*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Mechatronikingenieur

Datenbasis: 19 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.962 € 4.046 € 6.717 €
Baden-Württemberg 3.259 € 4.452 € 7.391 € Jobs Mechatronikingenieur
Bayern 3.238 € 3.724 € 4.074 € Jobs Mechatronikingenieur
Berlin 2.753 € 3.761 € 6.244 € Jobs Mechatronikingenieur
Brandenburg 2.256 € 3.082 € 5.117 € Jobs Mechatronikingenieur
Bremen 2.888 € 3.945 € 6.549 € Jobs Mechatronikingenieur
Hamburg 3.142 € 4.292 € 7.125 € Jobs Mechatronikingenieur
Hessen 3.428 € 4.683 € 7.775 € Jobs Mechatronikingenieur
Mecklenburg-Vorpommern 2.177 € 2.974 € 4.937 € Jobs Mechatronikingenieur
Niedersachsen 2.702 € 3.691 € 6.128 € Jobs Mechatronikingenieur
Nordrhein-Westfalen 2.726 € 3.724 € 6.182 € Jobs Mechatronikingenieur
Rheinland-Pfalz 3.016 € 4.120 € 6.840 € Jobs Mechatronikingenieur
Saarland 2.816 € 3.847 € 6.387 € Jobs Mechatronikingenieur
Sachsen 2.278 € 3.112 € 5.166 € Jobs Mechatronikingenieur
Sachsen-Anhalt 2.233 € 3.050 € 5.063 € Jobs Mechatronikingenieur
Schleswig-Holstein 2.601 € 3.553 € 5.899 € Jobs Mechatronikingenieur
Thüringen 2.168 € 2.962 € 4.917 € Jobs Mechatronikingenieur

Mechatronikingenieur / in:

1. Gehalt

Als Mechatronikingenieur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.046 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 19 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.962 € beginnen, Mechatronikingenieure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.717 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.553 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.452 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Mechatronikingenieur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.061 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.991 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.938 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.120 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.120 Euro brutto
  • 50 Jahre = - Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.558 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.019 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.883 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Den Titel Master im Fach Mechatronik, den man braucht um Mechatronikingenieur zu werden, kann nur erlangen, wer ein Studium an einer Hochschule oder Universität absolviert. Allerdings ist es ebenso möglich, eine Berufsausbildung in dieser Branche aufzunehmen. So kann der Beruf des Mechatronikers in dualer Form erlernt werden. Die Auszubildenden sammeln im Betrieb praktische Erfahrungen und besuchen zusätzlich den Unterricht an einer Berufsschule. Einige Ausbildungsinstitute bieten alternativ eine rein schulische Ausbildung an. Menschen mit Behinderung können außerdem auf spezielle Programme zum Beispiel von Bildungswerken zurückgreifen.

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden einen Einblick in folgende Tätigkeitsfelder:

  • Das Schweißen von Blechen, Rohren und Profilen
  • maßgenaue Bohrungen,
  • das Zusammenbauen von Gehäusen und Schaltgerätekombinationen,
  • das Verdrahten verschiedenster Baugruppen und Geräte,
  • den Aufbau von Messeinrichtungen sowie die Auswahl geeigneter Messtechniken,
  • die Installation und Konfiguration von Netzwerken,
  • den Aufbau elektrischer Schaltungen entsprechend der jeweiligen Problemstellung,
  • das Prüfen von Steuer-, Regel-, und Überwachungseinrichtungen,
  • das Anbringen von Isolierungen, Verkleidungen und Schutzvorrichtungen,
  • die Inbetriebnahme mechatronischer Geräte.

Das duale Ausbildungsmodell dauert mit dreieinhalb Jahren etwas länger als die meisten anderen Berufsausbildungen. Die Prüfung, die die Auszubildenden abschließend belegen müssen, gliedert sich in zwei Teile. Der erste Teil findet bereits am Ende des zweiten Lehrjahrs statt und wird als „Arbeiten an einem mechatronischen System“ bezeichnet. Hier gilt es eine Aufgabe zu bewältigen, die unter anderem eine situative Gesprächsphase sowie eine schriftliche Problemstellung beinhaltet. Im Rahmen des zweiten Prüfungsteils müssen die Auszubildenden ihr Wissen in den Bereichen Arbeitsauftrag, Arbeitsteilung, Funktionsanalyse und Wirtschafts- und Sozialkunde unter Beweis stellen.
Zwar ist offiziell kein bestimmter Schulabschluss als Zugangsvoraussetzung vorgeschrieben. Jedoch empfiehlt sich ein mittlerer Bildungsabschluss. Die Bewerber sollten gute Mathematikkenntnisse mitbringen. Sowohl in der Ausbildung als auch bei ihrer späteren Tätigkeit als Mechatroniker kommen sie häufig mit Messdaten in Kontakt, die es zu erheben und auszuwerten gilt. Außerdem wird ein gewisses physikalisches Verständnis erwartet.

3. Studium

Um ein Masterstudium im Fach Mechatronik aufnehmen zu dürfen, muss ein Bachelor, vorzugsweise in eben diesem Fach, absolviert worden sein. Unter Umständen werden auch Bewerber zugelassen, die einen ersten Abschluss in den Studiengängen Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik oder Maschinenbau vorweisen können. Bei der Vergabe der zur Verfügung stehenden Studienplätze werden in erster Linie die im grundständigen Studium erbrachten Leistungen berücksichtigt.
Der Masterstudiengang vertieft die im Rahmen des Bachelorstudiums erworbenen Kenntnisse. Zu den Pflichtmodulen, die die Studenten zu belegen haben, gehören:

  • Ausgewählte mechatronische Systeme,
  • Mikrosystemtechnik,
  • Mikroproduktionstechnologien,
  • Mikrosystemtechnische Werkstoffe,
  • Mikrocontrollereinsatz in mechatronischen Systemen,
  • Simulation mechatronischer Systeme,
  • Physikalische Effekte für die Mikrosystemtechnik.

Oftmals haben die Studenten bereits während des grundständigen Studiums persönliche Schwerpunkte gesetzt. Auch im Rahmen des Masters sind solche Spezialisierungen in Form von Wahlpflichtmodulen möglich. Zur Auswahl stehen unter anderem die Themenbereiche:

  • Ausgewählte mechatronische Systeme,
  • Ausgewählte Präzisionsgeräte,
  • Ausgewählte optische Geräte,
  • Qualitätsmanagement.

Zudem besteht weiterhin die Möglichkeit, Praktikumsphasen in den Studienverlauf zu integrieren. Bis zum Bachelor benötigen die Studenten im Schnitt sechs bis acht Semester. Das Masterstudium nimmt noch einmal zwei bis vier Semester in Anspruch. Gegebenenfalls kann sogar im Anschluss an den Master eine noch Weiterbildung erfolgen, zum Beispiel im Fach Robotik.

Ähnlich wie im grundständigen Studium gilt es auch beim Master Klausuren zu bestehen und verstärkt an Projekten mitzuarbeiten. Außerdem müssen die Studenten abschließend erneut eine Thesis verfassen, die in die Gesamtnote mit einfließt. Generell erfordert das Fach Mechatronik einige grundlegende Kompetenzen. Dazu gehört zunächst die Mathematik. Besonders zu betonen sind Teilgebiete wie die Differential- und Vektorrechnung sowie geometrische Zusammenhänge. Außerdem sollten die Studenten in der Lage sein, physikalische Gesetzmäßigkeiten zu verstehen und einzuordnen. Ein weiteres Fach, mit dem die angehenden Mechatroniker vertraut sein sollten, ist die Informatik. Ebenfalls zwingend erforderlich sind gute bis sehr gute Englischkenntnisse.

4. Tätigkeit

Absolventen eines Mechatronik-Studiums werden als Mechatronik-Ingenieure dazu eingesetzt, automatisierte Geräte und Maschinen zu entwickeln und zu konstruieren. Diese beinhalten sowohl mechanische und elektronische als auch informationstechnische Komponenten. In all diesen Bereichen verfügen die Mechatronik-Ingenieure über das nötige Fachwissen.
Eine weitere Aufgabe, die ihnen zukommt, ist die Organisation von Fertigungsprozessen. Hier dürfen Wirtschaftlichkeit und Effektivität der Produktion nicht außer Acht gelassen. Außerdem planen und koordinieren die Experten diverse Wartungsmaßnahmen mechatronischer Anlagen und Systeme. Ebenso bringen sie ihr Wissen im Kundenservice sinnvoll ein. Sie sind in der Lage, über Abläufe und Produktionsweisen sachkundig zu informieren. Also beraten sie Kunden hinsichtlich der Nutzung der komplexen Produkte und entwickeln geeignete Konzepte zur Umsetzung von Großaufträgen.

Ein weiteres beliebtes Tätigkeitsfeld ist die Forschung. Ein Master of Mechatronik verfügt über das nötige Fachwissen, um Studien durchzuführen und auszuwerten. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse entwickeln sie stets neue Technologien. Nicht selten ist mit der forschenden Tätigkeit auch ein Lehrauftrag an einer Universität oder Hochschule verbunden. Als Professor oder wissenschaftlicher Mitarbeiter lassen sie die Studenten an ihrem Wissen teilhaben.

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar