*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Feinwerkmechaniker / in

Datenbasis: 329 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.873 € 2.741 € 3.983 €
Baden-Württemberg 1.832 € 3.041 € 5.015 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Bayern 2.040 € 2.955 € 3.955 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Berlin 1.792 € 2.292 € 2.539 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Brandenburg 1.382 € 2.023 € 2.940 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Bremen 1.606 € 2.350 € 3.415 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Hamburg 2.621 € 3.159 € 3.932 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Hessen 1.810 € 2.883 € 4.401 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.514 € 2.216 € 3.220 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Niedersachsen 1.614 € 2.800 € 3.708 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Nordrhein-Westfalen 2.033 € 2.775 € 3.905 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Rheinland-Pfalz 1.900 € 2.327 € 2.977 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Saarland 1.781 € 2.606 € 3.787 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Sachsen 1.889 € 1.970 € 2.431 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Sachsen-Anhalt 1.939 € 2.097 € 2.486 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Schleswig-Holstein 1.924 € 2.441 € 3.076 € Jobs Feinwerkmechaniker / in
Thüringen 1.464 € 2.142 € 3.113 € Jobs Feinwerkmechaniker / in

Feinwerkmechaniker / Feinwerkmechanikerin:

1. Gehalt

Als Feinwerkmechaniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.741 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 329 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.873 € beginnen, Feinwerkmechaniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.983 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.441 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.041 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Feinwerkmechaniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.566 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.743 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.848 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.740 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.951 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.959 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.617 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.903 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.174 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Tätigkeit des Feinwerk-Mechanikers gehört zur Liste der durch die Handwerks-Ordnung anerkannten Ausbildungs-Berufe. In einer bundesweit einheitlichen und 3½ Jahre andauernden Ausbildung spezialisieren sich die angehenden Feinwerk-Mechaniker in einem Schwerpunkt. Zu den möglichen Fachrichtungen zählen diese Bereiche:

  • Feinmechanik
  • Maschinenbau
  • Zerspanungs-Technik
  • Werkzeugbau

Rein rechtlich benötigen Bewerber auf einen Ausbildungs-Platz keinen vorgeschriebenen Schulabschluss. In der Praxis besitzt rund die Hälfte der eingestellten Personen die mittlere Bildungsreife. Mehr als ein Drittel der Auszubildenden stammt von der Hauptschule. Der Anteil an eingestellten Bewerbern ohne Abschluss beläuft sich auf weniger als fünf Prozent.

Während der Ausbildung befassen sich die Teilnehmer mit den unterschiedlichen Inhalten ihres gewählten Berufes. Sie lernen zunächst die Organisation und den Aufbau ihres Ausbildungs-Betriebs kennen. Daran schließt sich der Umgang mit Bearbeitungs-Vorgängen wie dem Fügen, dem Umformen oder dem Spanen an. Ferner steht der Umgang mit Maschinen sowie die Instandhaltung von Betriebsmitteln auf dem Lehrplan. Vor dem Ende des zweiten Jahres sieht die Handwerks-Ordnung den ersten Teil der Gesellen-Prüfung vor. Die Ausbildung endet nach 3½ Jahren mit dem zweiten Abschnitt der Prüfung.

Der Prüfling weist in den beiden angesprochenen Teilen nach, ob er die für den Beruf des Feinwerk-Mechanikers erforderlichen Qualifikationen beherrscht. Im Gesamtergebnis erhält die Note der ersten Prüfung ein Gewicht von 30 Prozent. Die restlichen 70 Prozent entfallen auf den zweiten Teil der Gesellen-Prüfung.

Feinwerk-Mechanikern mit mindestens zwölf Monaten Berufspraxis steht die Option einer Weiterbildung offen. Geeignete Beispiele stellen die Fortbildungen zum Meister sowie zum Techniker dar. Der Meisterbrief gilt als Voraussetzung, um Führungsaufgaben zu übernehmen oder einen eigenen Betrieb zu eröffnen. Entsprechende Lehrgänge zum Meister im Feinmechaniker-Handwerk bietet die Industrie- und Handelskammer an. Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker dauert im Vergleich zum Meister länger. Die Fortbildung nimmt in Vollzeit zwei Jahre in Anspruch. Zugehörige Fachschulen unterrichten in den Schwerpunkten Maschinen-, Medizin- und Feinwerk-Technik.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Feinwerkmechaniker/-in.

3. Studium

Die vorgestellte Arbeit als Feinwerk-Mechaniker gilt als reiner Ausbildungs-Beruf. Interessierte Personen absolvieren die erläuterte, 3½ Jahre andauernde Ausbildung, ehe sie in ihrem Beruf arbeiten. Folglich besteht keine Notwendigkeit eines vorherigen Studiums an einer Fachhochschule oder Universität. Allerdings besitzen ausgebildete Feinwerk-Mechaniker mit Hochschulzugangs-Berechtigung die Möglichkeit, ein Studium zu beginnen. In diesem Fall stellt das Studium eine weitere Option der Weiterbildung dar.

Bezüglich eines Studiums kommen für den Beruf des Feinwerk-Mechanikers sämtliche Ingenieurs-Studiengänge infrage. Hierzu zählt das bekannte Studium des Maschinenbaus. Die Hochschulen unterteilen die entsprechenden Studiengänge in Bachelor- und Master-Abschlüsse. Das Maschinenbau-Studium beginnt zunächst mit dem sechs bis sieben Semester langen "Bachelor of Science". Einige Hochschulen verwenden den alternativen Titel des "Bachelor of Engineering". Im ersten Jahr hören die Studierenden Vorlesungen zu den essenziellen Grundlagen:

  • Mathematik
  • Physik und Chemie
  • Technische Mechanik
  • Fertigungslehre
  • Werkstoffmechanik

Später sieht der Studienverlaufsplan die Wahl von Schwerpunkten vor. Dadurch erhalten die Studierenden die Chance, ihr Studium an den persönlichen Interessen auszurichten. Das Studium im Maschinenbau zeichnet sich neben den theoretischen Inhalten durch Praktika aus. Oftmals benötigen die Bewerber den Nachweis über ein mehrwöchiges Vor-Praktikum. Während des Studiums stehen ebenfalls diverse Praktika in Einrichtungen der Universität oder in der Industrie an.

4. Tätigkeit

Der Feinwerkmechaniker und die Feinwerkmechanikerin finden ihr Arbeitsumfeld vor allem im Maschinen- und Werkzeugbau, in Maschinenwartungsabteilungen von Unternehmen und bei Herstellerunternehmen für feinmechanische und elektrische Messinstrumente. Darüber hinaus ergeben sich Beschäftigungsmöglichkeiten bei Reparaturdiensten. Ihre Aufgaben umfassen alle berufstypischen Tätigkeiten aus den Bereichen Herstellung, Wartung und Instandsetzung von Maschinen, Systemen, Geräten und Anlagen sowie Produkte der Vorrichtungs- und Formenbautechnik oder der Stanz-, Schnitt- und Umformtechnik. Dabei fertigen sie meist Einzelkomponenten für das Produkt an und setzen diese im späteren Verlauf zu einer Einheit zusammen.

Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn und Durchschnittsgehalt passen sich den Anforderungen an, wie zum Beispiel bei Montageaufträgen.

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