baustellen auf und vermessen Bauwerke und Bauteile vor Ort. Sie ermitteln Schnittkräfte und prüfen Stabilitäts- und Spannungsverhältnisse. Anhand der statischen Anforderungen wählen Statiker richtige Baustoffe aus. Sie arbeiten eng zusammen mit Bauherren, Ingenieuren und Architekten.

Das Gehalt eines/r Statikers bzw. Statikerin ist in den meisten Fällen überdurchschnittlich gut. Dieser Fakt resultiert vor allem aus der langen Ausbildung mit meist abgeschlossenen Studium. Eine wichtige Rolle bei der Gehaltsgestaltung spielen auch die Verantwortung die der jeweilige Statiker trägt und der Ruf, den er sich schon erarbeitet hat. Werden Statiker von Architekturbüros angeheuert, um große Projekte zu berechnen, bekommen sie oft enorm hohe Stundenlöhne. Statiker bei Behörden und anderen prüfenden Institutionen, wie etwa dem TÜV, haben im Vergleich dazu eher moderate Gehälter.

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