Elektroniker/-in für Betriebstechnik Ausbildung

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Elektroniker für Betriebstechnik sind echte Allrounder, die an allen möglichen Orten eingesetzt werden. Wer seine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik abgeschlossen hat, kann zum Beispiel zum Installieren von Betriebsanlagen, zum Einrichten einer Energieversorgung oder in der Automatisierungstechnik eingesetzt werden. In allen Bereichen sind Elektroniker dafür verantwortlich, Anlagen zu installieren und durch Wartung oder Reparaturen den Betrieb zu gewährleisten. Auch in der Planung neuer Anlagen sind sie ein wichtiger Partner. Der Beruf des Elektronikers schließt auch Entwürfe für die Einrichtung einer Anlage sowie Planungen für die notwendigen Leitungen mit ein, für die er anschließend auch die nötige Ausrüstung beschafft. Hat man den Sprung vom Azubi zum Elektroniker einmal geschafft, gehört auch das Programmieren von Computersystemen, das Überwachen von Anlagen und anderes zu den Aufgaben.

Ausbildungsgehalt Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 939 € 995 € 1071 € 1133 €
Neue Bundesländer (Ost) 894 € 950 € 1011 € 1067 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Elektroniker /-in für Betriebstechnik

Über die Ausbildung zum/r Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Eine Ausbildung für Elektroniker für Betriebstechnik ist also im Grunde überall dort möglich, wo Betriebsanlagen gebaut oder benutzt werden. Neben Kraftwerken sind damit auch Produktionsanlagen oder Betriebe mit technischem Kundenservice mögliche Ausbildungsstätten. Die Ausbildungsdauer liegt – genauso wie bei den meisten Berufen rund um den Elektroniker – bei 3,5 Jahren. Sie findet entweder im Handwerksbetrieb oder als sogenannter Monoberuf in der Industrie statt.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Insgesamt besteht die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik aus zwei Abschnitten. Die erste Hälfte der Lehre wird als Grundausbildung genutzt. Hier stehen in der Berufsschule sowie im Betrieb Aufgaben wie das Planen, Umsetzen und Ausmessen von Schaltungen sowie das Montieren einfacherer Geräte an erster Stelle. Erst in der zweiten Hälfte der Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik folgt dann die Spezialisierung. In kleineren und größeren Projekten steht dann z.B. das Anfertigen von mechanischen Teilen, das Verlegen von Kabeln, das Prüfen und Messen verschiedener Geräte, Montage und Inbetriebnahme auf dem Programm.
Nach Abschluss der Lehrzeit endet die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik mit einer Abschlussprüfung. Im Handwerk wird man danach Geselle, in der Industrie Facharbeiter, beides mit entsprechendem Gehalt.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Elektroniker/-in für Betriebstechnik

Nach der Berufsausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik ist es möglich, sich weiterzubilden. Dazu stehen Schulungen, aber auch ein Studium zur Verfügung. Zu den Weiterbildungsmöglichkeiten gehören der Techniker, der Meister, der Industriemeister und der Elektroingenieur. Alle diese Weiterbildungen sind Grundvoraussetzung für eine verantwortungsvollere Position im Betrieb und für die Ausbildung von Lehrlingen.