Elektroniker/-in für Geräte und Systeme Ausbildung

Die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme hat im Jahr 2003 die Ausbildung zum Kommunikationselektroniker abgelöst. Es handelt sich dabei um einen Beruf, bei dem vor allem mit kleineren Geräten wie Fernsehern und Unterhaltungsmedien, aber auch mit Computern oder medizinischen Geräten gearbeitet wird. Sie werden dementsprechend in der Unterhaltung ebenso eingesetzt wie in Reparaturwerkstätten, bei Elektronikherstellern oder in Krankenhäusern.

Ausbildungsgehalt Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 955 € 1007 € 1081 € 1139 €
Neue Bundesländer (Ost) 939 € 992 € 1050 € 1100 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie mehr über die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme

Gute Noten in Mathematik, Informatik und Technik sind die besten Voraussetzungen, um eine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme zu beginnen. Unter Umständen kann ein Vorbereitungsjahr an einer technischen Fachschule hilfreich sein, den gewünschten Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Berufsausbildung selbst hat eine Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren, die durch das Vorbereitungsjahr oder gute Noten aber auch verkürzt werden können. Der Azubi lernt alle praktischen Kenntnisse im Betrieb, die theoretischen in der Berufsschule. Der Unterricht findet dabei hauptsächlich als Blockunterricht statt. Nach dem Ende der Ausbildung folgt die Prüfung zum Facharbeiter vor der Industrie- und Handelskammer oder zum Gesellen vor der Handwerkskammer. Wo man geprüft wird, hängt vom Betrieb ab, in dem man die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme macht.
Die Ausbildungsinhalte erstrecken sich über praktische Aufgaben wie das Erstellen von Fertigungsunterlagen, Messtechniken, das Programmieren, das Konfigurieren von IT-Systemen, die Fehlersuche und Reparatur. An der Berufsschule kommen dann noch theoretische Inhalte wie Digitaltechnik und Analogtechnik, Schaltzeichen und Ähnliches hinzu. Darüber hinaus werden aber auch Fächer wie Deutsch, Englisch und Physik an der Berufsschule unterrichtet. Nachdem die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme abgeschlossen wurde, kommt eine Arbeit in der Industrie, in Elektroniklaboren oder auch im Kundendienst in Frage. Letzteres setzt unter Umständen eine gewisse Reisebereitschaft voraus.

Wer sich nach der Ausbildung noch weiter bilden möchte, dem stehen neben dem Aufstieg zum Meister auch der Besuch einer Fachschule oder das Studium einer Hochschule offen. Neben technischen Studiengängen ist beispielsweise auch die Informatik ein Studiengang, den man durch den Elektroniker auch ohne Abitur besuchen kann. Damit ist dann auch der Quereinstieg in andere Berufe oder in Positionen mit Verantwortung und gutem Gehalt möglich.