Jobangebote für Konstrukteur (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Konstrukteur

Datenbasis: 1.915 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.500 € 3.491 € 4.953 €
Baden-Württemberg 2.852 € 3.808 € 5.055 € Jobs Konstrukteur
Bayern 2.642 € 3.648 € 5.022 € Jobs Konstrukteur
Berlin 1.740 € 2.430 € 3.117 € Jobs Konstrukteur
Brandenburg 2.444 € 2.829 € 4.591 € Jobs Konstrukteur
Bremen 1.941 € 2.758 € 4.002 € Jobs Konstrukteur
Hamburg 2.758 € 3.518 € 5.289 € Jobs Konstrukteur
Hessen 2.812 € 3.523 € 5.040 € Jobs Konstrukteur
Mecklenburg-Vorpommern 2.167 € 2.500 € 2.783 € Jobs Konstrukteur
Niedersachsen 2.549 € 3.372 € 4.264 € Jobs Konstrukteur
Nordrhein-Westfalen 2.581 € 3.545 € 5.380 € Jobs Konstrukteur
Rheinland-Pfalz 2.738 € 3.474 € 4.804 € Jobs Konstrukteur
Saarland 1.888 € 3.057 € 3.730 € Jobs Konstrukteur
Sachsen 2.083 € 2.686 € 3.243 € Jobs Konstrukteur
Sachsen-Anhalt 2.117 € 2.506 € 3.674 € Jobs Konstrukteur
Schleswig-Holstein 2.636 € 3.665 € 5.079 € Jobs Konstrukteur
Thüringen 1.772 € 3.108 € 4.434 € Jobs Konstrukteur

Konstrukteur / Konstrukteurin:

1. Gehalt

Was verdient ein Konstrukteur? Basierend auf 1.915 Datensätzen haben wir für den Beruf ein deutschlandweites Durchschnittseinkommen von 3.491 € im Monat, ein Jahresgehalt von 41.892 € ermittelt. Die Gehaltsspanne bei dem Konstrukteur liegt zwischen 2.500 € und 4.953 € brutto im Monat.

Der Verdienst schwankt je nach Region
Während die Fachkraft in Baden-Württemberg durchschnittlich 3.808 € verdient, liegen die niedrigsten Durchschnittslöhne in Brandenburg (2.829 €) und Sachsen-Anhalt (2.506 €).
Die Gehaltsdifferenz gleicht sich beim Blick auf die jeweiligen Lebenshaltungskosten jedoch wieder aus – diese sind im Südwesten Deutschlands sehr viel höher als in den neuen Bundesländern.

Einstiegsgehälter von Frauen und Männern
Das Einstiegsgehalt nach der Weiterbildung zum Konstrukteur liegt bei rund 3.145 €. Frauen verdienen zum Einstieg mit 2.994 € deutlich weniger Lohn als Männer (3.145 €). Mit dem Alter steigt das Einkommen, bis auf eine Gehaltsschwankung um das 40. Lebensjahr, kontinuierlich an. Eine Differenz des Durchschnittsgehalts zwischen Frauen (3.168 €) und Männern (3.515 €) bleibt jedoch bestehen.

Weitere Gehälter in Abhängigkeit vom Alter:

  • 25 Jahre = 3.222 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.400 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.516 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.711 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.711 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.914 Euro brutto

Die Gehaltsspanne des Konstrukteurs - Einflussfaktor Firmengröße
Das Gehalt des Konstrukteurs kann in den Spitzenwerten sogar fast die 5.000 € Monatsgehalt-Marke erreichen: Unsere Analyse zeigt den höchsten Wert von 4.903 € in Nordrhein-Westfalen. Aus gehaltstechnischer Sicht ist die Weiterbildung zum Konstrukteur definitiv lohnenswert. Wer noch mehr Lohn herausholen möchte, sollte sich mit der Ausbildung in der Tasche vor allem in großen Unternehmen bewerben. Hier lässt sich mehr Gehalt herausholen.

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.353 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.650 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.906 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer als Konstrukteur/-in arbeiten will, muss eine entsprechende Weiterbildung besuchen. Dabei ist es wichtig, sich für eine entsprechende Fachrichtung zu entscheiden. Möglich ist die Weiterbildung in diesen Fachrichtungen:

  • Maschinen- und Anlagentechnik,
  • Stahl- und Metallbautechnik,
  • Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik,
  • Holztechnik und
  • Elektrotechnik.

Während der Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in stehen diese Themen auf dem Lehrplan: Konstruktionen, Bauelemente, Normung, CAD-Anwendung, CAD-Arbeitstechnik, Fertigungsverfahren, Maschinenbaukonstruktion, Toleranzen und Passungen. Da es sich um eine einheitlich geregelte Weiterbildung handelt, muss im Vorfeld eine Ausbildung absolviert werden. Auch Praxisjahre sind Grundvoraussetzung für diese Weiterbildung. Wer die Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in absolvieren möchte, kann in der Regel eine der folgenden Ausbildungen vorweisen:

➤ Die Ausbildung zum/zur technischen Systemplaner/-in dauert dreieinhalb Jahre und wird mit den Schwerpunkten Elektrotechnische Systeme, Stahl- und Metallbautechnik sowie Versorgungs- und Ausrüstungstechnik angeboten. Während der Ausbildung wird vermittelt, wie Unterlagen, Berechnungen und Skizzen ausgeführt und angewendet werden. Auch die rechnergestützte Konstruktion, die Unterscheidung und Beurteilung von Werkstoffen sowie die Beurteilung von Systemkomponenten wird thematisiert. Schematische, perspektivische und technischen Darstellungen werden im Rahmen der Ausbildung angefertigt.

➤ Die Ausbildung zum/zur technischen Produktdesigner/-in dauert dreieinhalb Jahre und wird mit den Schwerpunkten Produktgestaltung und -konstruktion sowie Maschinen- und Anlagenkonstruktion angeboten. Auch bei dieser Ausbildung werden Kenntnisse IT-gestützte Konstruktionsverfahren vermittelt. Berechnungen und Unterscheidungsmerkmale von Fertigungsverfahren, Montagetechniken sowie Hilfs- und Werkstoffen werden unterrichtet. Darüber hinaus werden Simulationen ausgeführt. Auch die Prinzipien zu Gestaltung, Entwurf und Konstruktion werden während der Ausbildung vermittelt.

Auch eine Ausbildung sowie Berufspraxis im Konstruktionsbereich der Holz-, Elektro- oder Metallbranche können als Voraussetzung für die Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in anerkannt werden. Eine Alternative zur Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in stellen diese Berufe dar:

  • die Weiterbildung zum/zur CAD-Fachkraft mit den Schwerpunkten Elektrotechnik oder Metall,
  • die Weiterbildung zum/zur staatlich geprüften Techniker/-in mit den Schwerpunkten Elektrotechnik, Feinwerktechnik, Heizungs-/Lüftungs-/Klimatechnik, Maschinentechnik mit dem Schwerpunkt Konstruktion oder Metallbautechnik mit dem Schwerpunkt Leichtmetall- oder Stahlbau.
3. Studium

Wie bereits eingangs erläutert, handelt es sich bei der Weiterbildung zum/zur Konstrukteur/-in um eine klassische und bundesweit einheitlich geregelte Weiterbildung. Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein entsprechendes Studium absolvieren. Hinter dem Studienfach Konstruktionstechnik verbergen sich diese Fächer:

  • Entwicklung und Konstruktion, Konstruktionstechnik, Konstruktion und Fertigung sowie Maschinenbau (Entwicklung und Konstruktion, Konstruktion und Produktion, Konstruktion und Entwicklung oder Maschinenkonstruktion) im grundständigen Studium.
  • Computer Aided Robust Engineering, Entwicklung und Konstruktion sowie Maschinenbau mit Schwerpunkt Konstruktionstechnik im weiterführenden Studium.

Bei den erwähnten Studienfächern stehen unter anderem diese Inhalte auf dem Lehrplan:

➤ Themen im grundständigen Studium: Angewandte Konstruktionswissenschaften, Antriebselemente, Betriebslehre, Elektrotechnik, Energielehre, Konstruktions- und Fertigungsmethoden, Informatik, Kommunikation, Mathematik, Physik, rechnergestützte Konstruktion, Mechanik sowie Werkstoffkunde.

➤ Themen im weiterführenden Studium: Angewandte Maschinendynamik und Mehrkörpersysteme, Computational Fluid Dynamics, Festigkeitslehre und Betriebsfestigkeitslehre, Leichtbauwerkstoffe, Leichtbauentwürfe, Numerik, Produktvalidierung, Fertigungseinführung, Reverse Engineering, Schadensanalytik, Bruchmechanik, Umweltverfahrenstechnik, Prozessverfahrenstechnik, Energiewirtschaft, Förderanlagen sowie deren Steuerung.

Das grundständige Studium der Konstruktionstechnik wird immer häufiger auch als Duales Studium angeboten, bei dem die erwähnten Studieninhalte des grundständigen Studiums mit einer Ausbildung im Betrieb kombiniert werden. Mögliche kombinierbare Ausbildungsberufe sind dabei der/die Konstruktionsmechaniker/-in oder der/die technische/-r Produktdesigner/-in.

Eine Alternative zum Studium der Konstruktionstechnik sind die folgenden Studiengänge, die sowohl in der grundständigen als auch in der weiterführenden Variante angeboten werden: Produktentwicklung, Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Automatisierungstechnik, Systems Engineering und Fahrzeugtechnik. Dabei steht thematisch auch die Entwicklung und Konstruktion von einzelnen Baukomponenten und kompletten Maschinen im Fokus, die vom Erstentwurf bis zur Serienfertigung begleitet werden. Eine weitere Gemeinsamkeit ist der Einsatz von Elektro- und Automatisierungstechniken sowie der Metallbearbeitung.

Wer eine Aus- und eine Weiterbildung absolviert, kann als Konstrukteur/-in arbeiten. Dafür ist kein Studium nötig. Wer hingegen als Gutachter, in der Qualitätssicherung, in der Konstruktion, in der Produktentwicklung, im Vertrieb, im Verkauf oder im Management tätig sein will, der hat in der Regel ein Studium absolviert.

4. Tätigkeit

Konstrukteure arbeiten (nach Absolvierung einer Aus- und einer Weiterbildung) in der Elektro- oder Metallindustrie, im Fahrzeugbau, in der Medizintechnik, im Möbel- und Holzbau, in der Kunststoffverarbeitung sowie in Ingenieurbüros. Unabhängig von der Branche, in der sie tätig sind, erstellen Konstrukteure Konzepte in Form von Skizzen und Entwürfen. Diese setzen sie dann zwei- bzw. dreidimensionale Fertigungen um. Im Einzelnen erledigen Sie dabei diese Aufgaben:

  • Sie entwerfen Konstruktion nach funktionellen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten mithilfe des CAD-Programms, durch Auslegungsberechnungen, nach Vorgaben für Detailkonstruktionen und nach geltenden DIN-Normen.
  • Bei der Anfertigung von Einzelteilen achten Sie präzise genau auf die Einhaltung von vorgegebene Maßen, Passungen, Bearbeitungszeichen und Toleranzen.
  • Konstrukteure fertigen auch komplette Baugruppenzeichnungen an und beachten dabei sowohl Werks- als auch DIN-Normen der jeweiligen Werkstoffe und Bauteile.
  • Die Kontrolle von Werkstattzeichnungen, Normvorschriften und Bearbeitungszeichen gehört auch zum Aufgabenbereich von Konstrukteuren.
  • Darüber hinaus fertigen sie Bedienungsanleitungen an und erstellen Dokumente, die Fertigungs- und Liefervorschriften beinhalten.