*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Verkaufsberater / Sales Consultant

Datenbasis: 516 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.656 € 2.192 € 3.655 €
Baden-Württemberg 1.625 € 2.206 € 3.568 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Bayern 1.610 € 2.246 € 3.821 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Berlin 1.715 € 2.031 € 3.047 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Brandenburg 1.262 € 1.670 € 2.785 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Bremen 1.639 € 2.086 € 3.857 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Hamburg 1.556 € 2.200 € 3.605 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Hessen 1.717 € 2.410 € 3.666 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Mecklenburg-Vorpommern 1.217 € 1.611 € 2.686 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Niedersachsen 1.677 € 2.285 € 3.589 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Nordrhein-Westfalen 1.620 € 2.409 € 4.461 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Rheinland-Pfalz 1.713 € 1.868 € 3.545 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Saarland 1.696 € 2.096 € 2.575 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Sachsen 1.274 € 1.686 € 2.811 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Sachsen-Anhalt 1.248 € 1.652 € 2.755 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Schleswig-Holstein 1.510 € 2.168 € 3.769 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant
Thüringen 1.294 € 1.713 € 2.856 € Jobs Verkaufsberater / Sales Consultant

Verkaufsberater / Sales Consultant:

1. Gehalt

Als Verkaufsberater bzw. Sales Consultant geht es nicht nur darum, das Produkt des Arbeitgebers an den Mann (oder die Frau) zu bringen, sondern auch darum, sich selbst gut zu verkaufen. Besonders dann, wenn es mit dem Vorgesetzen ums Thema Gehalt geht. Hier erfahren Sie, was Verkaufsberater verdienen bzw. verdienen können.

Deutschlandweit liegt das Durchschnittsgehalt eines Verkaufsberaters bei 2.192 € brutto im Monat. Umgerechnet entspricht das einem Jahresgehalt von 26.304 €. Nach oben und nach unten sind allerdings deutliche Abweichungen möglich:

  • So verdient ein Viertel der Berufsgruppe maximal 1.656 €,
  • ein Viertel aber auch mindestens 3.655 € monatlich.

All diese Werte beruhen auf der Auswertung von 516 Datensätzen, die wir innerhalb der letzten beiden Jahre erhoben haben. In diesem Beruf herrscht gehaltstechnisch ein Gender Pay Gap, eine große Lücke zwischen den Geschlechtern. So verdient ein Verkaufsberater im Schnitt 2.405 €, eine Verkaufsberaterin hingegen nur 2.050 €. Welche weiteren Faktoren, neben möglichen Erfolgszahlungen (Provisionen), die Höhe des Einkommens beeinflussen können, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

So entwickelt sich das Gehalt

Nach abgeschlossener Ausbildung oder Weiterbildung erhalten Sales Consultants ein Einstiegsgehalt von durchschnittlich 2.014 €. Mit steigender Erfahrung steigt anschließend meist auch der Verdienst.

  • So liegt der Einkommensschnitt im Alter von 30 Jahren bei 2.148 €,
  • mit 40 Jahren dann bei 2.248 € und
  • mit 50 schließlich bei 2.319 €.

Wer in deutlich höhere Gehaltsregionen aufsteigen möchte, sollte durch Fort- und Weiterbildungen, vielleicht sogar ein Studium, seine Qualifikationen ausbauen und dadurch seine Chancen auf verantwortungsvollere und besser bezahlte Vertriebspositionen steigern.

Berater im großen oder im kleinen Stil?

Viele Berufe eint, dass mit steigender Mitarbeiterzahl des Arbeitgebers auch die durchschnittlichen Löhne steigen. Unsere Statistik für Verkaufsberater weist für Einkommen nach Firmengröße folgende Zahlen aus:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.101 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.324 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.550 Euro brutto

Als Sales Consultant lohnt sich offenbar besonders der Schritt von kleinen zu mittelgroßen oder großen Unternehmen. Hier besteht ein deutlicher Einkommensunterschied. Der Trend setzt sich jedoch nicht fort, wenn man den Schritt vom mittelgroßen zum großen Arbeitgeber betrachtet.

Verkaufen im Ländervergleich

Nicht überall in Deutschland befindet sich das Gehaltsniveau auf einer Stufe. In Bundesländern wie Hessen (2.410 €), Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist der Verdienst von Verkaufsberatern im Schnitt deutlich höher als beispielsweise in Sachsen (1.686 €), Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt. Ein Grund, der diese Unterschiede zumindest zum Teil erklärt, sind die regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten. So sind Miete, Lebensmittel und Co. Im Osten Deutschlands meist günstiger als im Westen.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Verkaufsberater handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des Verkaufsberaters setzt in den meisten Fällen eine Ausbildung voraus. Allerdings handelt es sich beim Verkaufsberater um keine gesetzlich geregelte Tätigkeit. Aus diesem Grund gibt es keine Berufsausbildung, die speziell auf die Aufgaben eines Verkaufsberaters vorbereitet. Deshalb weichen am vorgestellten Beruf interessierte Personen auf inhaltlich verwandte Ausbildungen aus dem Verkauf aus.

In diesem Zusammenhang bietet sich die klassische Ausbildung zum Verkäufer an. Die zugehörige zweijährige Lehre findet abwechselnd im Betrieb und in der Berufsschule statt. Während des ersten Jahres lernen die Auszubildenden die Grundlagen ihres künftigen Berufes kennen. Sie erfahren, wie sie Kassensysteme bedienen, den Kunden behandeln und mit dem Warensortiment umgehen. Im zweiten Jahr entscheiden sich die angehenden Verkäufer für einen Berufs-Schwerpunkt. Zur Auswahl stehen:

  • Annahme und Lagerung von Waren,
  • Kasse,
  • Marketing,
  • Beratung und Verkauf.

Mit Blick auf die spätere angestrebte Tätigkeit als Verkaufsberater empfiehlt sich die Wahl der Spezialisierung im Bereich Beratung und Verkauf. Vor dem Berufs-Einstieg als Verkäufer findet eine Abschluss-Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer statt.

Für Quereinsteiger ohne Verkaufs-Ausbildung empfiehlt sich der Besuch einer Weiterbildung. Als geeignet gilt in dieser Hinsicht der Zertifizierungs-Lehrgang zum Verkaufsberater von der Industrie- und Handelskammer. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 100 Tage. Davon entfallen 80 Tage auf den theoretischen Unterricht. Die restlichen 20 Tage absolvieren die Teilnehmer ein Praktikum.

Besagte Fortbildung ohne Zugangs-Voraussetzungen bereitet Interessierte mit fehlender Verkaufs-Erfahrung auf die Arbeit im Einzelhandel vor. Die künftigen Verkaufsberater lernen, wie sie Beratungs-Gespräche mit dem Kunden führen. Dafür stehen rhetorische Kompetenzen aus der Kommunikation und dem Persönlichkeits-Training auf dem Lehrplan. Darüber hinaus befassen sich die Teilnehmer mit kaufmännischen Sachverhalten wie dem Verkauf, dem Lager-Management und dem Kassenwesen. Ein weiterer wichtiger Punkt der Fortbildung stellt der Umgang mit Beschwerden dar. Außerdem vermittelt der Lehrgang Wissen aus dem Marketing, dem Einsatz von Medien und der betrieblichen Aufbau- und Ablauf-Organisation.

3. Studium
Bei der Tätigkeit des Verkaufsberaters reicht eine klassische Ausbildung oder der Besuch der vorgestellten Weiterbildung aus.

Das bedeutet: Es besteht keine Notwendigkeit eines Hochschul-Studiums, um später dem gewünschten Beruf in der Kunden-Beratung nachzugehen. Verkaufsberater mit Hochschul-Zugangsberechtigung besitzen die Chance, ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule zu beginnen. Im Rahmen dessen erwerben sie zusätzliche Kompetenzen, mit denen sie sich für leitende Aufgaben im Verkauf empfehlen. Folglich stellt das Studium ein Weg der Weiterbildung dar, aus dem sich bessere berufliche Perspektiven ergeben.

Es liegt nahe, als Verkaufsberater einen Studiengang aus dem Bereich des Vertriebs zu wählen. Diesbezüglich bietet sich beispielsweise das Studium in "Management und Vertrieb" an. Das Studium bereitet künftige Nachwuchskräfte für Aufgaben aus dem Führungsbereich vor. Folgende Lehrveranstaltungen stehen auf dem Verlaufsplan des Studiengangs:

  • Grundlagen des Managements,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Rechtliche Grundlagen,
  • Investition und Finanzierung,
  • Organisation von Unternehmen aus dem Handelssektor,
  • Logistik,
  • Marketing und Vertrieb,
  • Käuferverhalten,
  • Management der Kundenbeziehungen,
  • Vertriebscontrolling,
  • Marktforschung.

Das Studium endet zunächst mit der Bachelor-Arbeit. Absolventen mit einem guten Abschluss-Zeugnis schließen oftmals ein aufbauendes Master-Studium an.

4. Tätigkeit

Der Beruf des Verkaufsberater ist in beinahe allen Branchen gegeben, sodass auch die Gehaltsverteilungen dementsprechend unterschiedlich sind und teilweise große Spannen gegeben sind. Doch nicht nur Berufserfahung und die unterschiedlichen Branchen haben Einfluss auf das Gehalt des Verkaufsberater, oftmals werden jene auch nach Verkaufserfolgen entlohnt, sodass sich die Gehälter vom jeweiligen Geschick unterscheiden. Die untersten Gehaltserwartungen können dabei gerade einmal bei weniger als 1500 Euro liegen, wohingegen sehr erfahrene Verkaufsberater mit dem nötigen Geschick auch gut und gerne über 4000 Euro monatlich verdienen können. Durchschnittlich liegt das regelmässige Gehalt aber in der Regel bei 2000 bis 2500 Euro.

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