Werkzeugmechaniker/-in Ausbildung

Die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker bereitet auf einen vielseitigen Beruf vor. Hier geht es nicht um die Herstellung einfacher Werkzeuge wie Hammer und Schraubenzieher, sondern vielmehr um komplexere Werkzeuge, mit denen Werkstücke in Serie hergestellt werden können. Das sind zum Beispiel Industriebohrmaschinen, Stanzen und Pressen oder ganze Hammerwerke. Dabei gehört nicht nur die Konstruktion und Herstellung von Werkzeugen zur Arbeit, sondern auch deren Wartung und Reparatur. Dementsprechend sollte man in die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker auch Interesse an technischer und handwerklicher Arbeit mitbringen.
Hat man die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker absolviert, besteht die tagtägliche Arbeit daraus, nach Zeichnungen von Ingenieuren Einzelteile anzufertigen und diese dann zu Werkzeugen und zu Maschinen zu montieren. Feines Arbeiten ist hier unerlässlich, denn teilweise kommt es auf eine Genauigkeit von tausendstel Millimetern an. Auch die Programmierung und Bedienung von Fertigungsmaschinen gehört zur Arbeit. Die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker findet vor allem in Werkstätten und in Industriebetrieben statt, später verdient man sein Gehalt aber auch beim vor-Ort-Service.

Ausbildungsgehalt Werkzeugmechaniker/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 949 € 1000 € 1075 € 1135 €
Neue Bundesländer (Ost) 920 € 972 € 1029 € 1079 €
(Quellenangabe: BIBB)

Die wichtigsten Fakten über die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker

Insgesamt hat diese Berufsausbildung eine Ausbildungsdauer von 3,5 Jahren. Wer mit einem höheren Schulabschluss an den Ausbildungsplatz kommt oder an einer Fachschule bereits ein vorbereitendes Jahr absolviert hat, der kann die Ausbildungsdauer aber auch um bis zu zwölf Monate verringern. Der Azubi lernt im Betrieb, aber auch in der Berufsschule. Begonnen wird dabei mit einem Grundlehrgang Metall, in dem der Auszubildende alles über die verschiedenen Metalle und ihre Bearbeitung lernt. Anschließend wird er Schritt für Schritt, teilweise auch in überbetrieblichen Lehrgängen, an die Arbeit mit Maschinen heran geführt. In der Berufsschule dreht sich währenddessen alles um Mechanik, Chemie und Technische Mathematik, um Steuerungs- und Regelungstechnik und CNC-Technik. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit von Schwerpunktsetzungen in der Stanz- und Umformtechnik, Vorrichtungstechnik, Lehrenbau, Formentechnik und Instrumententechnik sowie in der Bedienung von Pressen, Flurförderfahrzeugen und Kranen.
Es gibt ein breites Feld von Weiterbildungsmöglichkeiten, wenn man die Ausbildung zum Werkzeugmechaniker einmal abgeschlossen hat. Viele Betriebe setzen das sogar voraus, wenn man hier in eine höhere Position mit mehr Gehalt aufsteigen möchte. Neben dem Industrie- und Handwerksmeister ist hier wohl vor allem das technische Studium oder der Ingenieurswissenschaften erwähnenswert.

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