*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Verkäufer / Verkäuferin

Datenbasis: 7.722 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.782 € 2.658 € 5.047 €
Baden-Württemberg 1.801 € 2.801 € 5.181 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Bayern 1.808 € 2.645 € 5.253 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Berlin 1.719 € 2.441 € 5.140 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Brandenburg 1.689 € 2.377 € 4.322 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Bremen 1.756 € 2.904 € 4.629 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Hamburg 1.910 € 2.856 € 5.488 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Hessen 1.796 € 2.739 € 5.696 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Mecklenburg-Vorpommern 1.624 € 2.291 € 3.939 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Niedersachsen 1.695 € 2.498 € 4.358 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Nordrhein-Westfalen 1.850 € 2.734 € 5.172 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Rheinland-Pfalz 1.758 € 2.660 € 5.210 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Saarland 1.794 € 2.528 € 4.546 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Sachsen 1.708 € 2.313 € 3.701 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Sachsen-Anhalt 1.803 € 2.684 € 4.611 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Schleswig-Holstein 1.755 € 2.393 € 3.703 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin
Thüringen 1.710 € 2.490 € 4.843 € Jobs Verkäufer / Verkäuferin

Verkäufer / Verkäuferin:

1. Gehalt

Im Schnitt verdient eine Verkäuferin oder ein Verkäufer 2.658 € brutto im Monat und damit ein Jahresgehalt von 31.896 €. 25 % der Berufsangehörigen verdienen weniger als 1.782 € monatlich, 25 % verdienen mehr als 5.047 €. Ermittelt haben wir diese Zahlen anhand von 7.722 Datensätze der letzten zwei Jahre. Diese durchschnittliche Gehaltsspanne ist für ganz Deutschland berechnet worden. Je nach Firmengröße und regionalem Standort kommt es zu Lohnschwankungen.

Einstiegsgehalt und die Differenz zwischen weiblichen und männlichen Fachkräften

Verkäuferinnen und Verkäufer steigen nach der Ausbildung mit einem Durchschnittsgehalt von 2.197 € im Monat ein. Männer verdienen zu Beginn rund 200 € mehr (2.441 €) als ihre weiblichen Kollegen (2.013 €).
Die Gehaltsdifferenz zwischen den Geschlechtern nimmt im Laufe des Berufslebens stark zu: Verkäufer verdienen im Gesamtdurchschnitt 3.184 €, der Lohn der Verkäuferinnen liegt dagegen nur bei 2.289 €.

Große Firmen bezahlen besser

Die Firmengröße spielt beim Verdienst von Verkäufern eine große Rolle. Insbesondere in den Höchstbezügen kann es hier zu großen Unterschieden kommen.

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.450 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.103 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.022 Euro brutto

Ab 40 Jahren steigt das Gehalt kaum noch

Bis zum Alter von 40 Jahren wächst das Einkommen von Verkäufern langsam aber stetig. Danach stagniert das durchschnittliche Gehalt und kann teilweise sogar rückläufig sein, weil besserverdienende Berufsangehörige in Positionen mit Führungsverantwortung übergegangen sind.

Gehalt nach Alter:

  • 25 Jahre = 2.269 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.589 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.865 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.762 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.696 Euro brutto

Ost-West-Gefälle der Gehälter nicht so stark wie in anderen Berufen

Die besten Gehälter beziehen Verkäufer und Verkäuferinnen in Nordrhein-Westfalen (2.734 €), in Baden-Württemberg (2.801 €) und in Hamburg (2.856 €). Zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands bestehen damit kaum Unterschiede. Wesentlich geringer fallen die Gehälter in Sachsen (2.313 €) aus. Das Einkommen für Verkäufer und Verkäuferinnen in den übrigen neuen Bundesländern ist durchschnittlich geringer als im Westen Deutschlands. Allerdings sind diese Ost-West-Differenzen im Vergleich zu anderen Berufsfeldern recht gering.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die gesetzlich anerkannte Ausbildung zum Verkäufer beziehungsweise zur Verkäuferin nimmt zwei Jahre in Anspruch. Ausbildende Betriebe verlangen von ihren Bewerbern gute Kenntnisse in den Fächern Deutsch und Mathematik. Ferner setzen sie sprachliche Gewandtheit, ein sicheres Auftreten gegenüber anderen Personen und Selbstbeherrschung voraus.

Die Ausbildung zum Verkäufer basiert auf dem dualen System. Die Teilnehmer halten sich abwechselnd in ihrem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule auf. Im ersten Jahr stehen Grundlagen wie Kassensysteme, Sortimente oder das Verbuchen von Reklamationen auf dem Lehrplan. Daran schließt sich der flexible Teil der Ausbildung an. In der zweiten Hälfte wählen die Auszubildenden eine von vier möglichen Qualifikationsrichtungen.

Folgende Spezialisierungen bietet die Berufsausbildung zum Verkäufer:

  • Beratung und Verkauf,
  • Warenannahme und Warenlagerung,
  • Marketing,
  • Kasse.

Am Ende der Ausbildung steht die von der Industrie- und Handelskammer durchgeführte Abschluss-Prüfung an. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung arbeiten die Verkäufer in Geschäften des Einzelhandels, in Supermärkten, großen Kaufhäusern oder im Versandhandel. Vor oder während der Berufstätigkeit besteht die Option, die eigene Position und das Gehalt durch Weiterbildungen zu verbessern. Als Ergänzung bietet sich beispielsweise die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel an, welche ein weiteres Jahr dauert. Eine Alternative stellt die Weiterbildung zum Handelsfachwirt dar. Ferner existieren Spezialisierungen, bei denen sich der Verkäufer auf Gebieten wie Kleidung, Garteneinrichtung oder Möbel fortbildet.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Verkäufer/-in.

3. Studium

Die Tätigkeit als Verkäufer setzt eine entsprechende Ausbildung voraus. Der Zugang zum Beruf erfolgt in der Regel nicht durch ein Studium. Besitzt ein ausgebildeter Verkäufer jedoch eine Zugangs-Berechtigung für Hochschulen, darf er studieren. Dadurch erhöht er seine Qualifikationen und eignet sich für spätere Führungs-Aufgaben mit hoher Verantwortung. Als thematisch zum gewählten Beruf passender Studiengang gilt das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf den Handel. Die Dozenten lehren ihren Studenten neben den allgemein erforderlichen Kenntnissen der Betriebswirtschaft Wissen aus folgenden Bereichen:

  • Handels-Management,
  • Marketing,
  • Logistik,
  • Personal und Organisation,
  • Vertriebs-Management.

Das Studium in "BWL Handel" stellt eine spezielle Variante des Studiengangs der Betriebswirtschaftslehre dar. Allerdings bieten nicht alle Hochschulen Vorlesungen mit Schwerpunkt auf den Handel an. Deswegen eignet sich auch ein herkömmliches Studium der Betriebswirtschaftslehre für gelernte Verkäufer. Das allgemeine Studium der BWL beginnt mit Grundlagen aus den Wirtschafts-Wissenschaften. Ergänzend stehen die Fächer Mathematik und Statistik auf dem Lehrplan. In höheren Semestern wählen die Studenten aus Vertiefungen, die sie besonders interessieren. In Bezug auf den vorgestellten Beruf des Verkäufers empfehlen sich Vertiefungs-Vorlesungen in der Logistik und im Marketing. Ferner lernen sie in der Wirtschafts-Informatik Systeme und Lösungen kennen, welche die Verkaufs-Prozesse technisch unterstützen und erleichtern.

4. Tätigkeit

Als Kunde begegnet man ihnen fast täglich, dem/der Verkäufer/in. Ehrlichkeit ist das höchste Gebot dieses Berufsbildes, denn Diebstahl von seitens der Varkäufer/in, kann sich kein Unternehmen leisten. Das Berufsbild unterscheidet sich ein wenig, je nachdem wo die Person angestellt ist. Im Kaufhaus gehören sowohl beratende Tätigkeiten als auch die Abwicklung des Verkaufes zum Tätigkeitsfeld. Wichtig ist hierbei, das den Verkäufern die Ware bekannt ist die verkauft wird und er sich damit auskennt. Für einen Kunden ist es schlimm, wenn er einen Rat benötigt und keiner kann ihm Helfen.