Anlagenmechaniker / Anlagenmechanikerin Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Wer eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker antritt, wird in erster Linie damit beschäftigt sein, die unterschiedlichsten Bauteile für Apparate, Anlagen und Baugruppen anzufertigen und zusammen zu bauen. Darüber hinaus ist man aber auch dafür verantwortlich, Anlagen einzustellen und zu pflegen, sowie hin und wieder Wartungsarbeiten durchzuführen, damit die Sicherheit im Betrieb gewährleistet ist.

Ausbildungsgehalt als Anlagenmechaniker / Anlagenmechanikerin

Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 951 € 1004 € 1077 € 1135 €
Neue Bundesländer (Ost) 939 € 992 € 1050 € 1100 €
(Quellenangabe: BIBB)

Als Azubi erhält man natürlich ein niedriges Gehalt, das mit jedem erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungsjahr steigt. Nach dem Ende der Ausbildung, wenn man seinen Beruf erfolgreich ergriffen hat, liegt das Gehalt als Anlagenmechaniker je nach Region bei etwa 2.000 Euro brutto.

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Anlagenmechaniker /in.

Über die Ausbildung zum/r Anlagenmechaniker/-in

Möchte man eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker machen, findet diese in der Regel im Betrieb und in der Berufsschule statt. Insgesamt liegt die Ausbildungsdauer bei dreieinhalb Jahren, bei besonders herausragenden Leistungen kann sie aber verkürzt werden. Die Ausbildung als Anlagenmechaniker beginnt dann für gewöhnlich im September, seltener auch schon im August.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

Um einen Ausbildungsplatz in diesem spannenden Tätigkeitsfeld zu finden, sollte man vor allem in den Schulfächern Technik/Handwerken und Mathematik gute Noten haben. Wie viele handwerklich-technische Berufe erfordert auch die Berufsausbildung zum Anlagenmechaniker äußerste Präzision in der Berechnung der Maße und in der endgültigen Herstellung des jeweiligen Werkstücks. Viele Betriebe, die eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker anbieten, lassen ihre Bewerber deshalb ein erstes Werkstück herstellen, ehe sie den Ausbildungsplatz vergeben. Natürlich werden hier noch keine Wunder verlangt, doch sollte man bereits in der Lage sein, mit Säge und Feile sauber arbeiten zu können.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Zu den Ausbildungsinhalten gehören zum Beispiel Material- und Werkzeugkunde, aber auch Sicherheit im Betrieb und natürlich der eigentliche Bau von Anlagen.
Ob der Besuch der Berufsschule an ein oder zwei Tagen in der Woche erfolgt oder ob dafür mehrwöchige Schulblöcke eingeschoben werden, ist übrigens eine Sache zwischen dem ausbildendem Betrieb und der Berufsschule. Nach etwa zwei Lehrjahren erfolgt eine Zwischenprüfung, deren Ergebnis auch für eine mögliche Verkürzung maßgeblich ist. Die Abschlussprüfung, die aus einem theoretischen und einem praktischen Teil besteht, folgt dann am Ende der Ausbildungszeit vor der Industrie- und Handelskammer.