Technische/-r Produktdesigner/-in (alle Fachrichtungen) Ausbildung

Inhaltsverzeichnis

Als Technischer Produktdesigner ist man ein wichtiger Mitarbeiter in zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens. Die Berufsangehörigen können ebenso im Modellbau eingesetzt werden wie in der Architektur oder im Baugewerbe. Hat man seine Ausbildung abgeschlossen, ist man zum Beispiel damit beschäftigt, Modellaufnahmen oder Skizzen anzufertigen, nach Auftrag des Ingenieurs ganze Bauteile oder Baugruppen in den verschiedensten Ansichten zu zeichnen, die dazu gehörenden Berechnungen durchzuführen und passende Dokumentationen zu erstellen. Dabei arbeitet man nicht nur am Zeichenbrett, sondern auch mit verschiedenen Computerprogrammen.

Ausbildungsgehalt als Technische/-r Produktdesigner/-in

In der Industrie und dem Handel Ausbildungsdauer: 42 Monate
1. Lehrjahr 2. Lehrjahr 3. Lehrjahr 4. Lehrjahr
Alte Bundesländer (West) 956 € 1008 € 1083 € 1041 €
Neue Bundesländer (Ost) 937 € 990 € 1049 € 1100 €
(Quellenangabe: BIBB)

Alles zum Einstiegsgehalt, das Gehalt nach Alter, Geschlecht und Bundesland hier: Gehalt als Technische/-r Produktdesigner/-in.

Über die Ausbildung zum/r Technischen Produktdesigner/-in

In der Regel liegt die Ausbildungsdauer in dieser Ausbildung bei 3,5 Jahren. Die meisten Azubis haben mindestens die Mittlere Reife, wenngleich dies für die Bewerbung nicht vorgeschrieben wird. Mit einem guten Schulabschluss oder entsprechenden Leistungen kann die Ausbildungsdauer darüber hinaus auch um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Fachliche und persönliche Voraussetzungen

An dieser Ausbildung Interessierte sollten möglichst gleichermaßen mathematische und zeichnerische Fähigkeiten besitzen, da vor allem das Berechnen und Skizzieren den Berufsalltag ausmachen. Da Skizzen häufig mit Computerprogrammen erstellt werden, sollte man auch gerne am PC arbeiten wollen.

Ausbildungsinhalte und Ablauf

Während der Ausbildung zum Technischen Produktdesigner wählt der Azubi einen thematischen Schwerpunkt: Produktgestaltung und –konstruktion oder Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Die Spezialisierung erfolgt dabei nach dem ersten Ausbildungsjahr.

Allen gemeinsam werden diese Lehrinhalte vermittelt:

  • IT-gestützte Konstruktionsverfahren;
  • Berechnungen und Unterscheidungsmerkmale von Fertigungsverfahren,
  • Montagetechniken sowie Hilfs- und Werkstoffen;
  • Durchführung von Simulationen;
  • Grundlagenwissen zu Gestaltung, Entwurf und Konstruktion.

Möglichkeiten nach der Ausbildung zum/r Technischen Produktdesigner/-in

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten sich nach der Ausbildung zum Technischen Zeichner anbieten, hängt in erster Linie vom gewählten Schwerpunkt ab. Viele nutzen zum Beispiel die Gelegenheit, um anschließend ein Studium der Architektur oder einen Ingenieursstudiengang zu ergreifen. Auch Weiterbildungen zum Konstrukteur kämen bei diesem Berufsbild in Frage. Gerade größere Unternehmen setzen ein Studium oft voraus, wenn man sich auf eine höhere Position mit mehr Verantwortung und einem entsprechenden Gehalt bewerben möchte.

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