*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Webentwickler / Web Developer

Datenbasis: 1.428 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.110 € 3.033 € 4.283 €
Baden-Württemberg 2.310 € 3.233 € 4.319 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Bayern 2.283 € 3.225 € 4.537 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Berlin 1.918 € 2.852 € 4.720 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Brandenburg 1.607 € 2.310 € 3.262 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Bremen 2.590 € 3.123 € 4.647 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Hamburg 2.409 € 3.225 € 3.964 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Hessen 2.351 € 3.220 € 4.801 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Mecklenburg-Vorpommern 1.551 € 2.230 € 3.149 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Niedersachsen 1.981 € 2.865 € 3.755 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Nordrhein-Westfalen 2.148 € 2.990 € 4.210 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Rheinland-Pfalz 2.325 € 2.903 € 4.774 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Saarland 1.752 € 3.109 € 4.019 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Sachsen 1.761 € 2.757 € 3.091 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Sachsen-Anhalt 1.653 € 2.323 € 2.988 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Schleswig-Holstein 2.110 € 2.887 € 4.469 € Jobs Webentwickler / Web Developer
Thüringen 1.782 € 2.380 € 4.482 € Jobs Webentwickler / Web Developer

Webentwickler | Web Developer:

1. Gehalt

Als Web-Developer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.033 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.428 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.110 € beginnen, Web-Developer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.283 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.887 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.233 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Web-Developer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.847 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.068 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.229 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.174 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.312 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.418 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.929 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.255 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.475 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer Web-Developer (oder Web-Entwickler) werden möchte, wird eine Ausbildung im Bereich der digitalen Medienwelt absolvieren. Hierbei bietet sich die duale Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print an, die mit dem Fokus Beratung und Planung, Gestaltung und Technik oder Konzeption und Visualisierung angeboten wird. Eine Alternative ist eine schulische Ausbildung zum Designer mit den Schwerpunkten Grafik, Medien oder Kommunikationsdesign.

Die Weiterbildung zum/zur Webdesigner /-in kann dann der nächste Schritt auf dem Weg zum Web-Developer sein. Alternativ gibt’s die Weiterbildung zum/zur Entwickler /-in Digitale Medien. Die folgenden Themen stehen dabei auf dem Stundenplan:

Ausbildungsinhalte der Weiterbildung zum/zur Webdesigner /-in:

Webseitenprogrammierung, Anwendungssoftware, dynamische Seiteninhalte, Animationen, Bildbearbeitung, Grafik, Konzeption von Webauftritten, Erstellen von Online-Auftritten (Webshops, barrierefreie Webseiten, Blogs), IT-Technik, Datenbanken, Videoproduktion, Digitalisierung

Ausbildungsinhalte der Weiterbildung zum/zur Entwickler /-in Digitale Medien:

Gesamtkonzept für Webseitenpräsenz erarbeiten (Gestaltungs- und Funktionskonzept), Abstimmung mit dem Kunden, Angebotswesen, Kalkulation, Projektplanung, Anwendungsfunktionalität testen, Anpassung diverser Medienformate, Integration von Content, Nutzer-Einweisung, Gesamtdokumentation erstellen, Schulungsunterlagen entwickeln.

So zeigen sich mit Blick auf den Stundenplan der beiden Weiterbildungen viele Parallelen wie Webseitenprogrammierung, Software-Schulung, Webseitenkonzeption inkl. Erstellung einer Gesamtdokumentation, IT-Technik, Datenbanken, Aufbereitung von Medien, Usability-Tests und Anwenderfunktionalitäten. Allerdings handelt es sich bei beiden vorgestellten Berufsbezeichnungen, um Weiterbildungen, die eine entsprechende Ausbildung voraussetzen.

3. Studium

Eine Alternative zu Aus- und Weiterbildung ist ein Studium im Bereich Medien. Dabei kommen beispielsweise die folgenden Studienfächer mit ihren jeweiligen Studieninhalten in Frage:

Computervisualistik:

Algorithmen, Datenstrukturen, Computergrafik, Datenbanken, Informatik, Bildverarbeitung, IT-Projektmanagement, Logik, Mathematik, Prozess- und Datenmodellierung, Software Engineering, Visualisierung (im grundständigen Studium); Computergrafik, Softwareprojekt, Multimediatechnik, Interaktion, Informatik (im weiterführenden Studium)

Medien- und Multimediatechnik:

Akustik, Bild- und Videotechnik, Computergrafik, Digitaltechnik, Elektrotechnik, Informatik, Mathematik, Mediengestaltung, Multimedia-Engineering, Netzwerktechnik, Physik, Projektmanagement, Medien- und IT-Recht, Signalverarbeitung, Tonstudiotechnik (im grundständigen Studium); Controlling, International and Intercultural Communication, Marketing, Medienrecht, Trends (im weiterführenden Studium)

Interfacedesign:

Algorithmen, Datenstrukturen, Application Design, Darstellung – Entwurf – Gestaltung, Psychologie, Interaktive Kommunikationssysteme, Interaktive Computergrafik, Interfacedesign, Invention Design, Technologien, Theorie der Gestaltung, Usability and Softwareergonomie (im grundständigen Studium); angewandte Sozialpsychologie, computerunterstütztes Lernen, Human Computer Interaction, Gestaltung, Usability, empirische Designmethoden, User Experience Design.

Durchaus beliebt ist auch die Kombination von Theorie und Praxis im Rahmen eines Dualen Studiums. Dieses bietet den Vorteil, die theoretischen Inhalte mit den Praxiserfahrungen im Betrieb zu kombinieren und dadurch auch nach dem Studium einen vergleichsweise einfachen Weg ins Web-Development zu finden.

4. Tätigkeit

Web-Developer, Web-Entwickler, Web-Multimedia-Programmierer oder Entwickler von internetbasierten Software-Lösungen – alle haben im Grunde genommen dieselbe Aufgabe: Webseiten zu erstellen bzw. Web-Module unter Berücksichtigung von Programmiersprachen und Content-Management-Systemen zu programmieren.

Web-Developer arbeiten bei Software- und Datenbankanbietern sowie bei Multimediaagenturen. Sie sind zunächst einmal beratend tätig und eruieren gemeinsam mit dem jeweiligen Kunden, wie die gewünschte Präsentation im Internet aussehen soll. Mit der Aufnahme der Kundenwünsche wird auch ein Budget für die Erstellung des Webdesigns gesteckt. Nun wird es kreativ: Web-Developer können sich fortan um die Gestaltung der Online-Präsenz kümmern. Dabei geht es zunächst um den Aufbau der Seite im Rahmen eines Layouts. Anschließend werden Inhalte strukturiert eingespielt nachdem sie für die Online-Präsentation optimiert wurden.

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