*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Fertigungsmechaniker

Datenbasis: 2.506 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.083 € 2.942 € 4.185 €
Baden-Württemberg 2.277 € 3.152 € 4.375 € Jobs Fertigungsmechaniker
Bayern 2.184 € 2.967 € 4.299 € Jobs Fertigungsmechaniker
Berlin 1.957 € 2.725 € 4.542 € Jobs Fertigungsmechaniker
Brandenburg 1.640 € 2.178 € 3.203 € Jobs Fertigungsmechaniker
Bremen 2.276 € 2.968 € 4.872 € Jobs Fertigungsmechaniker
Hamburg 2.324 € 3.005 € 4.428 € Jobs Fertigungsmechaniker
Hessen 2.129 € 2.924 € 4.250 € Jobs Fertigungsmechaniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.531 € 2.163 € 3.076 € Jobs Fertigungsmechaniker
Niedersachsen 2.134 € 2.847 € 4.101 € Jobs Fertigungsmechaniker
Nordrhein-Westfalen 2.142 € 2.924 € 3.866 € Jobs Fertigungsmechaniker
Rheinland-Pfalz 2.042 € 2.910 € 3.984 € Jobs Fertigungsmechaniker
Saarland 1.830 € 3.127 € 4.961 € Jobs Fertigungsmechaniker
Sachsen 1.586 € 2.117 € 3.044 € Jobs Fertigungsmechaniker
Sachsen-Anhalt 1.667 € 2.204 € 3.462 € Jobs Fertigungsmechaniker
Schleswig-Holstein 1.940 € 2.711 € 4.015 € Jobs Fertigungsmechaniker
Thüringen 1.585 € 2.332 € 4.151 € Jobs Fertigungsmechaniker

Fertigungsmechaniker:

1. Gehalt

Als Fertigungsmechaniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.942 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 2.506 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.083 € beginnen, Fertigungsmechaniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.185 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.711 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.152 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Fertigungsmechaniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.754 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.924 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.078 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.229 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.142 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.116 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.704 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.041 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.542 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Fertigungsmechaniker bzw. Fertigungsmechanikerin ist ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Dauer der Ausbildung beträgt drei Jahre. Sie kann in einer Berufsschule absolviert werden, wo der Azubi berufsspezifische Kenntnisse erhält und lernt, mit Werkzeugen Bauelemente zu fertigen und automatisierte Anlagen in Betrieb zu nehmen. Des Weiteren ist eine Ausbildung im Betrieb möglich. Diese findet dort in Fertigungs- und Montagehallen statt.

Für die Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker /-in benötigen Interessenten Geschicklichkeit, Sorgfalt, technisches Verständnis und eine gute körperliche Verfassung. Zugangsvoraussetzungen gibt es rechtlich keine, aber die meisten Betriebe bevorzugen einen Azubi mit mittlerer Reife. Im ersten Ausbildungsjahr werden technische Grundlagen und Theorien vermittelt. Im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wendet der Azubi das Gelernte praktisch an und muss verschiedene Aufgaben lösen.

In der Ausbildung lernen die Teilnehmer:

  • Bauelemente zu fertigen, zu montieren und instand zu halten
  • Verschiedene Werkzeuge zu benutzen
  • Baugruppen herzustellen
  • Planung und Organisation
  • Betriebswirtschaft
  • Qualitätssichernde Maßnahmen
  • Steuerungstechnik
  • Wartung von technischen Systemen und Maschinen

Die Ausbildung wird schließlich mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen. Nach der Ausbildung sind die Berufsperspektiven sehr gut. Der/die Fertigungsmechaniker /-in kann eine Weiterbildung als Elektrofachkraft oder CNC-Fachkraft ablegen. Es bietet sich auch eine Weiterbildung zum Industriemeister /-in mit Fachrichtung Metall an.

Alternativ zu dieser Ausbildung kann auch eine zum Mechatroniker, Industriemechaniker oder Feinwerkmechaniker gemacht werden und anschließend eine Umschulung oder Weiterbildung zum Fertigungsmechaniker durchlaufen werden. Als angestellter Fertigungsmechaniker /-in ist es dann sinnvoll, sich regelmäßig weiterzubilden, da die Branche ständig in Bewegung ist und Montage und Fertigung sich verändern. Mögliche Fortbildungslehrgänge können Themenbereiche wie Elektrotechnik, EDV-Anwendungen, Elektrische Messtechnik, Qualitätssicherung oder Qualitätsmanagement beinhalten.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Fertigungsmechaniker/-in.

3. Studium

Als Fertigungsmechaniker /-in bietet es sich an, ein Studium in Maschinenbau oder Produktionstechnik zu absolvieren. Die Zulassungsvoraussetzungen sind eine Hochschulreife oder Fachabitur. Die Studiengänge werden an Universitäten und Fachhochschulen angeboten. Es ist auch möglich, per Fernstudium oder berufsbegleitend zu studieren. Einen Numerus Clausus gibt es in der Regel nicht. Wenn eine Universität einen NC verlangen sollte, liegt er bei 3,0.

In dem Studium lernen Fertigungsmechaniker spezielle Produktionsverfahren von unterschiedlichen Gütern kennen. Sie befassen sich mit Verfahrenstechnik, Energietechnik, Fertigungstechnik und Produktionstechnik. Weiterhin erweitern Studenten ihr Wissen, was die Technik der Herstellung von Bauteilen angeht und lernt, Energie umweltschonend und effizient zu nutzen. Zudem wird im Studium erklärt, wie große Maschinen und komplette Anlagen unter Berücksichtigung von Kosten- und Zeiteinsparung gebaut werden. Das Studium ist sehr praxisorientiert und der Student benutzt von Anfang an CAD-Programme, ohne die keine technische Konstruktion und kein mathematisches Modell mehr möglich sind. Die Studenten arbeiten immer im Team mit mehreren Personen zusammen. Ein Praxissemester im fünften oder sechsten Semester ist Teil des Studiums.

Fächer eines Produktions- oder Maschinenbau-Studiums:

  • Mathematik, Physik, Chemie
  • Maschinenbau
  • Konstruktionslehre, Werkstofflehre
  • Pneumatik und Hydraulik
  • Informatik und Informationstechnik
  • Steuerungstechnik
  • Robotik und Optische Technologie
  • Mikrosystemtechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Projektmanagement

Studenten können sich nach dem Grundstudium auf einen Bereich spezialisieren. Zum Beispiel auf Schiffbau, Kraftfahrzeugtechnik oder Automobiltechnik. Die besten Hochschulen für Maschinenbau und Produktionstechnik sind laut Ranking die TU Darmstadt, die Bergakademie Freiberg, die TU Ilmenau, die Universität Rostock und die Universität Stuttgart.

Im Anschluss an das Bachelor-Studium kann der Student in einem viersemestrigen Master sein Wissen noch weiter vertiefen und Maschinenbau oder Produktionstechnik-Spezialfächer wie Anlagenbau, Mechatronik oder Umwelttechnik besuchen. Nach dem Studium stehen Fertigungsmechaniker /-innen mit Master viele Berufsfelder offen. Sie können in die Forschung gehen, in der Lebensmittelindustrie arbeiten, medizinische Geräte produzieren, Fahrzeugteile montieren oder im Qualitätsmanagement tätig werden.

4. Tätigkeit

Fertigungsmechaniker arbeiten in der Fertigung und sind für die Bestellung von Material und Ersatzteilen zuständig. Sie konstruieren und bauen Maschinen und Geräte zusammen und halten die Produktion durch betriebsbereite Anlagen am Laufen. Außerdem entwickeln sie technische Zeichnungen und Modelle und erstellen Montagepläne für Produkte, Geräte, Bauteile und Baugruppen. Darunter fallen unter anderem Haushaltsgeräte, Automobilteile oder Werkzeuge.

Während der Fertigung fügen Fertigungsmechaniker verschiedene Bauteile durch bestimmte Techniken wie Löten, Kleben, Verschrauben oder Fräsen zu einer Maschine oder einem Gerät zusammen. In diesem Zusammenhang sorgen sie dafür, dass der Produktion immer die nötigen Betriebsmittel zur Verfügung stehen. Nach der Montage überprüfen sie das Gerät, Produkt oder die Maschine qualitativ und nehmen gegebenenfalls Verbesserungen, Wartungen und Instandsetzungen durch. Die Fertigungsmechaniker /-innen kontrollieren vorgegebene Sollwerte und führen an Messplätzen Tests und Probedurchläufe durch. Sie sorgen in der Fertigung für einen reibungslosen Ablauf und füllen Schmierstoffe in Maschinen aus. Dabei haben sie eine Kostenoptimierung immer im Blick.

Die Tätigkeit findet in Schichtarbeit, häufig auch am Wochenende statt. Bei der Ausführung seiner Arbeit muss der Fertigungsmechaniker bzw. die Fertigungsmechanikerin Schutzkleidung und Gehörschutz tragen. Da der Beruf langes Stehen abverlangt, wird eine gute körperliche Konstitution benötigt.

Das Monatsgehalt variiert von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab, der Stundenlohn meist vom Normal- oder Schichtbetrieb.

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