*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Audio Engineer

Datenbasis: 12 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.866 € 3.911 € 6.073 €
Baden-Württemberg 3.154 € 4.303 € 6.682 € Jobs Audio Engineer
Bayern 3.210 € 3.909 € 4.868 € Jobs Audio Engineer
Berlin 2.553 € 3.483 € 5.409 € Jobs Audio Engineer
Brandenburg 2.183 € 2.979 € 4.626 € Jobs Audio Engineer
Bremen 2.754 € 3.758 € 5.835 € Jobs Audio Engineer
Hamburg 3.040 € 4.149 € 6.442 € Jobs Audio Engineer
Hessen 2.867 € 3.913 € 6.075 € Jobs Audio Engineer
Mecklenburg-Vorpommern 2.106 € 2.875 € 4.464 € Jobs Audio Engineer
Niedersachsen 2.615 € 3.568 € 5.540 € Jobs Audio Engineer
Nordrhein-Westfalen 2.899 € 3.957 € 6.144 € Jobs Audio Engineer
Rheinland-Pfalz 2.818 € 3.846 € 5.972 € Jobs Audio Engineer
Saarland 2.726 € 3.719 € 5.775 € Jobs Audio Engineer
Sachsen 2.205 € 3.008 € 4.671 € Jobs Audio Engineer
Sachsen-Anhalt 2.160 € 2.948 € 4.578 € Jobs Audio Engineer
Schleswig-Holstein 2.517 € 3.435 € 5.334 € Jobs Audio Engineer
Thüringen 2.240 € 3.056 € 4.745 € Jobs Audio Engineer

Audio Engineer:

1. Gehalt

Als Audio Engineer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.911 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 12 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.866 € beginnen, Audio Engineers in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.073 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.435 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.303 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Audio Engineer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.007 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.483 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.909 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.779 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.731 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.701 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.109 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.909 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.086 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum Audio-Engineer findet in Form eines Vollzeit-Lehrgangs statt. Es handelt sich nicht um ein duales Berufsausbildungsmodell im klassischen Sinne. Die Auszubildenden nehmen etwa zwei Jahre lang an Unterrichtsveranstaltungen teil. Diese werden von verschiedenen Bildungseinrichtungen angeboten.

Es gibt keine universell gültige Regelung bezüglich der Zugangsvoraussetzungen. Die Bildungsanbieter legen intern fest, welchen Schulabschluss die Bewerber mitbringen müssen. Häufig reicht ein Hauptschulabschluss aus, um einen Ausbildungsplatz zu erhalten. Teilweise werden bei der Auswahl weitere Kriterien berücksichtigt. So testen manche Institute das Hörvermögen oder führen andere Testverfahren durch. Auch das Beherrschen von mehr als einem Musikinstrument kann sich positiv auf die Bewerbung auswirken.

Im Rahmen der Unterrichtszeit lernen die Lehrgangsteilnehmer die verschiedensten Aspekte der späteren Tätigkeitsbereiche kennen. Auf dem Stundenplan steht unter anderem:

  • Grundlagen der Elektrotechnik,
  • Musikalische Grundlagen und Harmonielehre,
  • Gehörbildung,
  • Gerätekunde,
  • Grundlagen der Veranstaltungstechnik und -sicherheit,
  • Live-Technik,
  • Mischpulttechnik, Effekte,
  • Messtechnik,
  • Beschallungs- und Tonstudiotechnik.

In den meisten Fällen ist eine Praxisphase vorgesehen. Diese ist entweder in die Ausbildung integriert oder schließt sich an die theoretische Ausbildung an. Absolviert wird das Praktikum häufig in Tonstudios. Da die Ausbildung zum Audio-Engineer zahlreiche musikalische Elemente enthält, ist ein ausgeprägtes musikalisches Talent unbedingt erforderlich. Die Teilnehmer müssen mindestens ein Musikinstrument beherrschen und über ein gutes Gehör sowie ein Gespür für die Harmonielehre verfügen. Darüber hinaus sollten die Bewerber grundlegende Kenntnisse in Informatik mitbringen. Außerdem ist ein gewisses Grundwissen in Physik notwendig, um beispielsweis die Prinzipien der Akustik nachvollziehen zu können. Fachbücher und Softwareprogramme sind häufig in englischer Sprache verfasst. Entsprechende Kenntnisse werden daher ebenfalls vorausgesetzt.

Aufgrund einiger Ähnlichkeiten zur Tätigkeit eines Audio-Engineers sollten Interessenten sich alternativ über eine Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungswesen informieren. Im Bereich Film, Funk und Fernsehen könnte ferner der Beruf des Mediengestalters eine sinnvolle Option sein.

3. Studium

Kann der Bewerber eine Hochschulzugangsberechtigung vorweisen, ist ein Studium empfehlenswert. Die Fachrichtung Audio- und Sounddesign bietet sich dabei besonders an. In vielen Bundesländern bestehen Regelungen, die es Bewerber ohne Hochschulzulassung ermöglichen, ein Studium aufzunehmen. In diesem Fall muss allerdings eine besondere künstlerische Begabung nachgewiesen werden. Das Beherrschen eines oder mehrerer Musikinstrumente wird von den meisten Universitäten und Hochschulen vorausgesetzt. Das Studium Audio- und Sounddesign umfasst diverse Inhalte aus Musik, Akustik und Technik. Zu den obligatorischen Modulen gehören demnach:

  • Komposition,
  • Musikdesign, Sounddesign, Klangdesign,
  • Gehörbildung,
  • Medienrecht,
  • Musikgeschichte,
  • Musiktheorie,
  • Musikinformatik,
  • Grundlagen Gesang,
  • Grundlagen Klavier,
  • Elektroakustik,
  • Musikübertragung.

In der Regel kommen Praxisphasen hinzu, die in Medienkonzernen oder andern Unternehmen der Branche abgeleistet werden können. Die Talente und Fähigkeiten, die für die Aufnahme des Studiums notwendig sind, ähneln denen bei der Ausbildung zum Audio-Engineer. Neben einem ausgeprägten musikalischen Gespür, sind diesbezüglich vor allem die physikalischen Kenntnisse zu betonen. Insbesondere die Teilbereiche Akustik und Elektrizitätslehre stellen eine wesentliche Grundlage für das Verständnis zentraler Studieninhalte dar. Des Weiteren baut das Studium auf Grundwissen in Informatik und Englisch auf.

Der Fachbereich Musikwissenschaften bietet je nach Universität bzw. Hochschule noch weitere interessante Studiengänge an. Häufig geschieht dies in Kooperation mit anderen künstlerischen oder technischen Fakultäten. Als kleine Auswahl aus dem vielfältigen Angebot sind die Fächer Ton- und Bildtechnik oder Komposition zu erwähnen. Möchte der/die Student /-in seinen/ihren persönlichen Studienschwerpunkt hingegen eher im Bereich Medien setzten, stehen erneut unterschiedlichste Wege offen. So bietet sich ein Studium in Mediendesign an. Ebenso interessant könnten aber auch die Fächer Medien- bzw. Multimediatechnik oder Medienproduktion sein.

Nach erfolgreichem Abschluss des grundständigen Bachelorstudiums kann ein Master folgen. Bei der Wahl des Studienfachs, in dem dieser abgelegt werden soll, genießt der/die Studentin eine gewisse Freiheit. Zur Auswahl stehen auch in diesem Fall die bereits oben genannten Fachrichtungen im Bereich Musik und Medien.

4. Tätigkeit

Als Audio-Engineer ist man überall dort tätig, wo Klänge, in welcher Form auch immer, elektronisch übertragen und gespeichert werden. Angehörige dieser Berufsgruppe verdienen ihren Lohn in Tonstudios, an Theatern und Opernhäusern sowie in Fernseh- und Rundfunkanstalten. Ebenso erweisen sich Messe- und Konzertveranstalter als potenzielle Arbeitgeber. Ob bei Live-Veranstaltungen oder bei der Übertragung von Tönen innerhalb des Funkwesens: in zahlreichen Bereichen des öffentlichen Lebens kommt Audiotechnik zum Einsatz.

Dabei gilt es nicht nur den Aufnahmevorgang zu betreuen. Audio-Engineers kümmern sich auch um die Vor- und Nachbereitung. Sie müssen im Vorfeld die technischen Anlagen überprüfen und ausrichten sowie für eine optimale Beschallung sorgen. Nach der Aufnahme folgen weitere Produktionsschritte, bei denen es vor allem um die Bearbeitung und das Zusammenschneiden der Tonaufzeichnungen geht. Der Audio-Engineer beseitigt störende akustische Elemente und sorgt für ein harmonisches Klangbild. Ferner bringen Audio-Engineers ihr Fachwissen bei der Planung von tontechnischen Anlagen ein. Besonders gefragt sind solche Kenntnisse bei Großprojekten, beispielsweise bei der Beschallung von Arenen und Konzerthallen. Bei Live-Veranstaltungen stehen Audio-Engineers am Mischpult und überwachen das gesamte Tontechnik-System.

Weitere Gehälter für Audio Engineer

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