Fachkraft für Lagerlogistik Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Ohne eine vernünftige Logistik geht im Handel nichts: Waren müssen gelagert werden, ehe sie einen Verkäufer finden; und zwar so, dass sie schnell weiter verschickt werden können. Die Vorbereitung für die Spedition und die Suche nach der richtigen Transportmöglichkeit, aber auch die sichere Lagerung von Produkten der unterschiedlichsten Arten gehören zu den Kernaufgaben, die bei der Arbeit nach der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik auf einen zukommt. Auch die Beschaffungsplanung und die Inventur sind Aufgaben, die von Fachkräften für Lagerlogistik übernommen werden. Ein gutes Verständnis für Zahlen ist bei der Berufsausbildung hilfreich. Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist also insbesondere für körperlich fitte Menschen geeignet, die mit Schichtarbeit gut zurecht kommen. Das Gehalt ist dem Beruf angemessen, allerdings muss man je nach Arbeitgeber auch mit Nacht- und Wochenendschichten rechnen, die entsprechend zusätzlich vergütet werden.

Ausbildungsgehalt Fachkraft für Lagerlogistik

Ausbildungsdauer: 36 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 871 € 936 € 1021 € 0 €
Neue Bundesländer (Ost) 786 € 849 € 930 € 0 €
(Quellenangabe: BIBB)

Über die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist ein klassischer Ausbildungsberuf, der gleichermaßen im Betrieb und an der Berufsschule gelehrt wird. Abgeschlossen wird die Lehre, deren Ausbildungsdauer bei drei Jahren liegt, mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Neben körperlicher Belastbarkeit sind auch Fremdsprachenkenntnisse und ein Sinn fürs Mathematische vorteilhaft. Prinzipiell steht die Berufsausbildung in diesem Bereich aber auch Schülern mit Hauptschulabschluss offen.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Zu den Inhalten, die während der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik vermittelt werden, gehören zum Beispiel Arbeiten am Computer, der Flurfördermittelschein, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit sowie Umweltschutz, der richtige Einsatz der Arbeitsmittel, die Annahme, Lagerung und Kommissionierung sowie der Versand von Gütern und ähnliche kaufmännische Bereiche.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik (m/w)

Nachdem man seinen Status als Azubi durch die Abschlussprüfung abgelegt hat, kann man als normale Fachkraft sein Gehalt verdienen oder sich durch ein Studium oder Fortbildungen weiter qualifizieren. Klassische Weiterbildungsmöglichkeiten sind der geprüfte Logistikmeister, der technische Betriebswirt, Fachwirt Verkehr, technischer Fachwirt, Logistik-Techniker, Diplom-Logistiker, aber auch Diplom-Betriebswirt oder Diplom-Kaufmann. Diese Weiterbildungen sind vor allem dann empfehlenswert, wenn man nicht nur ein höheres Gehalt bekommen möchte, sondern auch wenn man mehr Verantwortung im Betrieb übernehmen will.