Feinwerkmechaniker/-in Ausbildung

Viele Industriebetriebe und Werkstätten können ihrer Arbeit nur nachgehen, weil sie die richtigen Werkzeuge und Maschinen besitzen. Diese werden vom Feinwerkmechaniker hergestellt. Er ist also nicht nur für die Montage von Geräten nach den Anweisungen eines Ingenieurs zuständig, sondern baut auch kleinste Arbeitsteile, die im Gerät verbaut werden. Dabei wird auf die Hilfe von maschinellen Fertigungsverfahren zurück gegriffen. Auch die Optimierung und das Programmieren von CNC Programmen gehört nach der Ausbildung zum Feinwerkmechaniker zum Berufsbild, ebenso wie die Bedienung dieser Maschinen. Um eine gleichbleibend hohe Qualität gewährleisten zu können, sind sie auch für die regelmäßige Kontrolle der Werkstücke und Bauteile zuständig. Arbeitet eine Maschine fehlerhaft, so ist es ebenfalls der Feinwerkmechaniker, der sich um die Reparatur kümmert. Da viele produzierende Unternehmen den ganzen Tag über in Schichten arbeiten, sollte man neben der Freude an der Arbeit mit Maschinen auch eine gewisse Flexibilität in die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker mitbringen.

Ausbildungsgehalt Feinwerkmechaniker/-in

Im Handwerk Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 644 € 693 € 768 € 834 €
Neue Bundesländer (Ost) 520 € 580 € 650 € 730 €
(Quellenangabe: BIBB)

Erfahren Sie alles über die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker

Wer später in der Herstellung von Werkstücken sein Gehalt verdienen möchte, der beginnt mit einer Ausbildung zum Feinwerkmechaniker in einem Handwerks- oder Industriebetrieb. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre, von denen das erste Jahr den Grundlagen des Berufs gewidmet wird. Materialkunde, erste Bauteile, aber auch Arbeitssicherheit und das Planen von Abläufen stehen hier auf dem Programm. In den folgenden Jahren vertieft der Azubi das erworbene Wissen und lernt, auch anspruchsvollere Bauteile nach Anweisung herzustellen. Darüber hinaus entscheidet er sich jetzt für einen der folgenden Schwerpunkte: Maschinenbau, Feinmechanik, Zerspanungstechnik oder Werkzeugbau. Abhängig vom Ausbildungsbetrieb endet die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker mit einer Gesellenprüfung oder mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer. Häufig sind die Aussichten gut, am Ausbildungsplatz in ein festes Berufsverhältnis übernommen zu werden. Nach einigen Jahren Berufserfahrung hat man dann die Möglichkeit, seinen Meister zu machen. Außerdem hat man als ehemaliger Azubi sehr gute Möglichkeiten, um mit einem Studium der Ingenieurswissenschaften in eine verantwortungsvollere Position mit mehr Gehalt aufzusteigen. Für den Universitäts- oder Fachschulbesuch müssen noch einmal mindestens drei Jahre eingeplant werden.