*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Mechatroniker

Datenbasis: 1.191 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.978 € 2.798 € 3.957 €
Baden-Württemberg 2.322 € 3.091 € 4.539 € Jobs Mechatroniker
Bayern 2.243 € 2.856 € 3.824 € Jobs Mechatroniker
Berlin 1.877 € 2.463 € 3.418 € Jobs Mechatroniker
Brandenburg 1.707 € 2.168 € 3.159 € Jobs Mechatroniker
Bremen 2.571 € 2.768 € 3.782 € Jobs Mechatroniker
Hamburg 2.190 € 3.190 € 5.090 € Jobs Mechatroniker
Hessen 2.135 € 2.889 € 3.875 € Jobs Mechatroniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.886 € 2.364 € 3.285 € Jobs Mechatroniker
Niedersachsen 2.131 € 2.848 € 3.942 € Jobs Mechatroniker
Nordrhein-Westfalen 2.217 € 2.835 € 4.265 € Jobs Mechatroniker
Rheinland-Pfalz 1.754 € 2.490 € 3.707 € Jobs Mechatroniker
Saarland 1.881 € 2.661 € 3.763 € Jobs Mechatroniker
Sachsen 1.883 € 2.432 € 3.337 € Jobs Mechatroniker
Sachsen-Anhalt 1.756 € 2.044 € 3.389 € Jobs Mechatroniker
Schleswig-Holstein 2.284 € 2.743 € 4.332 € Jobs Mechatroniker
Thüringen 1.841 € 2.609 € 3.268 € Jobs Mechatroniker

Mechatroniker / Mechatronikerin:

1. Gehalt

Mechatroniker verdienen in der Bundesrepublik durchschnittlich 2.798 € brutto im Monat. Das entspricht einem Jahresgehalt von 33.576 €. Ermittelt wurde dieses Durchschnittsgehalt anhand von 1.191 Datensätzen der letzten beiden Jahre.

Die Gehaltsspanne ist mit 1.978 € - 3.957 € vergleichsweise breit. Die Randbereiche zeigen:

  • 25% der Mechatroniker verdienen weniger als 1.978 € im Monat
  • 25% der Mechatroniker verdienen mehr als 3.957 € pro Monat

Allgemein: Neben dem Standort des Arbeitgebers ist besonders auch das Alter des Berufsangehörigen für Gehaltsunterschiede verantwortlich. Wer nach erfolgreichem Abschluss seiner Ausbildung noch seinen Meister macht, kann natürlich mit höheren Gehältern rechnen.

Einstiegsgehalt und Gehalt als Mechatroniker in Abhängigkeit vom Alter

Das Einstiegsgehalt für Mechatroniker und Mechatronikerinnen nach der Ausbildung liegt bei durchschnittlich 2.599 € im Monat. Der Stundenlohn steigt dann bis zum 45. Lebensjahr konsequent an. Mit 45 Jahren gibt es eine deutliche Senkung im Gehalt, anschließend geht die Gehaltskurve bis zum 50. Lebensjahr wieder sehr steil nach oben. Diese Schwankung im Gehalt kann auf die Übernahme von Personalverantwortung zurückzuführen sein.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Mechatroniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.681 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.834 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.886 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.886 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.048 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.013 Euro brutto

Die Region macht den Unterschied

Mechatroniker erhalten in den südlichen Bundesländern das vergleichsweise höchste Durchschnittsgehalt. Dieses liegt in Bayern bei 2.856 € und in Baden-Württemberg bei 3.091 €. Im Mittelfeld liegen sowohl nördliche, als auch östliche Bundesländer: Sachsen-Anhalt (2.044 €) und Schleswig-Holstein (2.743 €). Die niedrigsten Gehälter werden in Brandenburg (2.168 €) und Sachsen (2.432 €) gezahlt. Unterschiedlich hohe Lebenshaltungskosten, aber auch ansässige Industrien und Unternehmen haben hier einen hohen Einfluss auf die Gehälter des Mechatronikers.

Männer, Frauen und das Tarifgehalt

Es sind überwiegend Männer, die dem Beruf des Mechatronikers nachgehen. Dass Frauen und Männer in diesem Beruf gleich gut verdienen, hängt größtenteils damit zusammen, dass viele große Firmen Arbeitsplätze als Mechatroniker anbieten, die an Tarifverträge gebunden sind. Da der vereinbarte Tariflohn unabhängig vom Geschlecht ausgezahlt wird, erhalten Mechatronikerinnen dasselbe Gehalt wie ihre männlichen Kollegen.

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.636 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.833 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.385 Euro brutto

Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Mechatroniker bzw. Mechatronikerin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

Wie viel Netto vom Bruttogehalt übrig bleibt, können Sie schnell und leicht in unserem Gehaltsrechner errechnen.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die duale Ausbildung dauert 3,5 Jahre und findet im ausbildenden Betrieb sowie der Berufsschule statt. Voraussetzung ist ein mittlerer Schulabschluss des Auszubildenden. Bei guten Leistungen verkürzt sich die Ausbildung auf Wunsch auf drei Jahre. Der Auszubildende erwirbt Kenntnisse und Fertigkeiten in vielen Fächern. Dazu gehören Bereiche, wie

  • Metallbearbeitung,
  • Elektrotechnik,
  • Mess- und Prüfverfahren sowie
  • Programmierung,
  • Hydraulik
  • und Pneumatik.

Die duale Ausbildung ermöglicht es den Auszubildenden, das theoretisch Gelernte im Betrieb unter Anleitung anzuwenden. Von seinem Lehrbetrieb stark praktisch unterwiesen ist der Lehrling nach der Ausbildung in der Lage, selbstständig zu arbeiten. Er hat eine große Chance auf eine direkte Übernahme von seinem ausbildenden Betrieb.

Nach bestandener Abschlussprüfung nennen sich die Auszubildenden "Facharbeiter für Mechatronik". Sie arbeiten später eher in praktisch orientierten Bereichen wie beispielsweise an der Bedienung von Maschinen. Ihre Hauptaufgaben liegen im Montieren, Warten und Installieren.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung steht dem Absolventen eine Weiterbildung zum Industriemeister in der Fachrichtung Elektrotechnik oder Mechatronik offen. Bildet er sich als Techniker für Maschinentechnik oder zum technischen Fachwirt weiter, erhöhen sich seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Zur Wahl stehen zudem Weiterbildungen in den Bereichen Kommunikationstechnik und Qualitätsmanagement. Je nach gewählter Art der Qualifikation dauert diese bis zu zwei Jahre.

Weitere Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Mechatroniker/-in.

3. Studium

Das duale Studium verläuft ähnlich wie die Ausbildung und vermittelt die gleichen praktischen Grundlagen. Der angehende Student der Mechatronik benötigt die Hochschulreife oder entsprechende berufliche Qualifikationen, um ein Studium in diesem Fach zu beginnen. Optional wählt er ein Fernstudium. Während desselben lernen die Studenten in den Betrieben und der Universität. In manchen Fällen erhalten sie ein Ausbildungsentgelt von den Betrieben. Die Ausbildung verbindet die Praxis mit einem Studium. Dabei gliedert sich Letzteres in Praxis-Phasen im Betrieb und Präsenz-Phasen an der Hochschule. Das Studium der Mechatronik erfordert gute Kenntnisse in den Bereichen Mathematik, Informatik und Physik. Die Unterweisung der Studenten erfolgt neben anderen in den Fachrichtungen

  • Digitaltechnik,
  • Elektrotechnik,,
  • Informatik,
  • und technische Mechanik.,

Das Studium dauert sieben Semester. Es endet mit dem Abschluss als Facharbeiter in Mechatronik und einem Bachelorabschluss. Somit sind Absolventen zu Ingenieuren ausgebildet und arbeiten im Anschluss an ihr Studium in den unterschiedlichsten Bereichen des Berufs. Im Gegensatz zu Facharbeitern der Mechatronik mit klassischer Ausbildung eröffnet sich ihnen der Bereich der Entwicklung von Produkten und Verfahren.

4. Tätigkeit

Der Beruf Mechatroniker / Mechatronikerin ist in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf. Die Spanne der Einsatzgebiete ist breit gefächert. Der Beruf verbindet Mechanik, Elektrotechnik und Informatik. Mechatroniker arbeiten im Anlagen- und Maschinenbau und in der Automatisierungstechnik. Dabei montieren sie mechanische, elektronische und elektrische Anlagen und Maschinen zu komplexen Systemen und halten diese instand. Sie sind für die Inbetriebnahmen und Installationen der Systeme genauso wie für die Wartung zuständig. Zu dem Berufsbild gehört die Programmierung von Maschinen. Klassische Arbeiten in diesem Beruf sind das Prüfen, Erkennen und Beheben von Fehlern. Dabei finden sie sich mitunter in Betrieben der


    • Automobil- und Luftfahrtindustrie,
    • der Stahlindustrie,
    • der Medizintechnik,
    • der Elektroindustrie
    • und im Handwerk.

    Innerhalb dieser Industriezweige arbeiten sie entweder in Werkstätten, auf Baustellen oder im Kundenservice. Als Elektro- und Metallfachkräfte weichen die Einsatzgebiete innerhalb des Berufsfeldes – je nachdem in welchen Betrieben der Mechatroniker arbeitet – stark voneinander ab.

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