*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Bildredaktion

Datenbasis: 117 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.995 € 3.068 € 4.772 €
Baden-Württemberg 2.195 € 3.376 € 5.251 € Jobs Bildredaktion
Bayern 2.119 € 3.276 € 4.692 € Jobs Bildredaktion
Berlin 1.547 € 2.623 € 4.497 € Jobs Bildredaktion
Brandenburg 1.520 € 2.337 € 3.635 € Jobs Bildredaktion
Bremen 1.917 € 2.948 € 4.585 € Jobs Bildredaktion
Hamburg 1.337 € 3.632 € 7.173 € Jobs Bildredaktion
Hessen 2.560 € 3.148 € 3.709 € Jobs Bildredaktion
Mecklenburg-Vorpommern 1.466 € 2.255 € 3.507 € Jobs Bildredaktion
Niedersachsen 1.820 € 2.799 € 4.354 € Jobs Bildredaktion
Nordrhein-Westfalen 2.018 € 3.104 € 4.828 € Jobs Bildredaktion
Rheinland-Pfalz 1.962 € 3.017 € 4.693 € Jobs Bildredaktion
Saarland 1.897 € 2.917 € 4.537 € Jobs Bildredaktion
Sachsen 1.535 € 2.360 € 3.671 € Jobs Bildredaktion
Sachsen-Anhalt 1.504 € 2.313 € 3.598 € Jobs Bildredaktion
Schleswig-Holstein 1.752 € 2.694 € 4.190 € Jobs Bildredaktion
Thüringen 1.559 € 2.398 € 3.730 € Jobs Bildredaktion

Bildredaktion:

1. Gehalt

Als Bildredakteur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.068 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 117 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.995 € beginnen, Bildredakteure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.772 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.694 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.376 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Bildredakteur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.387 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.698 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.274 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.418 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.385 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.757 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.895 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.808 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.624 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Bildredakteur bzw. Bildredakteurin ist kein klassischer Ausbildungsberuf. Vielmehr gibt es mehrere Möglichkeiten, den Beruf zu ergreifen. Eine Möglichkeit ist die Ausbildung zum /zur Fotodesigner /-in. Diese Ausbildung erfolgt an einer Berufsfachschule und umfasst die folgenden Ausbildungsinhalte:

  • Kameras, Objektive, Belichtungsgegenstände
  • Fototechnik: Belichtung, Farbeinstellung, Schärfe, Blende
  • Fotokonzeption und -umsetzung unter Beachtung von Formen und Farben
  • Fotokomposition: Menschen, Materialien
  • Bildbearbeitung
  • Auftragswesen, Kostenkalkulation
  • Arten der Fotografie: Porträtfotografie, Modefotografie, Modefotografie, Sachfotografie, Architekturfotografie, Landschaftsfotografie

Auch eine Ausbildung zum /zur Fotograf /-in kann den Weg in die Bildredaktion ebnen. Diese Ausbildung dauert drei Jahre und wird in der Regel bei einem Fotografen, in einem Fotostudio oder in einem Verlag bzw. in einer Redaktion absolviert. Im Vergleich zum Fotodesigner, die stark technisch orientiert ist, ist die Ausbildung zum Fotograf eher am Kunden ausgerichtet. Folgende Ausbildungsinhalte stehen hierbei auf dem Plan:

  • Kundengespräche, Beschwerde- und Reklamationsmanagement
  • Bildaufnahme, Bildwiedergabe, Bildbearbeitung, Bildausgabe, Bildarchivierung
  • Gestaltungsmöglichkeiten mit Kamerazubehör, Requisiten, Bildbearbeitung
  • Bildpräsentation, Bildkonzeption

Neben der Annäherung an den Beruf des Bildredakteurs über die kreative Ausbildung zum Fotodesigner oder zum Fotograf, gibt es auch die Möglichkeit, eine Ausbildung zum /zur Journalist /-in zu machen oder alternativ eine Ausbildung zum /zur Redakteur /-in anzustreben. Journalisten werden in Journalistenschulen ausgebildet. Redakteure absolvieren ein Volontariat bei einem Verlag, einer Zeitung bzw. einer Zeitschrift. Auch Agenturen bilden heute vermehrt Volontäre aus.

Die Zugangsvoraussetzungen für Redakteure und Journalisten sind vergleichsweise streng. Die Hochschulreife ist Grundvoraussetzung. Journalistenschulen nehmen oft nur Absolventen mit einem sehr guten Abschluss oder mit viel Praxiserfahrung. Redakteure müssen für ein Volontariat meist ein abgeschlossenes Studium nachweisen können und einen Test bestehen. Hier kommt es auf Allgemeinwissen sowie Kenntnisse des Zeitgeschehens, der Politik und der Geschichte an.

3. Studium

Zwei Wege führen per Ausbildung zum Beruf des /der Bildredakteurs /-in – und zwei Wege führen auch über ein Studium. Nun muss entschieden werden, ob Fotografie oder Journalistik im Fokus stehen soll, denn danach sollte das Studienfach gewählt werden.

Diese Studiengänge stehen im Bereich der Fotografie zur Auswahl:

  • Bachelorstudiengänge: Bildjournalismus, Fotografie, Fotojournalismus, Dokumentarfotografie
  • Masterstudiengänge: Photographic Studies, Photography

Bei einem Studium im Bereich Journalistik hingegen ist mehr Auswahl geboten:

  • Bachelorstudiengänge: Journalismus, Journalistik, Publizistik, Kulturjournalismus, kreatives Schreiben, literarisches Schreiben, Medienkommunikation, Musikjournalismus, Online-Journalismus, Sportjournalismus, Wissenschaftsjournalismus
  • Masterstudiengänge: Economics und Journalismus, Fachjournalismus und Unternehmenskommunikation, Wissenschaftsjournalismus, Fernsehjournalismus, Musikjournalismus (Rundfunk, Multimedia), Internationaler Journalismus (Journalism, Media and Globalisation)

Wer eine gute Vorbereitung für den Beruf des /der Bildredakteur /-in anstrebt, sollte die zwei möglichen Wege zur Bildredaktion kombinieren. Sicherlich ist es inhaltlich wichtig zu wissen, wie ein Bild entsteht, wie ein Bild wirkt und welche Möglichkeiten es technischer Natur gibt, um das perfekte Bild zu schießen, allerdings steht ein Bild nur selten allein. Es soll im Idealfall einen Text oder einen Beitrag ergänzen. Aus einer Bild-Text-Komposition wird erst der Anreiz für Leser und Zuschauer, einzusteigen, die Dokumentation anzusehen, nicht wegzuschalten oder im Kiosk die Zeitschriften zu kaufen – anstelle der vielen anderen mit demselben Thema, die direkt daneben aufgereiht sind.

Über die passende Bildauswahl soll ein Produkt verkauft werden – und zwar nicht nur in der klassischen Werbefotografie, sondern eben auch im hart umkämpften Markt von Zeitungen und Zeitschriften sowie Onlinemedien. Daher ist auch ein Verständnis für Texte Grundvoraussetzung, um als Bildredakteur /-in erfolgreich zu sein.

Darüber hinaus ist neben der kreativen und emotionalen Komponente zwingend erforderlich – im Studium oder Fernstudium – Kenntnisse der Bildbearbeitung zu erhalten. Doch Vorsicht: Nicht jede Bearbeitung ist ethisch und rechtlich betrachtet erlaubt und so ist auch der rechtliche Part des Studiums ein wichtiger Schwerpunkt, denn neben verbrieften Urheber- und Nutzungsrechten dürfen auch Persönlichkeitsrechte nicht missachtet werden.

4. Tätigkeit

Selbst die aktuellste Nachricht oder der interessanteste Artikel wären ohne entsprechendes Bildmaterial nicht komplett. Denn Leser benötigen Bilder, um gerade komplexe Themen besser verstehen zu können. Außerdem wird der Text dadurch optisch aufgelockert. Die Aufgabe, das zum Text passende Bild auszuwählen, übernimmt ein Bildredakteur bzw. eine Bildredakteurin. Er/sie arbeitet bei Fernsehsendern, Online-Anbietern, Verlagen sowie Zeitungen, Zeitschriften, in Bildarchiven, bei Agenturen sowie bei Betreibern von Bilddatenbanken.

Interessierte am Beruf des Bildredakteurs sollten vielfältig bei ihren Voraussetzungen sein, da der Beruf verschiedene Anforderungen stellt:

Kreativität ist besonders durch die stetige Recherche nach geeignetem Bildmaterial und der häufig notwendigen Bearbeitung gefragt. Ein fotografisches und natürlich journalistisches Gespür sowie ein sicherer Blick für Qualität und Ästhetik von Bildern ist Grundvoraussetzung. Auf der Suche nach dem passenden Bildmaterial ist sind Bildredakteure von der Idee geleitet, dass ein Bild die Aussage eines Textes, eines Filmbeitrags oder ganz allgemein der zu transportierenden Botschaft ideal umsetzt. Um das perfekte Bild zu finden, stehen sie in engem Kontakt zu Pressestellen, Verbänden sowie Fotografen und Agenturen.

Der verwaltungstechnische bzw. kaufmännische Teil des Berufs zeigt sich bei der Auftragsvergabe an Fotografen, Verhandlung von Honoraren, bei der Prüfung von Nutzungs- und Urheberrechten und bei der Archivierung und Pflege von Bildmaterial

Technisches Know-How verlangt zudem die digitale Nachbearbeitung der Bilder.

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