Jobangebote für Versicherungsfachmann /-frau (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Versicherungsfachmann /-frau

Datenbasis: 61 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.707 € 2.482 € 4.956 €
Baden-Württemberg 2.212 € 2.392 € 5.233 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Bayern 1.816 € 2.641 € 5.273 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Berlin 1.574 € 2.068 € 3.486 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Brandenburg 1.301 € 1.891 € 3.776 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Bremen 1.640 € 2.385 € 4.762 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Hamburg 1.811 € 2.633 € 5.258 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Hessen 1.797 € 2.613 € 5.218 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Mecklenburg-Vorpommern 1.255 € 1.825 € 3.644 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Niedersachsen 1.895 € 2.282 € 3.188 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Nordrhein-Westfalen 1.894 € 3.141 € 9.310 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Rheinland-Pfalz 1.639 € 2.154 € 3.115 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Saarland 1.623 € 2.360 € 4.712 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Sachsen 1.313 € 1.909 € 3.812 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Sachsen-Anhalt 1.287 € 1.871 € 3.736 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Schleswig-Holstein 1.499 € 2.180 € 4.353 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau
Thüringen 1.334 € 1.940 € 3.874 € Jobs Versicherungsfachmann /-frau

Versicherungsfachmann / Versicherungsfachfrau:

1. Gehalt

Als Versicherungsfachmann liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.482 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 61 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.707 € beginnen, Versicherungsfachleute in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.956 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.180 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.392 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Versicherungsfachmann in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.345 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.370 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.425 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.403 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.629 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.903 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.278 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.893 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.048 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Versicherungs-Fachmann galt ursprünglich als eine Weiterbildung für Vertriebs-Fachkräfte, die aus anderen Berufsfeldern den Quereinstieg in die Versicherungs-Branche wagten. In ihrer ersten Form existiert die Fortbildung seit dem März 1991. Hierbei handelt es sich zunächst um eine vom Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungs-Wirtschaft (BMV) abgenommene Prüfung. Angesichts einer freiwilligen Übereinkunft aller dem BMV angehörenden Versicherungs-Gesellschaften definiert die erfolgreich abgelegte Prüfung die für Außendienst-Mitarbeiter gültige Mindest-Qualifikation.

Infolge der Umsetzung einer Richtlinie der Europäischen Union im Jahr 2007 stellt der Versicherungs-Fachmann mehr als eine brancheninterne Basis-Qualifikation dar. Mittlerweile nimmt die Qualifikation den Stellenwert einer öffentlich-rechtlichen Sachkunde-Prüfung ein. Die gesetzliche Regelung verpflichtet Versicherungs-Vermittler zur Teilnahme an der Prüfung des Versicherungs-Fachmanns. Damit weisen sie ihre beruflichen und fachlichen Kompetenzen nach. Außerdem fällt die Zuständigkeit für die Prüfung in den Kompetenzbereich der Industrie- und Handelskammer (IHK). Dennoch bietet der BMV als Dienstleister im Auftrag der IHK weiterhin die Prüfung an.

Hinsichtlich der Zugangs-Voraussetzungen existieren keine bestimmten vorgeschriebenen schulischen und beruflichen Bildungen. Die Inhalte der Aus- beziehungsweise Weiterbildung zum Versicherungs-Fachmann bleiben trotz der gesetzlichen Änderungen identisch. Die Teilnehmer erwarten insgesamt 230 Unterrichts-Stunden mit den folgenden Schwerpunkten:

  • Beratung der Kunden,
  • Vorsorge,
  • rechtliche Grundlagen,
  • Vermögens- und Sach-Versicherungen.

Beim Themenblock der Vorsorge geht es um Aspekte wie die gesetzliche Renten-Versicherung, die betriebliche Altersvorsorge oder die private Vorsorge. Ferner stehen Themen wie die Unfall-, Pflege- und Krankenversicherung auf dem Lehrplan. Die Unterrichts-Stunden zur Vermögens- und Sachversicherung widmen sich der Haftpflicht-, Kfz-, Gebäude-, Rechtsschutz- und Hausrats-Versicherung.

Zum Ende der Fortbildung steht eine Prüfung an, die sich aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil zusammensetzt. Die praktische Aufgabe sieht ein simuliertes Gespräch mit einem Kunden vor. Die zu prüfende Person weist nach, ob sie die erforderlichen Fähigkeiten der Gesprächsführung beherrscht. Die Herausforderung besteht darin, eine der Situation angemessene Lösung für den Kunden zu erarbeiten.

Teilnehmer, welche die Prüfung mit Erfolg bestehen, erhalten von der Industrie- und Handelskammer ein Zertifikat für den geprüften Versicherungs-Fachmann. Dies gilt als erforderlich, um dem Beruf des Versicherungs-Vermittlers gewerblich nachzugehen.

3. Studium

Im Hinblick auf den Beruf des Versicherungs-Fachmanns reicht die vorgestellte Prüfung aus. Die gesetzlich vorgeschriebene Mindest-Qualifikation berechtigt fortan, einer gewerblichen Tätigkeit im Außendienst eines Versicherungs-Unternehmens nachzugehen. Die Versicherungs-Fachmänner lernen im Rahmen der Weiterbildung ausschließlich Basis-Kompetenzen kennen. Das beschränkt die beruflichen Aufstiegs-Chancen. Um die Perspektiven zu verbessern, bietet sich ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule an.

Es gibt in Deutschland einige Hochschulen, deren Bachelor-Studiengänge gezielt Fachwissen aus dem Versicherungs-Sektor vermitteln. Dazu gehören beispielsweise:

  • die Hochschule Köln,
  • die Hochschule RheinMain,
  • die Hochschule Coburg.

Angesichts des begrenzten Angebots an versicherungs-spezifischen Studien-Optionen besteht eine Alternative darin, einen betriebswirtschaftlichen Studiengang mit Schwerpunkt auf die Versicherungs-Wirtschaft zu wählen. Diesbezüglich bieten einige Unternehmen berufsbegleitende Studiengänge an. Dadurch erhält der ausgebildete Versicherungs-Fachmann trotz des Studiums regelmäßig ein monatliches Gehalt. Im Gegenzug steht er während der Praxis-Phasen seinem Arbeitgeber als zusätzliche Arbeitskraft zur Verfügung.

4. Tätigkeit

Der Beruf des/der Versicherungskaufmann / Versicherungskauffrau galt früher als Ausbildungsberuf. Heute wird er noch ausgeübt, aber nicht mehr ausgebildet. Die Aufgaben bestehen darin Schadensmeldungen entgegenzunehmen und sie auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Zudem werden neue Kunden geworben und Verträge abgeschlossen. Heute sind Versicherungsfachmänner eigentlich nur noch im Aussendienst tätig. Sie schließen ab, beraten und prüfen. Für eine Versicherung ist es sehr wichtig, den vom versicherten geschilderten Sachverhalt genau zu prüfen, da sie sonst möglicherweise Gelder ausgeben für die es gar keinen Grund gibt.