Jobangebote für Pastor / Pfarrer / Priester (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Pastor / Pfarrer / Priester

Datenbasis: 39 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.295 € 3.751 € 5.710 €
Baden-Württemberg 2.526 € 4.128 € 6.284 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Bayern 2.442 € 3.992 € 6.077 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Berlin 2.148 € 3.510 € 5.343 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Brandenburg 1.748 € 2.857 € 4.349 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Bremen 2.249 € 3.675 € 5.594 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Hamburg 2.434 € 3.979 € 6.057 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Hessen 3.178 € 4.204 € 5.303 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Mecklenburg-Vorpommern 1.687 € 2.757 € 4.197 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Niedersachsen 2.094 € 3.422 € 5.209 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Nordrhein-Westfalen 1.875 € 3.367 € 5.780 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Rheinland-Pfalz 2.257 € 3.689 € 5.616 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Saarland 2.182 € 3.567 € 5.430 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Sachsen 1.765 € 2.885 € 4.392 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Sachsen-Anhalt 1.730 € 2.827 € 4.303 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Schleswig-Holstein 2.015 € 3.294 € 5.014 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester
Thüringen 1.793 € 2.931 € 4.462 € Jobs Pastor / Pfarrer / Priester

Pastor / Pfarrer / Priester:

1. Gehalt

Als Pastor bzw. Pastorin müssen Sie sich um Ihr Gehalt keine Gedanken machen – Gott sei Dank. Sowohl als katholischer als auch als evangelischer Pastor entspricht Ihre Bezahlung der von Staatsbeamten im höheren Dienst.

Auf Basis von 63 Datensätzen, die wir innerhalb der letzten 2 Jahre erfasst und ausgewertet haben, ergibt sich ein Durchschnittsgehalt für Pastoren von 3.751 € brutto im Monat. Das entspricht einem Jahresverdienst von 45.012 €. Selbstverständlich gibt es auch Gehälter unter- und oberhalb dieses Wertes. So verdienen 25% unserer Pfarrer monatlich maximal 2.295 €, weitere 25% hingegen mindestens 5.710 €.

Gehaltsentwicklung und -bestandteile

Nach dem Ende des Studiums steigen Pfarrer und Priester in der Regel mit der Besoldungsstufe A 13 ein, bevor sie ab einem Alter von etwa 40 Jahren häufig nach A 14 bezahlt werden. Nur wenige Geistliche in höheren Ämtern steigen später dann noch nach A 15 und A 16 auf. Welche konkreten Gehaltszahlen sich hinter den Besoldungsstufen verbergen, ist von Landeskirche zu Landeskirche bzw. Diözese zu Diözese unterschiedlich. Ein volles 13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld und vermögenswirksame Leistungen sind – wie im öffentlichen Dienst – üblich. Zusätzlich zum Grundgehalt erhalten viele Pfarrer Sonderzahlungen für besondere Dienste, wie z. B. Taufen, Trauungen, Bestattungen oder Religionsunterricht. Ob und in welcher Höhe diese Zusatz-Einkünfte anfallen, ist wiederum Bestandteil der einzelnen Besoldungsverträge.

Unterschiedliche Lösungen gibt es auch in Bezug auf die Wohnunterkunft der Pastoren und Priester. In den meisten Fällen leben Pastoren in Häusern oder Wohnungen, die in Besitz der Kirche sind. Dadurch, dass der Pastor bzw. die Pastorin hierfür nur eine geringe Miete zahlen muss, spart er je nach Lage monatlich durchschnittlich 700 € im Verhältnis zum regulären Mietspiegel. Dieser geldwerte Vorteil muss als Zusatz-Einkommen versteuert werden.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Eine klassische Berufsausbildung zum Pfarrer oder zur Pfarrerin existiert nicht. Wer Pfarrer werden möchte, kommt um ein Studium nicht herum. Welche Möglichkeiten es dort gibt, lesen Sie im folgenden Abschnitt.

3. Studium
Der Weg zum Beruf des Pfarrers führt immer über ein Studium der Theologie. Dabei gibt es verschiedene Wege, um an sein Ziel zu gelangen.

Der klassische und häufigste Weg beginnt mit einem Vollzeit-Studium der evangelischen oder katholischen Theologie an einer Hochschule. Voraussetzung dafür ist in aller Regel das Abitur. In der katholischen Ausbildung wird das wissenschaftliche Studium durch den Besuch eines so genannten Priesterseminars ergänzt.

In den ersten Semestern des Studiums stehen unter anderem die Sprachen Latein, Griechisch und Hebräisch auf dem Stundenplan, deren Kenntnis für die Auseinandersetzung mit biblischen und kirchlichen Original-Quellen notwendig ist. Weitere Anfangs-Veranstaltungen geben einen Überblick über das Fach und eine Einführung in wissenschaftliches Arbeiten. Auch die Lektüre wesentlicher Quellentexte und die Bibelauslegung (Exegese) sind bereits Bestandteil der akademischen Ausbildung. Im weiteren Verlauf des Studiums erfolgt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Alten und dem Neuen Testament, der Kirchen- und Theologiegeschichte und der systematischen Theologie mit ihren Disziplinen Dogmatik und Ethik.

Im Rahmen der Praktischen Theologie werden folgende Bereiche studiert:

  • Liturgik (Lehre von der Gestaltung des Gottesdienstes)
  • Seelsorge
  • Religionspädagogik
  • Homiletik (Predigtlehre)
  • Oikodomik (Lehre vom Gemeindeaufbau)
  • Diakoniewissenschaft bzw. Caritaswissenschaft

Nach dem Ende des universitären Studiums, das mit dem 1. kirchlichen Examen, dem Diplom oder dem Magister/Master der Theologie abschließt, folgt eine etwa zweijährige praxisnahe Ausbildung – das Vikariat (evangelisch) bzw. der Pastoralkurs (katholisch). Während dieses Vorbereitungsdienstes, der zum Großteil bereits in einer Gemeinde geleistet wird, geht es darum, den Alltag eines Pfarrers kennen zu lernen und bereits erste Aufgaben, wie z. B. Seelsorge, zu übernehmen. Parallel wird im Predigerseminar (evangelisch) bzw. im Priesterseminar das Erlernte und Erlebte reflektiert sowie weiter auf die spätere Tätigkeit als Priester vorbereitet. Bei den Katholiken fällt in diese Zeit auch die Diakonenweihe und abschließend die Priesterweihe. Insgesamt dauert der klassische Weg zum Priester etwa 7 Jahre.

Abweichend vom typischen Ausbildungsweg besteht auch in beiden großen Kirchen die Möglichkeit des Quereinstiegs. In der evangelischen Theologie gibt es einige wenige Hochschulen, die ein verkürztes, teilweise auch berufsbegleitendes, Studium anbieten. Voraussetzungen sind hier ein akademischer Abschluss und fünf bis sieben Jahre Berufserfahrung. Allerdings kennen bisher nicht alle evangelischen Landeskirchen den Abschluss an.

In der katholischen Ausbildung können Menschen ohne Abitur, also ohne Zugang zum regulären Studium, am Studienhaus St. Lambert in Lantershofen in vier Jahren einen kirchlichen Abschluss in Theologie erwerben, der die Zulassung zur Priesterweihe ermöglicht. Mindestvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein Alter von mindestens 25 Jahren und eine Entsendung durch die Heimatdiözese.

4. Tätigkeit

Als Pfarrer sind Sie das institutionelle Bindeglied zwischen Gott und den Mitgliedern Ihrer kirchlichen Gemeinde. Sie sind Teil des öffentlichen Lebens – auf dem Land noch mehr als in der Stadt – und haben für viele Ihrer Gemeindemitglieder eine Vorbildfunktion.
Der Gottesdienst, den Sie vorbereiten, gestalten und abhalten, gehört zu Ihren Hauptaufgaben. Auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen sind Teil Ihres Alltags. Im Konfirmanden- bzw. Kommunions- und Firmunterricht sowie teilweise auch im schulischen Religionsunterricht sorgen Sie für die christliche Erziehung und Vorbereitung der Kinder und Jugendlichen. Als Seelsorger haben Sie stets ein offenes Ohr und helfende Worte für die Sorgen und Nöte Ihrer Gemeindemitglieder.

Neben dem direkten Dienst am Menschen, kümmern Sie sich auch um die kirchliche Verwaltung Ihrer Gemeinde.