*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik

Datenbasis: 58 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.726 € 2.567 € 3.837 €
Baden-Württemberg 2.017 € 2.677 € 3.756 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Bayern 1.586 € 2.944 € 3.427 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Berlin 1.615 € 2.402 € 3.590 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Brandenburg 1.315 € 1.955 € 2.922 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Bremen 1.659 € 2.467 € 3.688 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Hamburg 1.831 € 2.723 € 4.070 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Hessen 1.998 € 2.971 € 4.441 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Mecklenburg-Vorpommern 1.269 € 1.887 € 2.821 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Niedersachsen 1.871 € 2.483 € 2.570 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Nordrhein-Westfalen 2.231 € 2.718 € 3.579 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Rheinland-Pfalz 1.817 € 2.702 € 4.039 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Saarland 1.641 € 2.441 € 3.649 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Sachsen 1.274 € 1.895 € 2.833 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Sachsen-Anhalt 1.301 € 1.935 € 2.892 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Schleswig-Holstein 1.516 € 2.254 € 3.369 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik
Thüringen 1.349 € 2.006 € 2.998 € Jobs Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik

Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik:

1. Gehalt

Als Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.567 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 58 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.726 € beginnen, Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.837 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.254 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.677 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Verfahrensmechaniker - Kunststoff- und Kautschuktechnik in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.461 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.570 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.612 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.702 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.320 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.825 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.554 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.483 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.733 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik gilt laut dem Berufsbildungs-Gesetz (BBiG) als anerkannter Ausbildungs-Beruf. Die Lehre erstreckt sich über drei Jahre und erfolgt mit einer Fachrichtung. Mehrere Praxis-Phasen ergänzen die theoretischen Stunden und ermöglichen es den Auszubildenden, neue Erfahrungen innerhalb des Betriebes zu sammeln.

Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik bezieht sich auf einen Fachbereich. Dabei stehen folgende Schwerpunkte zur Auswahl:

  • Halbzeuge,
  • Formteile,
  • Bauteile,
  • Mehrschicht-Kautschukteile,
  • Faser-Verbundwerkstoffe,
  • Kunststoff-Fenster.

Die Lehre erfolgt im dualen System. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden sowohl Theorie- als auch Praxis-Phasen absolvieren. Letztere erfolgen in einem ausbildenden Unternehmen der Kunststoff-Industrie. Im Gegensatz hierzu befinden sich die angehenden Verfahrensmechaniker während der Theorie-Stunden in der Berufsschule. Das duale System geht mit einer Ausbildungs-Vergütung einher.

Eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik setzt einige fachliche und persönliche Kompetenzen voraus. Ausbildende Betriebe stellen vorwiegend Personen mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Darüber hinaus gilt es, über Verantwortungs-Bewusstsein und Zuverlässigkeit zu verfügen. Verfahrensmechaniker benötigen Geschick und Vorsicht im Umgang mit Maschinen. Gute Kenntnisse in den Bereichen Mathematik, Physik, Technik und Chemie erweisen sich als vorteilhaft. Nicht zuletzt empfiehlt es sich, im Voraus ein Praktikum in einem Betrieb der Kunststoff-Branche zu absolvieren.

Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker endet mit einer Abschlussprüfung. Diese besteht aus zwei Teilen und deckt wesentliche Inhalte der Lehre ab. Arbeitsproben sind ebenfalls Teil der Prüfung. Nach der erfolgreichen Berufsausbildung besteht für die Verfahrensmechaniker und Verfahrensmechanikerinnen die Möglichkeit, ihr Wissen im Zuge einer Weiterbildung zu vertiefen. Wer über eine Hochschulzugangs-Berechtigung verfügt, erweitert sein Wissen im Rahmen eines Studiums. Dieses eröffnet bessere Berufsaussichten und bietet die Chance, sich auf einen Bereich der Verfahrensmechanik und Kunststoff-Branche zu spezialisieren.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Verfahrensmechaniker/-in f. Kunststoff- u.Kautschuktechnik.

3. Studium

Neben der Lehre zum Verfahrensmechaniker besteht die Möglichkeit eines Studiums im Bereich der Kunststoff-Technik. Dieses erstreckt sich über sechs Semester und endet mit dem Bachelor-Abschluss. Einige Hochschulen integrieren ein Praxis-Semester in den Studiengang. In diesem Fall verlängert sich die Gesamtstudienzeit entsprechend. Je nach Ort und Art der Hochschule variieren die Zulassungs-Bedingungen. Die Studierenden erlernen im Rahmen der Vorlesungen und Seminare wichtige Grundlagen der Kunststoff-Technik.

Das Studium der Kunststoff-Technik umfasst folgende Lehrinhalte:

  • Konstruktion,
  • Produktgestaltung,
  • Verarbeitungs-Technologien,
  • Werkstoff-Eigenschaften,
  • Forschungs-Bereiche der Kunststoff-Technik.

Mehrere Praktika stellen den Ausgleich zu den Theorie-Einheiten des Studiums dar. Die Praxis-Phasen finden in einem zuständigen Betrieb der Kunststoff-Branche statt. Dabei wenden die Studierenden ihr erworbenes Wissen an und ergänzen dieses durch neue Erfahrungen. Im Umgang mit den Teamkollegen erlernen sie wichtige Schlüssel-Qualifikationen. Hierzu zählen Sorgfalt, Zuverlässigkeit und Kommunikations-Bereitschaft.

Die Abschluss-Prüfungen erfolgen in der Regel nach sechs Semestern. Nach der erfolgreichen Studien-Teilnahme steht den Absolventen ein abwechslungsreiches und breit gefächertes Arbeitsfeld zur Verfügung. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das erworbene Wissen im Zuge eines Master-Studiums zu vertiefen. Dieses bietet zusätzlich die Chance, sich auf einen Teilbereich der Kunststoff-Technik zu spezialisieren. Während des Master-Studiums nehmen die Studierenden an verschiedenen Forschungs-Projekten teil.

4. Tätigkeit

Der Verfahrensmechaniker und die Verfahrensmechanikerin für Kunststoff und Kautschuktechnik findet sein Arbeitsumfeld in der Kunststoff- und Kautschuk verarbeitenden Industrie oder der chemischen Industrie. Dabei können ihnen Aufgaben zur Herstellung von beispielsweise Autoreifen, Kunststoffverpackungen zugeteilt sein. Auch in der Produktion von Primärstoffen sind sie tätig. Die Bedienung und Steuerung von automatisierten Anlagen und Maschinen fällt hierbei ebenso in ihr Aufgabengebiet. Neben den Tätigkeiten in Werkhallen üben sie auch arbeiten in der Kontrolle und Prüfung der produzierten Produkte aus. Das Gehalt bzw. der Lohn kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn meist vom Normal- oder Schichtbetrieb.