Jobangebote für Mechatronikentwickler (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Mechatronikentwickler

Datenbasis: 19 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.873 € 3.924 € 6.515 €
Baden-Württemberg 3.161 € 4.318 € 7.169 € Jobs Mechatronikentwickler
Bayern 3.140 € 3.612 € 3.951 € Jobs Mechatronikentwickler
Berlin 2.670 € 3.648 € 6.056 € Jobs Mechatronikentwickler
Brandenburg 2.188 € 2.989 € 4.963 € Jobs Mechatronikentwickler
Bremen 2.801 € 3.826 € 6.352 € Jobs Mechatronikentwickler
Hamburg 3.047 € 4.163 € 6.911 € Jobs Mechatronikentwickler
Hessen 3.325 € 4.542 € 7.541 € Jobs Mechatronikentwickler
Mecklenburg-Vorpommern 2.111 € 2.884 € 4.788 € Jobs Mechatronikentwickler
Niedersachsen 2.620 € 3.580 € 5.944 € Jobs Mechatronikentwickler
Nordrhein-Westfalen 2.644 € 3.612 € 5.996 € Jobs Mechatronikentwickler
Rheinland-Pfalz 2.925 € 3.996 € 6.634 € Jobs Mechatronikentwickler
Saarland 2.731 € 3.731 € 6.195 € Jobs Mechatronikentwickler
Sachsen 2.209 € 3.018 € 5.011 € Jobs Mechatronikentwickler
Sachsen-Anhalt 2.166 € 2.958 € 4.911 € Jobs Mechatronikentwickler
Schleswig-Holstein 2.522 € 3.446 € 5.722 € Jobs Mechatronikentwickler
Thüringen 2.102 € 2.873 € 4.769 € Jobs Mechatronikentwickler

Mechatronikentwickler:

1. Gehalt

Als Mechatronikentwickler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.924 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 19 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.873 € beginnen, Mechatronikentwickler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.515 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.446 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.318 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Mechatronikentwickler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.061 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.991 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.938 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.120 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.120 Euro brutto
  • 50 Jahre = - Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.451 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.898 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.736 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der/die Mechatronikentwickler /-in ist ein ingenieurstechnischer Beruf, der über ein Studium erlernbar ist. Alternativ können Personen, die über keinen Hochschulabschluss verfügen, eine Ausbildung zum/zur Mechatroniker /-in durchlaufen. Anschließend besteht über eine Weiterbildung die Möglichkeit, Zugang zu einem Mechatronikstudium zu erhalten.

Die Ausbildung zum/zur Mechatroniker /-in geht über 3,5 Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule statt. Rechtlich gibt es keine Zugangsvoraussetzungen. Betriebe stellen bevorzugt Schulabgänger mit mittlerer Reife oder Hochschulreife ein, die gute Mathematik-, Physik- und Englischkenntnisse besitzen.

In der Ausbildung befasst sich der Azubi mit allen Bereichen der Mechanik. In praktischen Unterrichtseinheiten lernt er, verschiedene Maschinen und Handwerkzeuge zu bedienen. Er erhält Bohr- und Schweißkenntnisse und lernt Verfahren und Messgeräte auszuwählen und zu benutzen. Weiterhin vermittelt die Ausbildung Fachwissen in Elektrik und Elektronik. Der Azubi erstellt elektrische Schaltungen und konfiguriert Netzwerke. Im letzten Ausbildungsjahr lernt er Steuer- und Regeleinrichtungen zu überprüfen, Parameter einzustellen und komplexe mechatronische Systeme in Betrieb zu nehmen. Der Azubi schließt die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung ab, die aus zwei Teilen besteht. Um beruflich weiterzukommen, kann der ausgebildete Mechatroniker eine Prüfung als Industriemeister /-in ablegen und sich damit für ein Studium qualifizieren.

Anpassungsweiterbildungen und Zusatzqualifikationen in einem Fachbereich verschaffen dem Mechatroniker eine gute Startposition für die Tätigkeit als Mechatronikentwickler /-in. Zudem helfen sie ihm, beruflich auf dem Laufenden zu bleiben. Er erweitert und aktualisiert sein Fachwissen.

Mögliche Zusatzqualifikationen für den/die Mechatroniker /-in sind:

Themen, die sich für eine Anpassungsweiterbildung anbieten, sind Mechatronik, Mikrotechnik, Robotik, Automatisierungstechnik, Informations- und Kommunikationstechnik, Energie- und Anlagentechnik, Mess- und Steuerungstechnik, Wartung und Instandhaltung, Qualitätsprüfung, Arbeitssicherheit und Prozessautomatisierung.

3. Studium

Um als Mechatronikentwickler /-in oder Ingenieur der Mechatronik arbeiten zu können, muss ein Studium der Mechatronik absolviert werden. Der Bachelorstudiengang findet in Voll- oder Teilzeit statt. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester. Zulassungsvoraussetzungen sind eine allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife und technisches Verständnis. Bei einigen Hochschulen muss der Bewerber ein Vorpraktikum nachweisen können.
Die Mechatronik steckt in jeder Maschine mit intelligenten Systemen. Das können Sensoren, elektronische Prothesen oder Computertechnologien sein. Der Begriff findet seinen Ursprung in der Feinmechanik und Informatik.

Wer Mechatronik studiert, befasst sich vor allem mit Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik. Das Grundstudium vermittelt Kenntnisse der Geometrie und ingenieurwissenschaftliches Grundwissen. Auf dem Stundenplan stehen Konzepte der Mechatronik, Mathematik, Physik und Elektrotechnik. Der Studierende lernt, elektromagnetische Felder und elektrische Schaltungen zu berechnen und beschäftigt sich mit Programmiersprachen, Rechnerarchitekturen und Algorithmen. Weiterhin erhält er Kenntnisse der 3-D Modellierung. Im Hauptstudium beginnt der Student, im Team mit anderen Studierenden, Apps oder Motorsteuerungen zu entwickeln. Zudem wählt er eine Vertiefungsrichtung aus und spezialisiert sich in einem Bereich wie Robotik oder Automation. Ein Praxissemester ist Pflicht. Das Bachelorstudium ist in Modulen aufgebaut und stark praxisorientiert.

Die wichtigsten Fächer des Mechatronik-Studiengangs sind:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Elektrotechnik,
  • Automatisierungstechnik,
  • Informatik,
  • Mechatronik,
  • Werkstofftechnik,
  • CAD-Programmierung,
  • Produktionstechnik,
  • Systemtechnik,
  • Technische Mechanik,
  • Thermodynamik,
  • Statik,
  • Automotive,
  • Digitale Signalverarbeitung,
  • Strömungsmechanik,
  • Regelungstechnik,
  • Maschinenbau,
  • Robotik.

Am Ende des Mechatronik-Studiums ist der Student in der Lage, Systeme die Komponenten der Mechanik, Hardware und Software enthalten, zu verbessern oder zu erstellen. Der Student schließt den Studiengang mit einer wissenschaftlichen Bachelorarbeit ab.

Um die Einstiegschancen ins Berufsleben zu erhöhen empfiehlt sich ein anschließendes Masterstudium. Dieses umfasst vier Semester. In dieser Zeit vertieft der Absolvent sein Fachwissen in Mechatronik, Elektronik und Informatik. Er erhält zudem fundierte Kenntnisse mechatronischer Systeme, die ihn für eine Tätigkeit in der Forschung qualifizieren.

4. Tätigkeit

Ein Bachelor of Engineering mit der Fachausrichtung Mechatronik befasst sich bei seiner Arbeitsausübung mit einer Vielzahl von ingenieurstechnischen und entwicklungstechnischen Aufgaben hinsichtlich der Herstellung von mechatronischen Produkten und Systemen.

Der/die Mechatronikentwickler /-in findet in Industrieunternehmen und in Betrieben des Fahrzeug- und Elektromaschinenbaus eine Anstellung und entwickelt und konstruiert Maschinen, Anlagen und Geräte, die elektronische, mechanische und informationstechnische Komponenten haben. Sie übernehmen leitende Aufgaben, kümmern sich um die Projektplanung, berechnen elektronische Stabilisierungsprogramme oder entwerfen automatische Transporteinrichtungen. Weiterhin optimieren sie Arbeitsabläufe in der Fertigung und Montage und wirken bei der Inbetriebnahme von Produkten und Produktionsanlagen mit. Sie sind auch bei der Wartung von komplexen Maschinen tätig. Zu ihren Aufgaben gehören die Qualitätssicherung und die Anwenderberatung. Weiterhin übernehmen sie beratende Tätigkeiten im Kundenservice und im technischen Vertrieb.

Mechatronikentwickler arbeiten häufig mit technischen Maschinen, Handwerkzeugen und Messgeräten. Da die mechatronischen Geräte zuverlässig funktionieren müssen, benötigen sie handwerkliches Geschick, Sorgfalt und technisches Verständnis. Sie arbeiten in Werkhallen und sind oftmals Maschinenlärm, Dämpfen und Gerüchen ausgesetzt. Bei ihrer Tätigkeit tragen sie deshalb Schutzkleidung. Oft kommt es vor, dass sie den Bereitschaftsdienst übernehmen oder in Schichtarbeit arbeiten.

Sie arbeiten meist in Wirtschaftsunternehmen, welche mechatronische Produkte herstellen oder verwenden. Aber auch Ingenieurbüros bieten für die Sicherung der Einkommen eine gute Alternative.

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